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Der letzte Überlebende

Wie ich dem Holocaust entkam


Der Junge, der vierzehn Mal dem Tod entkam

Es grenzt an ein Wunder, dass er seinen 90. Geburtstag noch feiern durfte: Sam Pivnik musste bereits als Jugendlicher um sein Leben fürchten.

Als er 13 ist, erlebt Sam, der damals noch Szlamek heißt, wie die Nationalsozialisten in Polen einmarschieren. In den kommenden Jahren übersteht er nicht nur das Grauen des oberschlesischen Ghettos. Er überlebt auch das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo ein Fingerzeig über Leben im KZ oder Tod in der Gaskammer entscheidet. Er entgeht der Selektion durch Josef Mengele, übersteht eine Typhus-Erkrankung und den Todesmarsch bis an die deutsche Küste. Als die Cap Arcona in der Lübecker Bucht versinkt, rettet er sich als einer von wenigen an Land. Unzählige Male entkommt Sam dem Tod um Haaresbreite - mit Glück, körperlicher Stärke und einem unerschütterlichen Überlebenswillen.

Vom Holocaust und einem Leben danach

Für Sam Pivnik bedeutete der Zweite Weltkrieg sechs Jahre, in denen die Welt still stand. Erst am Ende seines unglaublichen Lebens gelang es einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen. In seiner Autobiografie gibt er den Opfern der Judenvernichtung ihre Gesichter und Geschichten zurück und beschreibt schonungslos die Gräuel jener Zeit.


  • Die unglaubliche Biografie eines Holocaust-Überlebenden

  • Erzählt von einem der letzten Zeitzeugen von Auschwitz und der Cap Arcona

  • Mit 45 Fotos und Abbildungen von damals und heute


Sams eindrücklich geschilderte Erinnerungen gewähren historische Einblicke und beeindrucken als Plädoyer für Gerechtigkeit und Menschlichkeit in jeder Generation!

Rezension
»Manchmal werde ich gefragt: ›Warum haben Sie so lange gebraucht, um Ihre Geschichte zu erzählen, Sam?‹ Das ist eine einfache Frage mit einer komplizierten Antwort.« Sam Pivnik

»Ein wichtiges Buch, das nicht nur die oftmals geleugneten Details der Nazi-Vernichtungsmaschinerie offenlegt, ein Buch, das die Überlegungen des Sam Pivnik in jeder Schulklasse und in jedem Geschichtsunterricht Deutschlands widerhallen lassen sollte. (...) Lesen Sie seine Geschichte.« Saarländischer Rundfunk

»Sam Pivnik gibt in seiner Autobiografie den zu Nummern degradierten Opfern ihre Gesichter und Geschichten zurück. Ein wichtiger Zeitzeuge, dessen eindringlich geschilderte Erinnerungen nicht nur historische Einblicke gewähren, sondern auch als Plädoyer für Gerechtigkeit und Menschlichkeit beeindrucken.« büchermenschen

»Sehr berührend und lesenswert.« Buchjournal extra

»Der Theiss Verlag legt mit diesem Buch ein wichtiges Dokument zur Erinnerungskultur wie auch zur Aufmerksamkeit gegenüber Menschenrechten in jeder Generation vor.« literaturoutdoors.wordpress.com

»Die wahre Geschichte eines Mannes, dessen Familie von den Nazis ausgelöscht wurde und der die Schrecken der Konzentrationslager selbst erlebt hat.« La Repubblica

»Er vermittelt meisterhaft die grauenhafte Absurdität der nationalsozialistischen Mentalität und die absolute Verzweiflung der KZ-Häftlinge.« Kirkus Review

»Ein lebendiges, greifbares Zeugnis der Schrecken von Auschwitz.« Sunday Times

»Selten lässt sich eine so klare Leseempfehlung für eine Autobiographie aussprechen wie für die des Sam Pivnik.« literaturmarkt.info

