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Als wir Waisen waren

Roman

England in den Dreißigerjahren: Ganz London schwärmt von Christopher Banks und seinen Erfolgen. Es gibt nur einen Fall, den der Meisterdetektiv bisher nicht aufklären konnte: Das mysteriöse Verschwinden seiner Eltern in Shanghai, der Stadt seiner Kindheit. Beide waren in den Opiumhandel verstrickt: der Vater als Profiteur, die Mutter als erklärte Gegnerin. Als die Erinnerungen an die Zeit, als er Waise wurde, Banks immer häufiger quälen, beschließt er, sich auf den Weg nach Shanghai zu machen, um endlich das größte Rätsel seines Lebens zu lösen.
Portrait
Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641202125
Verlag Random House ebook
Originaltitel When We Were Orphans
Dateigröße 2184 KB
Übersetzer Sabine Herting
Verkaufsrang 68146
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Ein privilegierter Engländer blickt in die Realität
von Kaffeeelse am 22.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Londoner Meisterdetektiv Christopher Banks blickt in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zurück nach China, nach Shanghai. In seiner Kindheit (1911/1912) verschwanden seine Eltern dort spurlos. Bis jetzt gibt es keine Lebenszeichen von ihnen. Er reist wieder nach Shanghai um Licht in das Dunkel damaligen Gescheh... Der Londoner Meisterdetektiv Christopher Banks blickt in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zurück nach China, nach Shanghai. In seiner Kindheit (1911/1912) verschwanden seine Eltern dort spurlos. Bis jetzt gibt es keine Lebenszeichen von ihnen. Er reist wieder nach Shanghai um Licht in das Dunkel damaligen Geschehens zu bringen. Ein gut situierter junger Mann versucht sich in der Erkundung des Fernen Ostens und fernöstlicher Mentalität und lässt einen etwas verklärten und verfärbten Blick erkennen. Dabei ist dieser Hauptcharakter Christopher Banks in seinem ganzen Wesen ein immens egoistischer Mensch in meinen Augen. Ein Kind seiner Zeit und seiner Verhältnisse, ja, und er ist dazu gemacht worden, ja. Trotzdem darf man ja etwas erwarten, oder besser ausgedrückt, ein Mensch sollte lernfähig sein. Und genau dies kommt bei dem Hauptprotagonisten Banks etwas zu kurz. Er lernt dazu, ja, aber für einen gebildeten jungen Mann und einen guten Detektiv lernt er recht spät, aber vielleicht ist ihm dabei auch gerade seine gesellschaftliche Position im Weg. Ich fand aber auch die Art, wie er mit den ihn umgebenden Personen umgeht, extrem egoistisch und recht frech/unverschämt/kaltherzig. Aber vielleicht möchte der Autor mit der Person Banks auch etwas vermitteln. Vielleicht steht Banks ja auch sinnbildlich für die Kolonialmächte und ihr Handeln in den Kolonien. Auf jeden Fall vermittelt das Buch einen sehr interessanten Blick in ein anderes Land/auf eine andere Kultur und lässt gleichzeitig auch ein interessantes Stück Zeitgeschichte wieder lebendig werden. Nun liegt China nicht so sehr in meinem Fokus und gerade deshalb ist dieses Buch auch sehr interessant und lässt die Zeit des zweiten japanisch-chinesischen Krieges wieder lebendig werden, ermöglicht Einblicke in die Bedeutung des Opiums und in den Opiumhandel und die unrühmliche Rolle der europäischen Mächte dabei und gleichzeitig ermöglicht dieses Buch ebenso interessante Blicke in die politische Situation in China. Ich fand dieses Buch sehr interessant und auch spannend gemacht, es hat einen recht starken Sog in meinen Augen und ich habe es sehr gern gelesen und bin gespannt auf weiteres aus der Feder Ishiguros.