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Der namenlose Tag

Ein Fall für Jakob Franck: 5 CDs

Kommissar Jakob Franck Band 1

Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Doch er wird von einem alten Fall eingeholt. Vor zwanzig Jahren hatte er einer Frau, nach dem Tod ihrer 17-jährigen Tochter, sieben Stunden in ihrer Trauer beigestanden.
Jetzt tritt Ludwig Winther, der Vater des jungen Mädchens, mit ihm in Kontakt. Nach all der langen Zeit glaubt er noch immer nicht an den – laut polizeilichem Untersuchungsergebnis eindeutig feststehenden – Selbstmord der Tochter. Seiner Meinung nach muss es sich um Mord gehandelt haben. Ex-Kommissar Jakob Franck nimmt die Ermittlungen wieder auf. Er folgt dabei seiner ureigenen Methode, der »Gedankenfühligkeit«.

Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft - Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimensionen.

Portrait
Ani, Friedrich
Friedrich Ani, geboren 1959, arbeitete als Reporter und Kulturjournalist und lebt als Schriftsteller in München. Er schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane und Drehbücher. Für seine Werke wurde er mehrfach mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums, dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis. Für vier seiner Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden sowie das 2015 erschienene Buch Der namenlose Tag erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis sowie den Stuttgarter Krimipreis. Mit Ermordung des Glücks setzt er die Reihe um seinen unkonventionellen Ermittler Jakob Franck fort.

Wachtveitl, Udo
Udo Wachtveitl, geboren 1958 in München, ist Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Seit 1991 ermittelt er als Hauptkommissar Franz Leitmayr zusammen mit Kollege Miro Nemec im Münchener Tatort. Neben seiner Fernsehtätigkeit spielt er auch Theater. Seine Stimme ist in vielen Rundfunksendungen und Filmproduktionen sowie auf Hörbüchern zu hören.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Udo Wachtveitl
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 02.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783869523354
Verlag Osterwoldaudio
Auflage 3. Auflage, Gekürzte Ausgabe
Spieldauer 402 Minuten
Verkaufsrang 2952
Hörbuch (CD)
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12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
13
4
11
5
2

Ein scheinbar einfaches Ende!
von Tina Bauer aus Essingen am 14.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der frisch pensionierte Ermittler Jakob Franck wird von einem alten Fall heimgesucht. Der Vater der verstorbenen Esther sucht ihn auf und bittet den bereits vor Jahren zu den Akten gelegten scheinbaren Selbstmord endlich aufzuklären. Für Franck beginnt eine seltsame Reise durch die damalige Ermittlungsakte und durch die Gesc... Der frisch pensionierte Ermittler Jakob Franck wird von einem alten Fall heimgesucht. Der Vater der verstorbenen Esther sucht ihn auf und bittet den bereits vor Jahren zu den Akten gelegten scheinbaren Selbstmord endlich aufzuklären. Für Franck beginnt eine seltsame Reise durch die damalige Ermittlungsakte und durch die Geschichte der jungen Esther Winther. Die privaten Ermittlungen führen Franck von einem „Verhör“ zum Nächsten wobei er seine ganz eigene Methode dabei anwendet, um das gewünschte Stückchen Hinweis zu erhalten. Mit Francks Methode gelingt es dem Ermittler irgendwie auch sich selbst ein kleines Stückchen näher zu kommen. Ein Kriminalroman der ganz anderen Art, die mir als Leser mehr abverlangt hat, als man es von einem ganz normalen Krimi gewöhnt ist.

