Ein wenig Leben

Roman

Hanya Yanagihara

(153)
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Beschreibung

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

"Wer sich auf dieses Buch einlässt, geht auf eine Reise in die Dunkelheit. Keine Frage: Die US-Autorin Hanya Yanagihara schreibt fesselnd, keine ihrer fast tausend Seiten ist langweilig ... Freundschaft ist das zentrale Thema in 'Ein wenig Leben', doch ob sie alle Wunden heilen kann, bleibt fraglich." Brigitte, 04/2017

"Dass man nicht aufhören kann, diese Geschichte zu lesen, die in ihrer strömenden Klarheit eigentlich unerträglich sein müsste, liegt vielleicht an der Macht des Schönen in dieser Welt, an der Freundschaft der vier, die in ihren Details so allgemeingültig ist, dass sie wie eine Illustration der Idee von Freundschaft selbst erscheint, ohne dabei plakativ zu werden." Hannah Lühmann, Die Literarische Welt, 29.04.17

"Das Epos ist viel besprochen worden, zum Teil hymnisch, zum Teil abfällig, weil Kitschverdacht. Glauben Sie nur den Hymnen. Ich habe seit langer Zeit kein Buch gelesen, das so vielschichtig, interessant, berührend, übertreibend, märchenhaft und brutal war - die paar Längen, die sich eingeschlichen haben, fallen da überhaupt nicht ins Gewicht." Christian Seiler, Tages-Anzeiger, 01.04.17

"Eines der aufwühlendsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Ein richtiges literarisches Abenteuer ... Ein kühnes, wirklich bewegendes Buch. Wenn Sie in diesem Frühjahr einen Roman lesen, lesen Sie diesen." Denis Scheck, ARD "Druckfrisch", 19.03.17

"An emotionaler Wucht vermag nichts aus unserer Gegenwartsliteratur den Vergleich mit dieser Geschichte um vier Freunde in New York aufzunehmen ... Eines der berührendsten Bücher der Saison." Denis Scheck, Tagesspiegel, 19.03.17

"Hanya Yanagihara zieht uns auf über 900 Seiten in diese hoffnungslose Geschichte hinein, blättert mit ungezählten wunderbaren Sätzen und Passagen mühelos eine Zeitraum von über drei Jahrzehnten vor uns auf. Sie scheut dabei auch nicht die Elemente des Spannungsromans, kreist um ihren Helden, löst Schale um Schale, die sich um seinen 'Dämon' gelegt hat, von ihm ab, bis der Schmerzensmann einmal buchstäblich nackt vor uns steht." Manfred Rebhandl, Der Standard, 18.03.17

"Ein außergewöhnliches Buch ... Yanagihara macht sehr viel aus diesen tausend Seiten, nämlich weitaus mehr als es ein psychologischer Realismus könnte. Sie versucht, eine ganz eigene Erzähltechnik aufzufahren." Mara Delius, SWR "lesenswert", 16.03.17

"Nachdem Sie diesen Roman gelesen haben, wollen Sie mit Ihren Freunden eine lange Nacht über Ihr eigenes Leben nachdenken!" Die Zeit, 16.03.17

"Ein Überwältigungsbuch, wie ich es in der Literatur einfach wahnsinnig gern habe und wie es nur selten geschieht, dass eben der kritische Verstand mitunter aussetzt und man nur mitgerissen wird von dieser fantastischen Reise." Volker Weidermann, ZDF "Literarisches Quartett", 03.03.17

"Eines der sehr beeindruckenden Bücher in diesem Frühjahr. ... Ich fand es von Anfang an großartig ... Ich konnte mich kaum gegen dieses Buch wehren ... Wie sie diesen winzigen Moment Glück fasst - das kennt jeder, diese ganz kleinen Momente grenzenlosen Glücks, nach denen man nachher so viel Heimweh hat - das ist das Faszinierende an ihrer Art zu schreiben." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur "Gemischtes Doppel", 21.02.17

