Tabu

Roman

Ferdinand von Schirach

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Beschreibung

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen«, »Schuld« und »Strafe« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm sein persönlichstes Buch »Kaffee und Zigaretten« sowie »Trotzdem«, ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71498-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/2,5 cm
Gewicht 259 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 1955

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Verwirrend
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2020

Bisher haben mir die Bücher von Ferdinand von Schirach sehr gut gefallen, aber mit "Tabu" hat der Autor mich verwirrt zurückgelassen. Ich habe nicht wirklich alles verstanden. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte immer das Gefühl, da kommt jetzt noch was, aber am En... Bisher haben mir die Bücher von Ferdinand von Schirach sehr gut gefallen, aber mit "Tabu" hat der Autor mich verwirrt zurückgelassen. Ich habe nicht wirklich alles verstanden. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte immer das Gefühl, da kommt jetzt noch was, aber am Ende blieb ich ratlos zurück.

"Wahrheit und Wirklichkeit seien ganz verschiedene Dinge, so wie Recht und Moral..." (175)
von Miri am 19.07.2018

Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse... Trotz zahlreicher negativen Kritiken, die mir untergekommen sind, habe ich mich an den Roman Tabu gewagt. Das was dem Autor von manchen Literaturkritikern als Manko vorgeworfen wird: mangelhafte literarische Kunst, blasse Figuren, Sinnlosigkeit der Geschichte u.v.m. kann ich nicht unterstreichen. Ich fand das Buch einfach Klasse. Klare Sätze, klare Botschaft: "...wir leben unser Leben... Wir glauben, was wir tun, sei wichtig... Wir glauben, wir wären sicher... Aber manchmal bleiben wir stehen... in diesem Moment begreifen wir es: Wir können nur unser Spiegelbild sehen." (254). Von Schirach spricht Tabuthemen wie Schuld an, vor allem die eigene Schuld, die uns zum scheitern uns sogar zum Selbstmord bringt, weil wir uns selbst nicht verzeihen können. Die zentrale Frage: was ist Schuld? hat laut von Schirach klare Antwort: "Schuld - das ist der Mensch." (249). Einer der Hauptthemen ist auch das System der Vernehmung der Verdächtigen resp. Schuldigen. Folter versus Höflichkeit. Der Strafprozess und Verhandlung gleicht einem Theaterstück. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der klare und kurze Sätze mag und der mal etwas "Anderes" lesen möchte. Von meiner Seite kann ich es nur weiterempfehlen.


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