Ab morgen wird alles anders

Erzählungen

Anna Gavalda

(58)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

11,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

10,99 €

Accordion öffnen
  • Ab morgen wird alles anders

    ePUB (Hanser)

    Sofort per Download lieferbar

    10,99 €

    ePUB (Hanser)

Hörbuch (CD)

19,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Mathilde, 24, verliert ihre Handtasche, nachdem sie in einem Café in Paris einen Drink zu viel hatte. Darin steckt eine Menge Geld, das ihr nicht gehört. Yann, 26, fühlt sich in einem langweiligen Beruf und in einer spießigen Beziehung gefangen. Die eine sucht nach dem richtigen Mann, der andere hat den verkehrten Job, der dritte trauert um sein Kind, bei keinem läuft es richtig rund. Aber: „Ab morgen wird alles anders“. Das ist das Motto von Anna Gavaldas neuen Geschichten. In ihnen erzählt die Bestsellerautorin aus Frankreich mit Witz und Leichtigkeit von der unzerstörbaren Hoffnung der Menschen und der altmodischen Macht der Liebe in unseren modernen Zeiten.

"Immer wieder gelingt es der Französin Anna Gavalda, eine intime Nähe zu schaffen zwischen Leser und literarischer Figur. Man taucht gerne ein in die Lebenswelten dieser Aussenseiter und Selbstzweifler, die genau wissen, dass die Umstände nur selten perfekt sind." Sandra Leis, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 25.06.17

"Dennoch kommt in diesem Gavalda-Band wieder dieses spezielle Lebensgefühl zum Ausdruck, das die Geschichten letztlich so eindringlich und gegenwärtig macht: die Zerrissenheit der jüngeren Generation (nicht nur in Frankreich) zwischen den Zumutungen der Moderne und der Sehnsucht nach ‚Sinn‘; zwischen Smartphone-Seligkeit, Startup-Euphorie – und dem melancholischen Gefühl, das ‚wahre Leben‘ spiele sich woanders ab: im privaten Glück, auf dem Land, in der Langsamkeit." Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk "Buchkritik", 10.06.17

"Berührend. … Gavaldas gut platzierte, gut dosierte Ironie ist es, die das Buch trotz erkennbarer Botschaften nicht ins Kitschige abgleiten und zum literarischen Ratgeber für alle Lebenslagen verkommen lässt." Clementine Skorpil, Die Presse, 04.06.17

"Anna Gavalda ist eine Meisterin der kleinen Form. Der kleinen, leichten Form, aber so leicht zu lesen diese Erzählungen sich einerseits geben, so sehr geht es darin andererseits ums Eingemachte. Um das ganz große Glück, das ganz große Unglück. Um das Ausbrechen aus dem Unerträglichen, die wagemutige Entscheidung für das Unbekannte." Katharina Granzin, taz, 06.05.17

"Leser von Anna Gavalda finden sich in diesem Universum sofort zurecht. Die Figuren wirken wie gute Bekannte. (...) Man begleitet Anna Gavalda hier wieder sehr gern bei ihrer Suche nach dem Glück." Katja Weise, NDR Kultur "Neue Bücher", 08.02.17

"Die Erzählungen verzaubern durch Charme, Leichtigkeit und klugen Witz. (...) Inspirierender Lesespaß, der Mut macht." freundin, 05/2017

"Anna Gavaldas Literatur ist dem Leben zugewandt (...) Sie schreibt federleicht und mit einem außergewöhnlich zärtlichen Blick auf ihr Personal, über das Abenteuer, sich anderen Menschen zu öffnen." Brigitte Neumann, SWR 2, Die Buchkritik - Forum Buch, 12.02.17

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25049-9
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 20,8/13,3/2,7 cm
Gewicht 388 g
Originaltitel La Vie en mieux
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Ina Kronenberger
Verkaufsrang 54838

Kundenbewertungen

Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
38
11
9
0
0

Sommerlektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 10.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein tolles Buch mit teils tiefgründigen Passagen. Man kann mal wieder über sich nachdenken. Trotzdem eine kurzweilige Lektüre. Nur der Anfang ist etwas holprig, aber es steigert sich.

Wunderschön
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 17.05.2018

Anna Gavalda schreibt Geschichten, sie sind so schön, sie tun fast weh. Das einzig Störende ist, dass es sich um mehrere Kurzgeschichten handelt: gerade hineingefühlt, sind sie auch schon wieder vorbei. Sehr berührende Geschichten, und für jeden ist etwas dabei. Viel Freude beim Lesen!