"Ein sehr beeindruckender Roman. ... Man wird fast gezwungen, weiterzulesen ... Es gelingt der Autorin, einen ganz eigenen, unverwüstlichen Ton anzuschlagen. Das macht diesen Roman so packend." Rainer Moritz, NDR Kultur "Gemischtes Doppel", 21.02.17

"'Ein wenig Leben' besitzt alle Eigenschaften, die es erlauben, von eindrücklicher, ja wuchtiger Literatur zu sprechen. Es ist eine Herausforderung für jeden Leser. ... Im wahrsten Sinn des Wortes ein umwerfendes Buch." Ursula März, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 19.02.17

"Ein großes Buch über Freundschaft. ... Ein Buch, das höchst beeindruckend zeigt, was es bedeutet, einen Freund fürs Leben zu haben." Thomas Böhm, rbb radioeins "Die Literatur-Agenten", 12.02.17

Hanya Yanagihara, 1974 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihrem Roman "Ein wenig Leben" gewann sie den Kirkus Award und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. "Ein wenig Leben" ist eines der bestverkauften und meistdiskutierten literarischen Werke der vergangenen Jahre. Eine TV-Serie, produziert von Scott Rudin (The Social Network, No Country for Old Men, Frances Ha, Grand Budapest Hotel), ist in Vorbereitung. Yanagihara ist Chefredakteurin des "T Magazine" der "New York Times".

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 960
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25471-8
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21,8/14,4/4,3 cm
Gewicht 980 g
Originaltitel A Litlle Life
Auflage 9
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 11603

Kundenbewertungen

Durchschnitt
153 Bewertungen
Übersicht
126
17
4
3
3

DANKE für dieses Buch
von Thomas Adler aus Dresden am 20.07.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Manchmal soll Literatur vielleicht "nur" unterhalten, wie es für mich z. B. bei Krimis der Fall ist. Dieses Buch aber schafft so viel mehr. Es bringt in einem die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen hervor und lässt mit dem Protagonisten mitfühlen. Bewegend und oft traurig, aber hinreißend erzählt. Ich beneide jeden, der das... Manchmal soll Literatur vielleicht "nur" unterhalten, wie es für mich z. B. bei Krimis der Fall ist. Dieses Buch aber schafft so viel mehr. Es bringt in einem die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen hervor und lässt mit dem Protagonisten mitfühlen. Bewegend und oft traurig, aber hinreißend erzählt. Ich beneide jeden, der das Vergnügen, dieses Buch lesen zu dürfen, noch vor sich hat. Auch wenn Literatur natürlich ganz subjektiv empfunden wird, bleiben mir die 1 Sterne-Bewertungen ein Rätsel.

Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Lippetal am 17.03.2020

Ich schreibe eigentlich nie Bewertungen... aber dieses Buch hat mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich mich doch dazu äußern möchte und es nur wärmstens empfehlen kann. Es hat mir vor Augen geführt, wie wenig wir über die Emotionen unserer Mitmenschen wissen. Wie vielschichtig unser Leben ist. Welches Grauen manche Mensch... Ich schreibe eigentlich nie Bewertungen... aber dieses Buch hat mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich mich doch dazu äußern möchte und es nur wärmstens empfehlen kann. Es hat mir vor Augen geführt, wie wenig wir über die Emotionen unserer Mitmenschen wissen. Wie vielschichtig unser Leben ist. Welches Grauen manche Menschen erleiden mussten. Ab und zu hat mich dieses Buch so sehr beeinflusst, dass ich sogar in meinem Alltag merklich zurückgezogen war. Aber auf eine gute Art und Weise. Es macht einen zwar traurig aber man fängt auch an, viel reflektierter über vieles nachzudenken. Die Charaktere waren zudem so lebendig und real, dass man das Gefühl hatte man kennt sie persönlich. Großes Lob an den Autor!!

Das beste Buch meines Lebens
von Kevin Uhle am 21.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Leseerlebnis beschreiben soll. Je weniger man über dieses Buch weiß, desto besser. Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die etwas härtere Szenen abkönnen und ihnen damit zu dem besten Leseerlebnis aller Zeiten raten. Danach wird man kein Buch finden, welches einen je wieder so packen wird..


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