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H wie Habicht

Schon als Kind beschließt Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Ihr Vater unterstützt sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrt sie Geduld und Selbstvertrauen und bliebt eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben. Als er stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wilde Tier zu zähmen.
Rezension
Sicher das ungewöhnlichste und stärkste Buch, das sich seit Langem auf eine deutsche Bestsellerliste verirrt hat., Der Tagesspiegel, Denis Scheck, 06.09.2015
Portrait
Macdonald,
Helen Macdonald ist Autorin, Lyrikerin, Illustratorin und Historikerin. Sie arbeitet an der University of Cambridge, England, im Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaften. H wie Habicht erhielt in England den renommierten Samuel Johnson Prize, der herausragenden Sachbüchern verliehen wird, sowie den hochdotierten Costa Award für das beste Buch des Jahres.

Kretschmer,
Ulrike Kretschmer (geb. 1968 in Leipzig) schloss ihr Studium der Englischen und Deutschen Philologie sowie der Kunstgeschichte an der Universität Münster/Westf. mit der Promotion ab. Ihre Dissertation Der Mensch - Affe oder gottähnliches Wesen? Philosophisch-anthropologische Vorstellungen im Werk Aldous Huxleys absolvierte sie als Stipendiatin im Rahmen der Graduiertenförderung. Nach einigen Jahren als Verlagslektorin machte sie sich 2004 als Lektorin, Ghostwriterin und Übersetzerin in München selbstständig und spezialisierte sich auf Sachgebiete wie Reiseliteratur, Kulturgeschichte, Biografie/Memoir, Natur, Fotografie, Kunst, Philosophie, Film und Gesundheit (siehe Liste der Übersetzungen anbei). Ihre Übersetzungen zeichnen sich durch Genauigkeit sowie sehr gute Detailkenntnis, gepaart mit literarischem Impetus und großer Empfindsamkeit für den Autor und sein Werk, aus. Aufgrund ihres Interesses an Figurentheater und Schauspiel engagiert sie sich seit 1999 in dem 1947 gegründeten gemeinnützigen Marionettentheater für Erwachsene »Kleines Spiel« in München als Mitglied und Pressesprecherin, wo sie u.a. die Inszenierung und Regie von Macbeth verantwortete. Zudem nahm sie Unterricht in Sprecherziehung und arbeitet regelmäßig mit dem Puppenspielensemble »Thalias Kompagnons« in Nürnberg zusammen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37672-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 301 g
Originaltitel H is for Hawk
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ulrike Kretschmer
Verkaufsrang 6513
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
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Ob die Trauer wie im Flug vergeht?
von Tina Bauer aus Essingen am 08.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für einen großen Vogelbewunderer wie mich kam „H wie Habicht“ gerade recht. Doch Helens Geschichte ist nicht einfach erzählt. Nachdem ihr Vater unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt, fühlt sie sich verlassen, einsam und von der Welt nicht mehr verstanden. Ihre Zweifel sind so groß, dass sie sich im Gegenzug dazu beschli... Für einen großen Vogelbewunderer wie mich kam „H wie Habicht“ gerade recht. Doch Helens Geschichte ist nicht einfach erzählt. Nachdem ihr Vater unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt, fühlt sie sich verlassen, einsam und von der Welt nicht mehr verstanden. Ihre Zweifel sind so groß, dass sie sich im Gegenzug dazu beschließt, mit einem neuen Jagdvogel zu beglücken. Schon als Kind war sie der Falknerei und den Greifvögeln erlegen und hat, unterstützt von ihrem Vater, dieses Hobby mit aller Leidenschaft verfolgt. Bücher über Bücher häufen sich in Helens Wohnung. Von den Grundzügen der Falknerei bis hin zu historischen Werken über die Greifvögelabrichtung ist alles was an Literatur existiert, vorhanden. Um gehen ihren großen Verlust anzukämpfen, beschließt sie, sich ausgerechnet einen Habicht zuzulegen. Entgegen aller Empfehlungen tritt Mabel in ihr Leben. Dieser Vogel jedoch zwingt ihr einen Willen auf, der sich nur schwer beherrschen lässt. Die Welt um Helen herum verschwindet merklich. Es gibt nur noch den Vogel, den es abzurichten gilt und das mit aller Kunst und allen Feinheiten. Begleitet wird Helen von T. H. White, der ebenfalls dem Willen eines Habichts erlag. Seine Geschichte, die bis auf den Schmerz keinerlei Übereinstimmungen mit Helen aufweist, geht tief ins Mark. T. H. White, von Geburt an schon mit Neid, Missgunst und Überforderung belegt, versucht sich hoffnungsvoll überfordert an seinem Terzel. Whites Schmerz und Verrohung überträgt sich immer mehr auf Helen, die in sich verfällt. Mit der Arthursage begibt sich White in ferne und fremde magische Welten. Sein Erfolg als Schriftsteller und Falkner ist mäßig, was Helen nur noch mehr anstachelt, den perfekt abgerichteten Habicht zu erzielen. Mit Helen Macdonald begeben wir uns tief hinein in die Geschichte der Falknerei. Das scheinbare Sachbuch verschwindet leicht in der Geschichte Helens. Helens Trauer hingegen schwindet leicht in der Detailtreue über Atzung und derlei Fachbegriffen. Man hofft auf jedem Flug Mabels, dass er zurückkommt. Die Faust von Helen muss stets der unumkehrbare Hafen für ihren Habicht sein. Noch mehr Trauer würde man kaum ertragen.

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 16.01.2019

Eine beeindruckende Geschichte, die man nicht nur Tierfreunden sehr empfehlen kann. Man sieht die Falknerei mit anderen Augen. Denis Scheck hat das Buch zu recht hoch gelobt. Mein Tipp: Unbedingt lesen!

Begegnung mit dem wilden Raubvogel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaltbrunn am 19.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie Habicht“ hat mich fas... Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie Habicht“ hat mich fasziniert und ist sehr interessant und gibt über das Abrichten eines Habichtweibchens eine realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Habicht, der eigentlich als Raubtier bezeichnet wird.


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