Lost in Fuseta

Ein Portugal-Krimi

Leander Lost ermittelt Band 1

Gil Ribeiro

(61)
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Beschreibung

Ein hinreißendes deutsch-portugiesisches Ermittler-Trio betritt die Krimilandschaft. Bem-Vindo! Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt. »Lasst uns die Besten austauschen« – so stand es in der Broschüre von Europol. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch – und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an – und ist dennoch von so rührend-altmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das Trio nicht nur langsam den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Und Leander Lost erfährt im Laufe der Ermittlungen zum ersten Mal in seinem Leben, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Zumal Soraia, die hübsche und lebenskluge Schwester von Sub-Inspektorin Rosado, ein ausgeprägtes Interesse an ihm entwickelt ...

»Wer Portugal liebt, den wird bei der Lektüre von Lost in Fuseta das Fernweh packen.«

Gil Ribeiro, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu »Lost in Fuseta« kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet bei Stuttgart.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783462316100
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 5127 KB
Verkaufsrang 4103

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
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1

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 24.11.2020
Bewertet: anderes Format

Eine schöne Sommerlektüre, die ich sehr empfehlen kann

Ein Lesevergnügen!
von denise am 29.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Krimi „Spur der Schatten – Lost in Fuseta“ wurde von Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt geschrieben und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Es ist der zweite Band dieser Reihe. Da die handelnden Personen auch hier kurz vorgestellt werden, ist es nicht erforderlich den ersten Band zu kennen, um die Geschichte... Der Krimi „Spur der Schatten – Lost in Fuseta“ wurde von Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt geschrieben und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Es ist der zweite Band dieser Reihe. Da die handelnden Personen auch hier kurz vorgestellt werden, ist es nicht erforderlich den ersten Band zu kennen, um die Geschichte zu verstehen. Leander Lost ist die Hauptfigur der Krimireihe. Er ist ein deutscher Kommissar mit Asperger-Syndrom, der im Rahmen eines Austauschprogramms von Hamburg nach Fuseta gekommen ist. Was auf den ersten Blick als Anerkennung seiner alten Dienststelle erscheint, war wohl eher eine Möglichkeit seiner deutschen Kollegen ihn längerfristig loszuwerden. Wobei das Verhalten seiner alten Kollegen im Nachhinein betrachtet für Leander, der von seinen neuen Kollegen auf Grund seines fotografischen Gedächtnisses den Spitznamen Senior Léxico erhalten hat, ein Glücksgriff war. Die neuen Kollegen haben zwar eine gewisse Zeit benötigt bis sie sich an die besonderen Eigenschaften des neuen Kollegen gewöhnt haben, aber sie haben sie mit der Zeit zu schätzen gelernt. Zu Beginn des Krimis wird Teresa Fiadeiro vermisst. Sie ist eine Kollegin von Leander bei der GNR (Guarda Nacional Republicana, portugiesische Sicherheitspolizei) und gilt als sehr zuverlässig. Wie dieser Vermisstenfall mit der im Klappentext erwähnten kolonialen Vergangenheit Portugals zusammenhängt, erschließt sich erst gegen Ende des Buchs. Mir gefällt sehr gut, dass es mehrere Handlungsstränge gibt und diese sich nach und nach mit immer wieder neuen Wendungen zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Dadurch bleibt der Krimi durchgehend spannend. Auch in diesem Band ist dem Autor wieder gut gelungen die Besonderheiten von Leander auf Grund seines Asperger-Syndroms sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten, aber auch den Nutzen, der auf seinen speziellen Fähigkeiten beruht, herauszuarbeiten. Ich hatte zunächst den dritten und vierten Band der Portugal-Krimireihe gelesen. Da diese mir so gut gefallen haben, habe ich nunmehr auch den zweiten Band verschlungen. Dieser hat mich auch gut unterhalten. Daher empfehle ich ihn gerne weiter.

Unterhaltsamer Krimi mit einem etwas eigenwilligen Kriminalkommissar vor schöner Urlaubskulisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 28.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aufgrund eines Brüsseler Austauschprogramms der europäischen Polizeien landet Kriminalkommissar Leander Lost in Portugal und soll dort für ein Jahr bei der Kriminalpolizei in Fuseta arbeiten. Schon an seinem ersten Arbeitstag wird die Leiche eines Privatdetektives gefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann erschlagen wurd... Aufgrund eines Brüsseler Austauschprogramms der europäischen Polizeien landet Kriminalkommissar Leander Lost in Portugal und soll dort für ein Jahr bei der Kriminalpolizei in Fuseta arbeiten. Schon an seinem ersten Arbeitstag wird die Leiche eines Privatdetektives gefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann erschlagen wurde. Vermutlich hat der Privatdetektiv einen Betrugsfall von überregionaler Bedeutung aufgedeckt, der durch einen Auftragsmord vertuscht werden sollte. Leander Lost unterstützt bei der Verbrechensaufklärung seine beiden Kollegen, die Sub-Inspektoren Graciana Rosado und Carlos Esteves, die Lost zunächst als wunderlichen Kauz wahrnehmen, schon bald aber von seiner besonderen analytischen Begabung als Folge des Asperger Syndroms profitieren, aber auch mit den problematischen Seiten der Erkrankung im persönlichen Umgang mit Lost umgehen müssen. "Lost in Fuseta" ist der Auftakt einer Krimireihe um den deutschen Kriminalkommissar Leander Lost, der in Portugal ermittelt. Der erste Band stellt vor allem die Lebensart und Mentalität der Portugiesen, die Stellung Portugals in Europa und die handelnden Akteure in den Vordergrund. Insbesondere Hauptfigur Lost ist ein spezieller Charakter, der aufgrund seiner Erkrankung sozial wenig kompetent ist und die Menschen unabsichtlich vor den Kopf stößt, dabei aber unwahrscheinlich intelligent ist, ein enormes Gedächtnis und eine schnelle Auffassungsgabe hat. Die portugiesische Sprache hat er innerhalb weniger Wochen erlernt und auch bei der Lösung des Kriminalfalls zieht er aus wenigen Indizien Rückschlüsse, die anderen verborgen geblieben wären. Aufgrund der vielen Details über das Leben und Arbeiten in Portugal, die Landschaftsbeschreibungen und das Privatleben der Sub-Inspektoren und deren Familienangehörigen spielen die Ermittlungen und die Lösung des Kriminalfalls schon fast eine untergeordnete Rolle. Statt Spannung, wie man es von einem Krimi erwartet, steht eher die Unterhaltung vor der schönen Urlaubskulisse der Algarve im Fokus der Handlung. Dabei wächst dem Leser Leander Lost mit all seinen Eigenheiten ans Herz. Es ist interessant zu sehen, wie seine Inselbegabung hilfreich für die Ermittlungen ist, gleichzeitig aber auch eine Hürde sein kann, die die Ermittler in so manche aberwitzige Situation führt.


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