»Es sollte Pflichtlektüre für jede Generation werden.« ekz bibliotheksservice
Portrait
1926 geboren, wächst Sam im schönen oberschlesischen Städtchen Bedzin auf. Am 1. September 1939, Sams 13. Geburtstag, überfallen die Deutschen Polen. Über das, was dann geschah, hat er lange geschwiegen. 2017 ist Sam Pivnik in London gestorben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-3478-7
Verlag Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Maße (L/B/H) 22,3/15,4/2,8 cm
Gewicht 543 g
Originaltitel Survivor
Abbildungen 16 schwarz-weiße Abbildungen
Übersetzer Ulrike Strerath-Bolz
Verkaufsrang 6924
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
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Der letzte Überlebende
von einer Kundin/einem Kunden aus Kißlegg am 18.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Guter Start durch den am Anfang geschilderten Vergangenheitsrückblick. Ein Buch das man ohne Unterbrechung liest. Die unmenschlichen Verhaltensweisen an den Menschen kommen leider sehr oft nicht in der wirklichen Brutalität rüber. Habe aber keine Lösung dafür. Ist in einem Film durch Optik und Akustik einfacher darzustellen. Wer... Guter Start durch den am Anfang geschilderten Vergangenheitsrückblick. Ein Buch das man ohne Unterbrechung liest. Die unmenschlichen Verhaltensweisen an den Menschen kommen leider sehr oft nicht in der wirklichen Brutalität rüber. Habe aber keine Lösung dafür. Ist in einem Film durch Optik und Akustik einfacher darzustellen. Wer sich für diese Thematik interessiert, sollte das Buch lesen

Eine Biografie, die den Leser sprachlos zurück lässt
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 20.11.2018

Manchmal geschehen Situationen im Leben, die sich so grausam anfühlen, dass man sie rückblickend nur nüchtern erzählen kann. Dem Zuhörer erscheint es dann so, als spräche man von einer dritten Person oder einer Geschichte, die man selbst gar nicht erlebt hat. Genau so ergeht es mir mit Sam Pivnik und seiner Autobiografie. Er war... Manchmal geschehen Situationen im Leben, die sich so grausam anfühlen, dass man sie rückblickend nur nüchtern erzählen kann. Dem Zuhörer erscheint es dann so, als spräche man von einer dritten Person oder einer Geschichte, die man selbst gar nicht erlebt hat. Genau so ergeht es mir mit Sam Pivnik und seiner Autobiografie. Er war Auschwitz Häftling 135913, wurde mit dreizehn Jahren aus seinem Heimatort Bedzin in Polen deportiert - weil er jüdischen Glaubens ist. Tatsächlich entging er vierzehn mal unmittelbar dem Tod und seine Geschichte ist so grausam, dass viele Jahre des Schweigens vergehen mussten, um schlussendlich die Gespräche zu führen, die zu diesem Buch führten. Immer wieder bleibe ich bei einem Tatsachenbericht über den Holocaust sprachlos zurück. In diesem Fall ganz besonders - vielleicht weil Sam seine ganz eigene Geschichte so nüchtern und schnörkellos, aber auch detailgenau schildert und und dem Leser Einblick in sein persönliches Fotoalbum gewährt. Ich möchte in diesem Fall keine Sterne vergeben, denn dieses Buch ist kein literarisches Meisterwerk sondern schlicht und einfach die Wahrheit. Eine Leseempfehlung gebe ich daher für die, die sich trauen, der Wahrheit ins Auge zu blicken.

Erschütternde Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 25.06.2017

Sam Pivnik hat überlebt. Er hat Auschwitz überlebt, und die Todesmärsche, den Bombenangriff auf die Cap Arcona, als er sich schon fast in Sicherheit wähnte. In diesem Buch erzählt er uns seine Geschichte. Sie ist erschütternd. Er erzählt von seiner Familie, die fast vollständig in den Gaskammern ums Leben kam. Auch erzählt er üb... Sam Pivnik hat überlebt. Er hat Auschwitz überlebt, und die Todesmärsche, den Bombenangriff auf die Cap Arcona, als er sich schon fast in Sicherheit wähnte. In diesem Buch erzählt er uns seine Geschichte. Sie ist erschütternd. Er erzählt von seiner Familie, die fast vollständig in den Gaskammern ums Leben kam. Auch erzählt er über den grausamen Alltag in Auschwitz, wo Verrat und Willkür Menschenleben bestimmten. Ein Wunder, dass er sich selbst nicht aufgegeben hat und überlebt hat. Sam Pivnik sieht es als seine Aufgabe, die Geschichte seines Schicksals zu erzählen, damit nicht vergessen wird. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich möchte wirklich, dass viele Menschen Sam Pivnik zuhören.