Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Roman. Ausgezeichnet mit dem Hugo Award Best Series 2019

Wayfarer Band 1

Becky Chambers

(33)
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Beschreibung

Willkommen an Bord der Wayfarer!

Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.

Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Kitschies Award, den Baileys Women’s Prize for Fiction und den Arthur C. Clarke Award.

[...] intelligente, unterhaltsame Wohlfühl-SF, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wirkt, aber auch nie kitschig oder naiv. Markus Mäurer Fantasyguide.de 20161027

Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Buch wurde prompt zu einem Überraschungserfolg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 27.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03568-7
Verlag Fischer Tor
Maße (L/B/H) 19/12,4/4,3 cm
Gewicht 470 g
Originaltitel The Long Way to a Small Planet
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Karin Will
Verkaufsrang 15113

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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1

Großartig. Außergewöhnlich.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wendeburg am 18.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Allein schon der wenig reißerische Titel deutet darauf hin, dass dieses Buch anders als andere SF ist. Es entwickelt die Geschichte bescheiden aus der Sicht der Crew der Wayfarer und kommt dabei ganz ohne das übliche Welt-/Galaxieuntergangsszenario aus. Trotzdem wird einen großer Bogen aufgespannt. Die Personen und sind so liebe... Allein schon der wenig reißerische Titel deutet darauf hin, dass dieses Buch anders als andere SF ist. Es entwickelt die Geschichte bescheiden aus der Sicht der Crew der Wayfarer und kommt dabei ganz ohne das übliche Welt-/Galaxieuntergangsszenario aus. Trotzdem wird einen großer Bogen aufgespannt. Die Personen und sind so liebevoll entwickelt, dass man gar nicht weiss, wen man am liebsten hat. Manchmal plätschert die Geschichte so dahin, ohne aber jemals langweilig zu sein. Und dann wird es wieder richtig spannend. Großartige Erzählkunst. Einfach eine runde, mitreißende Geschichte über eine gefährliche Reise und ein Plädoyer für Toleranz.

Auf ins Weltall
von margaret k. am 16.05.2020

Als Rosemary auf der Wayfarer anheuert, will sie eigentlich nur ihrem alten Leben entkommen. Doch als der Captain einen neuen Auftrag annimmt, wird die Reise zu dem Abenteuer ihres Lebens. Was einem gleich am Anfang dieses Buches auffallen wird, ist das Worldbuilding. Und das hat mich echt umgehauen. Ich glaube ich habe noch ... Als Rosemary auf der Wayfarer anheuert, will sie eigentlich nur ihrem alten Leben entkommen. Doch als der Captain einen neuen Auftrag annimmt, wird die Reise zu dem Abenteuer ihres Lebens. Was einem gleich am Anfang dieses Buches auffallen wird, ist das Worldbuilding. Und das hat mich echt umgehauen. Ich glaube ich habe noch nie ein Sciencefictionbuch gelesen, bei dem die Welt so detailreich und durchdacht beschrieben wird. Zwischendurch habe ich echt überlegt, ob die Autorin sich alles ausgedacht hat oder ob so ein Welt wirklich existiert. Von den Welten und Planeten, bis zu den verschiedenen Wesen und den futuristischen Geräten und Bräuchen. Die Autorin hat für alles unglaublich tolle Ideen. Und man merkt, dass sie in diese Buchwelt sehr viel Herzblut gesteckt. Das führt leider aber auch dazu, dass am Anfang sehr viel beschrieben wird und eher weniger passiert. Die Geschichte ist allgmein nicht besondets actionreich, aber später wird sie dennoch spannender. Es lohnt sich aber sich durch den etwas langatmigen Teil zu kämpfen. Würde man es nicht tun, würde man diese tollen Charaktere verpassen. Denn in ihnen steckt mindestens genauso viel Herzblut der Autorin wie in der Welt. Die Charaktere sind alle einzigartig und der Zusammenhalt im Team ist einfach klasse. Besonders wenn man die einzelnen Personen im Laufe der Geschichte besser kennenlernt und ihre Veränderungen miterlebt und wie das ganze Team zusammengeschweift wird. Man fühlt sich beim Lesen fast schon selbst wie ein Teammitglied und ich war etwas traurig, als das Buch dann zuende war. Ich hätte nämlich ewig weiter über diese Gruppe lesen können. Als Fazit kann ich nur sagen, brecht das Buch auf keinen Fall ab nur weil es am Anfang etwas zäh ist. Es lohnt sich wirklich weiterzulesen, denn man schließt die Personen und diese Weltraumwelt nach einer Weile wirklich ins Herz.

Ein langer, gemütlicher Weg
von FrauSchafski am 02.05.2020

Am Ende der Reise mit der Wayfarer ist man irgendwie nicht mehr dieselbe Person. Und tatsächlich fühle ich mich, als wäre ich mit Rosemary an Bord gegangen, hätte mit ihr die einzelnen Charaktere kennengelernt, meine kleine Koje im Raumschiff bezogen und schließlich ein neues Zuhause gefunden. Solche Empfindungen hatte ich bei e... Am Ende der Reise mit der Wayfarer ist man irgendwie nicht mehr dieselbe Person. Und tatsächlich fühle ich mich, als wäre ich mit Rosemary an Bord gegangen, hätte mit ihr die einzelnen Charaktere kennengelernt, meine kleine Koje im Raumschiff bezogen und schließlich ein neues Zuhause gefunden. Solche Empfindungen hatte ich bei einem Buch vermutlich noch nie, sodass ich mir natürlich Gedanken gemacht habe, woran das liegen mag. Die Antwort liegt in den Charakteren: Sie sind alle absolut liebenswert. Dabei verlangt die Autorin uns einiges an interkultureller oder besser interspezitärer Kompetenz ab. Denn die Spezies in diesem Roman sind so bunt und vielfältig wie die Anzahl an Sternen im Weltraum, aber eben auch nahbar, empatisch und verletzlich. Wer hingegen ein rasantes Space-Abenteuer mit jede Menge Geballer und Laserwaffen erwartet, ist hier definitiv falsche. „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ ist nämlich vor allem eines: ein langer Weg, und der braucht Zeit und Geduld. Das mag manchem Leser vielleicht zu langweilig sein, ich hingegen fand es herrlich entschleunigend. So bleibt ausreichend Zeit, die Figuren kennenzulernen, den Kosmos, in dem sie sich bewegen, mit all seinen Kuriositäten zu bewundern und die fremdartigen Spezies zu studieren. Fast schon nebenbei vermittelt die Autorin Toleranz gegenüber Wesen, die anders sind, fordert Einfühlungsvermögen und Querdenken beim Kontakt mit ihnen und beweist dabei, dass Menschen eine ebenso merkwürdige und eigensinnige Art sind. Emotional war ich nach kurzer Zeit voll involviert und musste zum Ende hin tatsächlich ein paar Tränchen verdrücken. Fazit: Ein Wohlfühlbuch, bei dem ich jede einzelne Zeile genossen habe. Wie schön, dass noch zwei weitere Bände auf mich warten. Jahreshighlight!

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