Gefährliche Empfehlungen / Xavier Kieffers Bd. 5

Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers fünfter Fall

Xavier Kieffers Band 5

Tom Hillenbrand

(66)
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Beschreibung

»Xavier Kieffer ist der beste Kochtopf-Detektiv der Geschichte.« Die Welt

Frankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?

»Diese kulinarischen Krimis sind so gut, dass es schwerfällt, lange auf Nachschlag zu warten.« Radiolounge

» [Man erfährt] viel Spannendes – und sehr Fundiertes! - aus der Geschichte der Kulinarik und darf sich über allerlei hübsche Anspielungen freuen.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 12.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04922-0
Reihe Die Xavier-Kieffer-Krimis 5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,5 cm
Gewicht 305 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 27151

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Kundenbewertungen

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Gut, aber nicht darüber hinaus
von peedee am 01.03.2018

Xavier Kieffer, Band 5: Der Gastroführer „Guide Gabin“ lädt zu einem grossen Fest ein – Xavier Kieffer muss wohl oder übel dort hin, schliesslich ist die Geschäftsführerin vom Gabin seine Freundin Valerie Gabin. Bei der Feier verschwindet eine sehr seltene Ausgabe des „Guide Bleu“ von 1939. Xavier stellt Nachforschungen an – und... Xavier Kieffer, Band 5: Der Gastroführer „Guide Gabin“ lädt zu einem grossen Fest ein – Xavier Kieffer muss wohl oder übel dort hin, schliesslich ist die Geschäftsführerin vom Gabin seine Freundin Valerie Gabin. Bei der Feier verschwindet eine sehr seltene Ausgabe des „Guide Bleu“ von 1939. Xavier stellt Nachforschungen an – und schon gibt es den ersten Toten! Was ist bloss an diesem alten Buch dran? Wer könnte Interesse an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer haben? Erster Eindruck: Das Cover des 5. Bandes passt sich sehr gut in die Reihe ein – gefällt mir. Dieser Band lässt sich auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen. Wieder mit dabei sind natürlich Xaviers Freundin Valerie Gabin und sein trinkfreudiger Freund Pekka Vatanen. Und der „Küchen-Leonardo“, Leo Esteban, hat wieder einmal einen Auftritt. Xavier und Valerie sind mittlerweile seit fünf Jahren zusammen, was mich sehr erstaunt, denn sie scheinen mir so unterschiedlich. Doch hier bewahrheitet sich offenbar das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“. Leo gründet eine Restaurantkette namens „La Bastille“. Selbstverständlich sind Valerie und Xavier eingeladen, ihn bei der Eröffnung zu besuchen. Xavier ist höchstkritisch, aber er muss zugeben, dass die Saucen ziemlich gut sind. In der Küche trifft er den „Koch“: ein Küchenroboter! Das geht gegen Xaviers Kochehre, doch Leo ist voller Stolz. Xavier fragt seinen früheren Kollegen, ob er einen Gabin von 1939 habe. Er muss verneinen, aber nachdem Xavier ihm sagt, dass er wertvoll sei, will Leo unbedingt einen haben! Eine weitere amüsante Episode war Xaviers Besuch bei Monsieur Soubec: Er ist einer der ganz Grossen in der Gastronomie, mittlerweile um die neunzig Jahre alt, aber ganz aufgeweckt. Xavier muss Soubecs Speisen probieren und er versucht, diese möglichst diplomatisch zu bewerten, schliesslich hat ihm seine Freundin Valerie eingeschärft, Soubec gegenüber unbedingt ehrlich zu sein. Die Nachforschungen von Xavier bleiben eine Zeit lang fruchtlos, doch plötzlich sind fremde Leute hinter ihm her. Er muss einiges einstecken, ebenso wie sein Restaurant: Grosseinsatz der Polizei wegen Terrorgefahr! Um herauszufinden, warum dieser Gabin so wertvoll ist, wird parallel dazu eine Geschichte von 1939 erzählt. Das fand ich sehr interessant, vor allem, als es gegen das Ende zuging, und das Ganz begann, Sinn zu ergeben. Die Einblicke in die Spitzenpolitik, Gastronomie und den Krieg waren gut erzählt und das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Der Ausgang der Geschichte war für mich jedoch nicht stimmig und so vergebe ich 3 Sterne.

Ein blaues Buch und ein sehr glücklicher Koch
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 19.03.2017

