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Unten / NOX Bd.1

Roman

NOX Band 1

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Taschenbuch

Fantasievoll, düster, atemberaubend.

Es ist NOX, die dichte Wolke aus Schmutz, die die Stadt in ein Oben und Unten teilt. Wer oben geboren wird, ist auf der Seite der Sieger. Hier wächst man mit Licht und Sonne in Reichtum auf. Der 17-jährige Lucen hat es weniger gut getroffen. In Dunkelheit und Gestank lebt er unter widrigsten Umständen in der Unterstadt, wo Polizei und Miliz die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Sein Freund Gerges aus Kindertagen tritt der Miliz bei. Bald schon wird er Lucen misstrauen und ihn hintergehen. Denn der sympathisiert mit den Aufständischen, die eine Zusammenführung von Unter- und Oberstadt unter Einsatz ihres Lebens erkämpfen wollen. Hinter ihm steht Firmie, seine Freundin, und auch Ludmilla, ein Mädchen aus der Oberstadt. Aber werden sie gegen die Miliz siegen? Lucen ist in größter Gefahr. Und ausgerechnet sein ehemaliger Freund wünscht ihm den Tod.

Portrait

Yves Grevet, geboren 1961 in Paris, wuchs in Vitry-sur-Seine in Val-de-Marne auf. Nach Abschluss seines Studiums ging er für zwei Jahre nach Ankara, um anschließend in Frankreich als Lehrer zu arbeiten. Yves Grevet ist verheiratet und hat drei Söhne. Seine dystopische Romantrilogie um den jungen Méto wurde in Frankreich innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 14 - 16
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62640-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/2,4 cm
Gewicht 263 g
Originaltitel NOX.Ici-Bas
Übersetzer Stephanie Singh
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 23.01.2018
Bewertet: anderes Format

Eine brandaktuelle Geschichte über Rassenunterschiede, Kampf um ein besseres Leben und Menschlichkeit. Für alle jungen Leser(innen), die sich damit auseinandersetzen wollen.

Interessanter Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Jugendlichen Lucen, Gerges und Ludmilla leben am Hang eines Berges. Während Lucen und Gerges in der Unterstadt wohnen, lebt Ludmilla behütet im Luxus der Oberstadt. Dort gibt es genug Wasser, Energie und saubere Luft. Getrennt werden die Städte von Nox, einer dichten Wolke aus Schmutz, die dafür sorgt, dass die Menschen in... Die Jugendlichen Lucen, Gerges und Ludmilla leben am Hang eines Berges. Während Lucen und Gerges in der Unterstadt wohnen, lebt Ludmilla behütet im Luxus der Oberstadt. Dort gibt es genug Wasser, Energie und saubere Luft. Getrennt werden die Städte von Nox, einer dichten Wolke aus Schmutz, die dafür sorgt, dass die Menschen in der Unterstadt in Dunkelheit, Schmutz und Armut leben. Der Titel Nox bedeutet Nacht und bezeichnet die Lichtverhältnisse in der Unterstadt. Dort herrscht ewige Dunkelheit und die Bewohner können nur mithilfe ihrer Stirnlampen draußen etwas erkennen. Den Strom für dieses Licht erzeugen sie selbst durch an den Sohlen angebrachte Ketten, welche die beim Laufen erzeugte Energie an einen Dynamo weiterleiten. Alle elektrischen Geräte in der Unterstadt werden mit Energie betrieben, die durch Muskelkraft erzeugt wurde. Das ist ein beschwerliches Leben, geprägt von starren Traditionen, brutaler Überwachung durch die Miliz, ungesunder Ernährung und schlechten Luftverhältnissen. Lucen und Gerges wachsen in diesen Verhältnissen auf, mit der Verpflichtung in die Fußstapfen ihrer Väter zu treten. Besonders für Gerges ist dies schwierig, da sein Vater Mitglied der Miliz ist, die nachts mit Angst und Schrecken die Bevölkerung terrorisiert. Nachdem Gerges der Miliz beigetreten ist, versucht er sich treu zu bleiben. Wie weit wird er gehen, um seinen Vater stolz zu machen? Das war für mich eines der zentralen Themen dieses Buches: Jugendliche und ihr Umgang mit den Erwartungen, welche die Familie an sie hat. Wie weit lassen sie sich von der Denkweise und den moralischen Werten der Eltern beeinflussen? Genau wie im wirklichen Leben wird es ihnen nicht leicht gemacht, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Die Handlung wird von den drei Jugendlichen als wechselnden Ich-Erzählern geschildert. Dabei wird ab und zu die gleiche Szene aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt, was dazu führt, dass man sich tiefer in das Geschehen hineinversetzen kann. Leider nimmt es auch etwas den Schwung aus der Geschichte, da es so natürlich langsamer vorangeht. Der Autor schildert in diesem Band vor allem die Unterstadt detailliert, sodass die dort herrschende düstere und beklemmende Atmosphäre förmlich spürbar ist. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den Vergleich mit Ludmillas Leben in der Oberstadt. Dieses macht die soziale Ungerechtigkeit deutlich, weckt aber auch die Hoffnung, dass ein besseres und freies Leben überhaupt möglich ist. Fazit: Spannender Auftakt einer düsteren Dystopie, der mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.