Sieben Stunden
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kriminalhauptkommissar Franck ist seit kurzem im Ruhestand. Doch noch kann er von den Toten nicht lassen. Na ja, vielleicht könnte er schon, wenn nicht Ludwig Winther bei ihm aufgetaucht wäre. Der Vater einer Selbstmörderin glaubt auch noch nach zwanzig Jahren, dass seine Tochter Opfer eines Verbrechens geworden ist. Sein Leben ... Kriminalhauptkommissar Franck ist seit kurzem im Ruhestand. Doch noch kann er von den Toten nicht lassen. Na ja, vielleicht könnte er schon, wenn nicht Ludwig Winther bei ihm aufgetaucht wäre. Der Vater einer Selbstmörderin glaubt auch noch nach zwanzig Jahren, dass seine Tochter Opfer eines Verbrechens geworden ist. Sein Leben liegt seit den damaligen Geschehnissen in Trümmern, seine Ehe zerbrach an den Ereignissen, seine Frau folgte der Tochter auf den Friedhof, der Hang zum Alkohol setzte Ludwig Winther zu. Franck hatte der Familie damals die Todesnachricht überbracht und der Mutter sieben Stunden lang beigestanden. So was vergisst man nicht. Schon gar nicht dieser Hauptkommissar, ein großer Zuhörer und Menschenfreund. Einer der sich beharrlich und behutsam in die Vergangenheit seines Gegenübers einfühlt und Seelen öffnet, ohne anbiedernd zu sein. Es sind die leisen Töne, die diesen Roman ausmachen. Wer temporeiche Spannung und außergewöhnlich grausame Psychopathen als Täter sucht ist mit dem Buch nicht gut bedient. Ani ist ein Erzähler des Alltäglichen. Es könnte die Familie deines Nachbarn sein über die er erzählt, fiel mir beim Lesen spontan ein. Meisterlich wie er den kleinbürgerlichen Mief jahrzehntelanger Trauerverarbeitung Schicht um Schicht abträgt und nur Sprachlosigkeit und Stumpfsinn generationsübergreifend übrig bleiben. Bier, Schnaps und Wein lassen manch Verzweifelten aus dem Leim gehen und spenden den Versagens geplagten Trost. Schweigen ist auch eine Antwort. Mehr als einmal löst König Alkohol für Franck die Zungen. Kein Wunder in diesem deprimierenden Vorstadtkosmos, von Ani treffend gezeichnet. Mich hat der Roman von der ersten Seite an überzeugt. Die grandiose Schlichtheit der Geschichte, die sattelfeste Konstruktion, eine Erzählweise für die Friedrich Ani im Marketingsprech den Titel „Alleinstellungsmerkmal“ beanspruchen dürfte, so eigen und einzigartig ist sein Stil, wobei er drei oder vier Mal sprachlich über das Ziel hinaus geschossen ist. Keine Ahnung, was er mir mit manchen Vergleichen sagen will. Dem gegenüber stehen aber im Dutzend wunderbare kleine Weisheiten, radikale Einsichten und geniale Beobachtungen, geschrieben von einem Großen seiner Zunft. Denn wer sonst könnte ein derart kleinkariertes Milieu, in einen funkelnden Literaturdiamanten verwandeln?

Der namenlose Tag
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt auf diesen Krimi. Das Cover ist ansprechend gestaltet und greift auch mit seiner Leichtigkeit den inneren Zwiespalt des Kommissars bildlich auf. Beim Lesen allerdings wurde es für mich mühsam. Die Leseprobe hat bereits den größten Teil der Handlung vorweggenommen, nämlich das sich d... Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt auf diesen Krimi. Das Cover ist ansprechend gestaltet und greift auch mit seiner Leichtigkeit den inneren Zwiespalt des Kommissars bildlich auf. Beim Lesen allerdings wurde es für mich mühsam. Die Leseprobe hat bereits den größten Teil der Handlung vorweggenommen, nämlich das sich der Vater mit dem Selbstmord seiner Tocher nicht abfinden will und daher den pensionierten Kommissar Franck kontaktiert. Im weiteren Verlauf werden immer wieder Parallelen zwischen dem Vater und dem Kommissar gezogen. Nicht nur die Handlung hat sich für mich gezogen, auch der eigenwillige Schreibstil des Autors hat mir das Lesevergnügen genommen. Bei diesem Krimi handelt es sich nicht um ein Buch, welches man gemütlich nebenbei lesen kann, als Urlaubslektüre ohne weitere Ablenkungen ist es bestimmt besser geeignet. Gelegenheitsleser wären mit diesem Buch nicht gut beraten.


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