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Tschick

Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, ist der Neue in der Klasse, der von der ersten Sekunde an keinen guten Eindruck hinterlässt. Wortkarg und mit Alkoholfahne begrüßt er seine Mitschüler, die den Jungen für ein Mitglied der Russenmaa halten. Mit
einer Mischung aus Abscheu und Faszination beobachtet auch Maik den Neuankömmling, hat aber eigentlich eigene Probleme. Seine Mutter muss zum wiederholten Mal für einen Entzug in die „Schönheitsklinik“, während sein Vater die Geliebte mit auf Geschäftsreise nimmt. Als Tschick mit einem „geliehenen“, hellblauen Lada vorfährt, zögert Maik nicht lange. Was hält ihn in schon hier?
Herrndorf spricht die Sprache seiner Protagonisten, ohne krampfhaft mit der Zeit gehen zu wollen. Der Blick seines Helden Maik auf das Leben berührt, ist ehrlich und unverbraucht. Dass man den Protagonisten kein Gesicht geben muss, um sie erlebbar zu machen, beweisen Laura Olschoks wirkungsvolle Illustrationen. Ihre überraschenden Perspektiven nehmen den Betrachter mit ins „Wunderland“ Deutschland, dem Maik und Tschick auf ihrem Trip begegnen – skurril, düster und doch durchsetzt von Lichtblicken.
Portrait
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und u.a. für die Titanic gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman In Plüschgewittern, 2007 der Erzählband Diesseits des Van-Allen-Gürtels und 2010 der Roman Tschick. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis, dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet. Er starb am 26. August 2013.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 15.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86406-063-2
Verlag Edition Buechergilde GmbH
Maße (L/B/H) 19,5/12,6/2,5 cm
Gewicht 367 g
Abbildungen mit 22 Illustrationen und einer Nachbemerkung der Illustratorin. Hardcover mit Gummiband, dreifarbigerRundumfarbschnitt.
Auflage 2. Auflage
Illustrator Laura Olschok
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
208 Bewertungen
Übersicht
142
50
10
2
4

Hörbuch tschick
von einer Kundin/einem Kunden aus Birstein am 23.04.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Da ich bisher noch nicht dazu gekommen bin dieses Buch zu erwerben und zu lesen habe ich bei dem günstigen Angebot zugegriffen. Das Hörbuch hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ich kann jedem Hörbuchliebhaber zum Kauf raten.

Super Service
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 19.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kaum bestellt, schon war das Buch im Briefkasten. Das nennt man Service.Danke. Die nächste Bestellung wird wieder bei Thalia sein.

Anstifter und schlechtes Vorbild.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 10.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, geht es um die Freundschaft zwischen zwei Klassenkameraden, die in den Sommerferien in einem alten Lada durch Deutschland, mit dem Ziel Walachei, fahren. Auf dem Road-Trip lernen sie viele verschiedene Personen kennen und erleben einen abenteuerlichen Sommer. E... Im Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, geht es um die Freundschaft zwischen zwei Klassenkameraden, die in den Sommerferien in einem alten Lada durch Deutschland, mit dem Ziel Walachei, fahren. Auf dem Road-Trip lernen sie viele verschiedene Personen kennen und erleben einen abenteuerlichen Sommer. Ein Jugendroman, welcher eine mehr oder weniger gute Idee grottenschlecht verkörpert. Mein erster Kritikpunkt bezieht sich auf die Handlung, welche nicht der Realität entspricht. Zwei Jungen werden von ihren Eltern für zwei Wochen in den Sommerferien alleine Zuhause gelassen und kommen auf die Idee, in dieser Zeit einen Trip durch Deutschland in einem geklauten Lada zu unternehmen. Nicht nur, dass dies von ihren Eltern verantwortungslos ist, sondern auch von Maik und Tschick, sie begeben sich in Gefahr, auch wenn sie am Ende gesund und ohne große Verluste und Nachwirkungen zurückkehren. Man könnte es als Glück bezeichnen, aber erwarten dann nicht alle anderen Jugendlichen auch so ein Glück? Mit der Hoffnung auf einen coolen Sommer ohne Folgen begeben sie sich auf eine abenteuerliche, aber nichtsdestotrotz illegale Fahrt durch Deutschland und kommen schlimmstenfalls ums Leben. Noch dazu sind alle Charaktere oberflächlich und vorhersehbar, es gibt einen Asozialen, ein verwahrlostes Mädchen, einen Außenseiter, der am Ende im Zentrum des Geschehens steht, und noch ein paar andere Verrückte, die uns ein falsches Bild von der Welt vermitteln wollen. Maik zum Beispiel soll tiefgründig und eher zurückgezogen sein und einen Außenseiter verkörpern, der am Ende trotzdem einen Freund findet. Aber das einzige, was man sieht, ist ein schüchterner und naiver Vierzehnjähriger, der schlechte Eltern hat, zu viele Videospiele spielt sowie in seiner eigenen Welt lebt. Dafür ist Tschick voller Vorurteile geprägt. Er ist Russe, arm, kriminell, ohne Perspektive und total asozial. Nachdem er gemerkt hat, dass sein Sommer langweilig wird, manipuliert er Maik so, dass er sämtliche Regeln und Gewohnheiten bricht, damit er Tschick unterhalten kann, was Maik zwar am Ende bestreitet, jedoch meiner Meinung nach von Anfang an klar ist. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist der Schreibstil. Er ist langweilig, eintönig und Emotionen werden nicht beschrieben, obwohl man das in dieser Handlung sehr gut hätte machen können. Noch dazu ist er nicht offen und konnte mich nicht in die Geschichte miteinbeziehen. Zu kritisieren gibt es noch zahlreiche Stellen, die sich bis zum geht nicht mehr langgezogen haben. Das einzige Positive an diesem Buch war Tatjana, ihr Charakter hat mir sehr gefallen, sie war zwar ein nettes aber eingebildetes Mädchen, deshalb ein halber Punkt. Zusammenfassend ist das Werk schlecht, der Schreibstil ist ermüdend, die Charaktere oberflächlich, die Handlung unrealistisch und es dient als schlechtes Vorbild, welches von einer Welt erzählt, die zwar Gesetze hat, es aber ohne Folgen bleibt, wenn man genau diese bricht. Letztendlich ist es noch dazu weder ein Road Novel, ein humorvoller Roman oder ein Reise-Journal. Es handelt sich um ein Mittelding zwischen Freundschafts-Erzählung und Road Novel. Hätte ich das Buch nicht für den Deutschunterricht lesen müssen, hätte ich nach gut 70 Seiten aufgehört.


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