Tiere denken

Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen

Richard David Precht

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Beschreibung

Basierend auf dem 1997 erschienenen Titel "Noahs Erbe" - von den Lesern lange erwartet.

Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Wir lieben und wir hassen, wir verzärteln und wir essen sie. Doch ist unser Umgang mit Tieren richtig und moralisch vertretbar? Richard David Precht untersucht mit Scharfsinn, Witz und Kenntnisreichtum quer durch alle Disziplinen die Strukturen unserer Denkmodelle. Ist der Mensch nicht auch ein Tier - und was trennt ihn dann von anderen Tieren? Welche Konsequenzen hat das für uns? Precht schlägt einen großen Bogen von der Evolution und Verhaltensforschung über Religion und Philosophie bis zur Rechtsprechung und zu unserem Verhalten im Alltag. Dürfen wir Tiere jagen und essen, sie in Käfige sperren und für Experimente benutzen? Am Ende dieses Streifzugs steht eine aufrüttelnde Bilanz. Ein Buch, das uns dazu anregt, Tiere neu zu denken und unser Verhalten zu ändern!

»Fazit: eine gute und gut lesbare Übersicht mit einer erfrischend realistischen Perspektive.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641198084
Verlag Random House ebook
Dateigröße 5006 KB
Verkaufsrang 37249

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
12
2
1
1
1

Philosophie für otto Normalverbraucher
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 09.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Ein wunderbares Hörbuch mit erstaunlichem Inhalt, da macht Nachdenken Spass! Kenne David Precht aus fernsehsendungen und auch da hat er es verstanden mich "mitzunehmen". Für alle die offen sind, sich unterhalten und dabei auch etwas Anspruch haben wollen.

Diskussionsgrundlage
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 29.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine sehr interessante Zusammenfassung über die Geschichte zwischen Tier und Mensch, angefangen dort, wo Menschen begonnen haben mit Tieren zusammen zu leben. Manch neue Meinung wird eingebracht, anderes ist schon länger bekannt. Trotzdem, in meinen Augen nicht objektiv verfasst, vielleicht ist dies aber auch nicht die Absicht.... Eine sehr interessante Zusammenfassung über die Geschichte zwischen Tier und Mensch, angefangen dort, wo Menschen begonnen haben mit Tieren zusammen zu leben. Manch neue Meinung wird eingebracht, anderes ist schon länger bekannt. Trotzdem, in meinen Augen nicht objektiv verfasst, vielleicht ist dies aber auch nicht die Absicht. Manches Kapitel wird überspitzt dargestellt, wahrscheinlich um zu schockieren und zu bewegen. Ja, das Buch ist weiter zu empfehlen für Interessierte, allerdings ist eine kritische Haltung anzuraten. Viel Freude beim Lesen

Das inhumanste Tier
von S.A.W aus Salzburg am 13.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Mensch ist das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Er tötet alles, was ihm vor die Flinte kommt oder ins Netz geht. Kluge Tiere gehen uns tunlichst aus dem Weg, weil sie wissen, dass mit dem Menschen nicht gut Kirschen essen ist. Der Philosoph Richard David Precht sieht diesen Tatsachen ins Auge und stellt die Tierphilosop... Der Mensch ist das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Er tötet alles, was ihm vor die Flinte kommt oder ins Netz geht. Kluge Tiere gehen uns tunlichst aus dem Weg, weil sie wissen, dass mit dem Menschen nicht gut Kirschen essen ist. Der Philosoph Richard David Precht sieht diesen Tatsachen ins Auge und stellt die Tierphilosophie vom Kopf auf die Füße. Unsere eigene Überheblichkeit hat das Tier als unterlegen erniedrigt, wir haben Ideologien erschaffen, die uns das Tier untertan machen, als Schnitzel, als Versuchsmaschine, als Rohmaterial, dem wir bedenkenlos Schmerz zufügen "dürfen". Inzwischen findet ein Umdenken statt und nicht nur Vegetarier finden es an der Zeit, mit Bruder Tier anders umzugehen. Die kleine Maus, die wir vergiften, ist unser Urahn, der die Dinosaurier überlebt hat, ebenso der Hase, dem wir das Fell über die Ohren ziehen, ganz zu schweigen von den Schimpansen, die 99% der Gene mit uns teilen. Nicht umsonst sehnen wir uns nach dem Paradies - das ist ein Ort, wo Tier und Mensch in Frieden miteinander leben und sich nicht gegenseitig töten. Dieses Paradies ist möglich. Wir können es selbst erschaffen, wenn wir es nur wollen. Precht liefert uns die logischen Grundlagen dafür. siehe Opelt, die Kinder des Tantalus


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