Beklemmend und düster, und leider recht realitätsnah
von Vorleser am 01.05.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vor einer knappen Woche erreichte mich mein persönliches Leseexemplar für Nox, von Yves Grevet. Ich hatte gerade die Méto-Reihe gehört (in der Übersetzung von Stephanie Singh, gelesen von Rainer Strecker), deswegen bewarb ich mich spontan als Testleser auf Literaturschock. Die Méto-Trilogie hatte mir sehr gut gefallen, des... Vor einer knappen Woche erreichte mich mein persönliches Leseexemplar für Nox, von Yves Grevet. Ich hatte gerade die Méto-Reihe gehört (in der Übersetzung von Stephanie Singh, gelesen von Rainer Strecker), deswegen bewarb ich mich spontan als Testleser auf Literaturschock. Die Méto-Trilogie hatte mir sehr gut gefallen, deswegen war ich sehr gespannt was mich erwarten würde. Soviel vorab: ich wurde nicht enttäuscht. Es fing schon damit an, dass dies eine besondere Ausgabe ist, speziell für Rezensenten; da fühlte ich mich gleich ganz anders: irgendwie wertvoll. :) Aber zum Buch: Irgendeine Katastrophe hat die Erde verseucht. Lange danach gibt es zwei Klassen von Menschen: die, die über der Giftwolke leben, in der sogenannten Oberstadt, und die, die unter der Wolke leben und praktisch wie Sklaven der Oberstadtmenschen sind. Unten ist es dunkel, Strom muss mit Muskelkraft erzeugt werden, und es herrscht eine Diktatur, brutal durchgesetzt von der Miliz. Lucen und seine Freunde sind beinahe erwachsen und müssen sich entscheiden: schließen sie sich der Miliz an, oder dem bewaffneten Widerstand, der mit IRA-Methoden gegen den Status Quo kämpft? Auch in der Oberstadt laufen heimliche Bestrebungen, die Menschen zu vereinen. Ludmilla, die Tochter eines einflussreichen, reichen Mannes, steht auch an einer Wegscheide. Ludmilla und Lucens Wege kreuzen sich, und diese Begegnung hat Folgen für beide. Meine Meinung: Yves Grevet erschafft ein sehr düsteres Szenario das unter die Haut geht. Es ist nicht meilenweit entfernt von der Realität, man denke nur an das 3. Reich, oder an die ehemalige DDR (sowie an viele andere totalitäre Regime dieser Welt). Misstrauen, Bespitzelungen, Verleumdungen und Denunziation sind an der Tagesordnung, nicht nur in der Unterstadt. Menschen werden gefoltert, zu Tode geprügelt, oder verschwinden. Lucen ist nicht sehr politisch, gerät aber mehr oder weniger ohne sein Zutun zwischen die Fronten und muss sich für eine Seite entscheiden. Sein Freund Gerges ist in einer ähnlichen Zwangslage. Beide werden manipuliert und in ihre jeweilige Richtung gedrängt. Es kommt, wie es kommen muss: Gerges fühlt sich von Lucen verraten und schwört Rache. Lucen hingegen wird von einem ihm sehr nahe stehenden Menschen verraten. Sie befinden sich beide in einer ziemlich ausweglosen Situation. Auch Ludmilla, das reiche Mädchen aus der Oberstadt, hat es nicht leicht. Sie ist naiv und unerfahren, und zudem hat sie niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven: mal ist es Lucen, mal Gerges, mal Ludmilla, die erzählt. Natürlich kommt es dabei zu Überschneidungen, denn gewisse Sachen erleben sie gemeinschaftlich, aber trotzdem unterscheiden sich die Abschnitte genauso sehr wie die Personen, die sie erzählen. Wir bekommen tiefe Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt dieser drei Protagonisten, und so können wir uns ein recht gutes Bild von den Geschehnissen machen. Das Buch ist fantastisch geschrieben, obwohl die Sprache schlicht ist. Etwas anderes würde hier meiner Meinung nach aber auch nicht passen. Leider endet es recht abrupt; dafür gibt es einen Punktabzug, denn ich bin es langsam wirklich leid, am Ende eines ersten Bandes so in der Luft zu hängen. Es ist aber so spannend, dass ich jetzt in den sauren Apfel gebissen habe, und mir die Fortsetzung im Original gekauft habe (dabei habe ich seit über 20 Jahren kein Französisch mehr gesprochen), da die Übersetzung erst im September diesen Jahres erscheinen soll.


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