Auch wenn Essen in ausreichendem Maß in diesem Krimi Verwendung findet, so ist das zentrale Thema, worum sich Xavier Kieffers Ermittlungen drehen, nicht zum Verzehr geeignet. Der berühmte Restaurant-Guide „Gabin“ trägt offenbar ein jahrzehntealtes Geheimnis mit sich herum, das nun plötzlich wieder aktuell zu sein scheint. Dieses... Auch wenn Essen in ausreichendem Maß in diesem Krimi Verwendung findet, so ist das zentrale Thema, worum sich Xavier Kieffers Ermittlungen drehen, nicht zum Verzehr geeignet. Der berühmte Restaurant-Guide „Gabin“ trägt offenbar ein jahrzehntealtes Geheimnis mit sich herum, das nun plötzlich wieder aktuell zu sein scheint. Dieses Buch mit dem kobaltblauen Einband spielte schon vor und im Zweiten Weltkrieg eine größere Rolle als man vermuten könnte und das obwohl es zu Kriegszeiten natürlich nicht erscheinen konnte. Ausgerechnet auf der großen prunkvollen Eröffnungsfeier eines neuen Gabin-Gebäudes, das Kieffers Freundin Valérie Gabin, herrichten ließ, nehmen die Ereignisse ihren Lauf und der Koch muss nun nicht nur ein Buch sondern auch noch das Geheimnis finden. Dabei trachten ihm scheinbar sehr gewiefte Gegner nach dem Leben. Kieffers Reisen führen quer durch Luxemburg und Frankreich bis sie in einem etwas skurrilen Showdown zwischen ihm, den „Guten“ und den „Bösen“ gipfelt. Wobei Gut und Böse gar nicht so weit auseinanderliegen. Neben der „Jagd ums Buch“ kommt aber auch der Magen nicht zu kurz und ein paar interessante Einblicke in die Luxemburger Küche sowie Sprache sind sowohl spannend als auch herausfordernd. Praktisch ist da das Glossar am Ende des Buches. Stichwort Sprache: Unauffällig und gewandt geleitet Hillenbrand den Leser durch die Gassen und Städte. Eine Prise Humor an den richtigen Stellen sowie Dialoge, über die man noch länger schmunzelt, inklusive. Xavier Kieffer ist für mich eine oft vom Glück geküsste Hauptfigur, die ansonsten um einiges ärmer dran wäre. Nicht nur, dass er immer wieder seine Haut retten kann, ist er doch auch mit der fabelhaften Valérie liiert, die, wie er sich selbst denkt, ja viel interessantere Partner haben könnte. Zudem trinkt er gerne (viel) Wein, Bier und luxemburgischen Schnaps und noch lieber raucht er eine Zigarette nach der anderen. Es stellt sich passenderweise heraus, dass das neben den gesundheitlichen auch noch andere Nachteile hat…

spannend, unterhaltsam und gefährlich...
von suntweety aus Waltershausen am 07.03.2017

Der Gastroführer „Guide Gabin“ lädt zu einer Veranstaltung ein, indem auch erstmals alle Ausgaben des „Gabin Blue“ – dem berühmten Gastroreiseführer jedes Jahrgangs – zu bestaunen ist. Der Koch Xavier Kieffer, der der Lebensgefährte von Gabin-Chefin Valerie ist, ist bei der Veranstaltung mit eingeladen. Bald darauf wird der selt... Der Gastroführer „Guide Gabin“ lädt zu einer Veranstaltung ein, indem auch erstmals alle Ausgaben des „Gabin Blue“ – dem berühmten Gastroreiseführer jedes Jahrgangs – zu bestaunen ist. Der Koch Xavier Kieffer, der der Lebensgefährte von Gabin-Chefin Valerie ist, ist bei der Veranstaltung mit eingeladen. Bald darauf wird der seltene Gabin Blue 1939 gestohlen und Kieffer befindet sich mitten in den Ermittlungen, die ihn in die Geschehnisse des 2. Weltkrieges zurückführen und ihn somit in Lebensgefahr bringen… Der Roman ist bereits der 5. Teil einer Reihe um den sympathischen Koch Xavier Kieffer. Für mich ist es der erste Band den ich hier von dieser Reihe lese. Man muss nicht unbedingt die vorherigen gelesen haben, um diesen 5. Teil lesen zu können. Es gibt zwar ab und an kleine Anmerkungen darüber, das Kieffer bereits an mehrere Ermittlungen beteiligt war, aber diese bauen nicht auf den jetzigen Roman auf. Der Schreibstil ist sehr angenehm und der Krimi liest sich flüssig dahin. Man ist von der ersten Seite an gefesselt und möchte regelrecht mit rätseln. Der Roman wird aus 2 Zeitepochen erzählt – einmal gibt es Ausschnitte während des 2. Weltkrieges und wie man den Gabin Blue dort verwendet hat. Und aus der Gegenwart, indem der Diebstahl des Buches und Kieffers Recherchen dazu erzählt werden. Nach und nach kann sich der Leser ein Bild machen, warum der Gabin Blue 1939 so wichtig und selten ist und was die Ausschnitte aus dem 2. Weltkrieg damit zu tun haben. Auch fiebert man mit Kieffer mit, der doch so einiges einstecken musste und doch an sein Ziel gelangte. Der Hauptprotagonist Kieffer wirkt auf mich sehr sympathisch, altmodisch und weiß was er will. Er liebt das Essen – als Koch, als auch als Genießer. Die Recherche zu dem Roman ist sehr gut und hat mich doch selber neugierig gemacht. Der Autor hat dies gut in seinem Roman verarbeitet und dem Leser näher gebracht. Ich habe doch das ein oder andere über den 2. Weltkrieg als auch über das Kochen gelernt. An sich ein schöner kulinarischer Kriminalroman für schöne Stunden auf dem Sofa. Ich werde definitiv weitere Romane um Xavier Kieffer lesen.


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