Fünf Kurzgeschichten über Menschen, die vor einer Veränderung stehen und auf der Suche nach dem Glück sind
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 17.08.2017

"Ab morgen wird alles anders" ist ein Band aus fünf Kurzgeschichten von Anna Gavalda, wobei die beiden Erzählungen "Mathilde" und "Yann" aufgrund ihrer Länge herausragen, meiner Meinung aber nicht die zwei besten sind. "Mein Hund wird sterben" (28 Seiten) ist eine sehr traurige Geschichte, die von einem Lkw-Fahrer handelt, d... "Ab morgen wird alles anders" ist ein Band aus fünf Kurzgeschichten von Anna Gavalda, wobei die beiden Erzählungen "Mathilde" und "Yann" aufgrund ihrer Länge herausragen, meiner Meinung aber nicht die zwei besten sind. "Mein Hund wird sterben" (28 Seiten) ist eine sehr traurige Geschichte, die von einem Lkw-Fahrer handelt, der nach dem Tod seines Sohnes Ludovic Trost mit einem Hund findet, den er von der Straße aufnimmt. Mit ihm zusammen ist er auf seinen Touren unterwegs bis er eingeschläfert werden muss. Nach dem Verlust kommt Jeannot jedoch seiner Frau wieder näher. "Mathilde" (105 Seiten) handelt von der gleichnamigen jungen Frau, die in einem Café in Paris ihre Handtasche stehen lässt, in der 10.000 € enthalten sind, die sie zur Begleichung von Handwerkerkosten in ihrer WG von den Mitbewohnern gesammelt hat. Sie hat Glück als der Finder/ Dieb (?) ihr nach vier Tagen die Handtasche mit dem gesamten Inhalt wiedergibt. Der junge Mann ist etwas seltsam. Nach dem Treffen ist Mathilde allerdings neugierig auf Jean-Baptiste, von dem sie nur weiß, dass er Koch ist und den sie aber nicht mehr erreichen kann, da sie sich seine Telefonnummer im Halbschlaf falsch notiert hatte. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und klappert so ziemlich jedes Restaurant und Hotel der Stadt nach ihm ab. In "Meine Kraftpunkte" (28 Seiten) wird ein Vater von der Direktorin seines Sohnes in die Schule zitiert, als dieser einem Mitschüler den Reifen seines Rollstuhls mit einem Zirkel zerstochen hat. "Yann" (98 Seiten) handelt von einem 26-jährigen Studenten, der mit seiner Freundin zusammenwohnt und an einem Abend, als er eigentlich ins Kino wollte, seinen Nachbarn zwei Stockwerke über ihm hilft, eine Kommode hochzutragen. So lernt er die Familie kennen, die ihm bisher nur flüchtig im Hausflur aufgefallen waren. Nach dem Abend, an welchem er mit Nachbarn ein sehr intensives Gespräch bei zwei Flachen Rotwein geführt hat, überdenkt er sein Leben und trennt sich von seine Freundin, für die er dann nur noch Aggressionen übrig hat. "Minnesang" (27 Seiten) dreht sich um die Zoohandelsangestellte Lulu, die sich bisher nur mit One-Night-Stands vergnügt hat. Auf einer Party lernt sie einen jungen Dichter kennen, der ihr romantische Zeilen aufsagt und sie damit durch die Nacht bringt. Bis auf "Meine Kraftpunkte" handeln alle Kurzgeschichten von mehr oder minder unglücklichen, gescheiterten Existenzen, die am Schluss ihr Leben ändern oder zumindest zu einem Umdenken angeregt werden. Es werden fünf ganz unterschiedliche Menschen in alltäglichen Situationen beschrieben, die unbewusst vor einer Veränderung stehen und auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück sind. Die Enden sind jeweils offen, so dass man als Leser nicht weiß, ob es für die Protagonisten ein Happy End gibt. Zumindest besteht Hoffnung: "Ab morgen wird alles anders". Am besten gefallen hat mir "Meine Kraftpunkte", in welchem der Vater pragmatisch seinen analytischen Verstand einsetzt und dadurch beweist, dass das Leben nicht Schwarz-Weiß ist und es stets zwei Seiten einer Medaille zu betrachten gilt - eine sehr ehrliche, lehrreiche Kurzgeschichte, die zum Nachdenken anregt. Auch "Mein Hund muss sterben" fand ich eine lesenswerte Erzählung, auch wenn sie fast schon deprimierend war. Am Ende gab es jedoch den Hoffnungsschimmer auf ein glücklicheres Leben. Das Schicksal von Jeannot mit all seinen Verlusten im Leben hätte ich mir auch als Langfassung in Form eines Romans vorstellen können. So wirkte die Kurzgeschichte eher wie ein letztes Kapitel auf mich. Den drei anderen Kurzgeschichten konnte ich nicht viel abgewinnen. "Mathilde" und ihre Suche nach dem Koch war mir zu eintönig und zu stark in die Länge gezogen, Yanns radikale Änderung seines Lebens aufgrund eines einzigen Abends mit einem ihm bisher fremden Nachbarn nicht nachvollziehbar und "Minnesang" zu nichtssagend,. Auch wenn es sich bei "Mathilde" und "Yann" um die beiden mit Abstand längsten Erzählungen handelte, blieb mit der Hintergrund der Protagonisten zu wage, um ihre Gedankengänge wirklich nachvollziehen zu können. Den Schreibstil von Anna Gavalda empfand ich zudem in den drei Kurzgeschichten aufgrund der zum Teil sehr langen, verschachtelten Sätze und der enthaltenen Poesie als anstrengend zu lesen. Insgesamt konnte mich der Erzählband insofern weder sprachlich noch inhaltlich von sich überzeugen.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5
  • Artikelbild-6
  • Artikelbild-7
  • Artikelbild-8