Panthersommernächte

Bettina Belitz

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Beschreibung

Manchmal braucht man ein bisschen Magie, um zu sich selbst zu finden und zur ersten großen Liebe. Und niemand erzählt das auf so poetische und humorvolle Weise wie Splitterherz-Autorin Bettina Belitz. Mit Panthersommernächte legt die Bestsellerautorin einen fantastischen Jugendroman vor, der in Ton und Stimmung an ihre beliebte Luzie & Leander-Reihe anknüpft.

Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf "die Bestie" bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.

Bettina Belitz, geboren 1973 in Heidelberg, verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen allein genügte ihr bald nicht mehr - nein, es mussten eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium arbeitete Bettina Belitz als Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und lässt sich von der Natur und dem Wetter zu ihren Romanen inspirieren.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 13 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783732004751
Verlag Loewe
Dateigröße 1691 KB
Verkaufsrang 90048

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
6
5
0
0
0

Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Neukirchen am 27.10.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Meine Tochter (12) hat das Buch eher gefressen als gelesen. Super. Zu Empfehlen. Super Preis für ein gebundenes Buch mit Hardcover.

"Doch am stärksten war die wilde, unbezähmbare Sehnsucht in mir"
von Dr. M. am 11.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nina schläft mit einem schwarzen Panther in ihrem Bett. Die ganze saarländische Kleinstadt, in der Nina lebt, ist in heller Aufruhr. Kaum ein Einwohner traut sich mehr auf die Straße, Jagdgesellschaften bevölkern die Hochstände der umliegenden Wälder. Aber niemand kann zunächst das Tier erwischen. Stattdessen besucht der Panther... Nina schläft mit einem schwarzen Panther in ihrem Bett. Die ganze saarländische Kleinstadt, in der Nina lebt, ist in heller Aufruhr. Kaum ein Einwohner traut sich mehr auf die Straße, Jagdgesellschaften bevölkern die Hochstände der umliegenden Wälder. Aber niemand kann zunächst das Tier erwischen. Stattdessen besucht der Panther Nina, die ihn ihr Zimmer lässt und unter oder im Bett versteckt. Was soll der Quatsch, könnte man fragen. Kann man das ernst nehmen? Und dann entwickelt Nina auch noch eine Seelenbeziehung zu diesem Tier und spricht gar mit ihm in einer Art Gedankenübertragung. Ohne den Panther und das ganze Drumherum würde das Buch nicht funktionieren. Erzählt wird in Wirklichkeit die Abnabelungsphase Ninas von ihrer Kindheit, ihre erste Liebe, ihr Seelenkummer. Nicht ganz zufällig gibt sie dem Tier den Namen Spirit. Es ist Sinnbild ihrer Seele, der Wildheit, die fast jeder Mensch irgendwann einmal in sich gespürt hat und sich meistens nicht auszuleben getraute. Man ist gefesselt in Konventionen, Beziehungen, gesellschaftlichen Zwängen. Ein Panther dagegen steht für Freiheit, Stärke, Ungezwungenheit und Unabhängigkeit. In Ninas Welt haben all diese Begriffe gerade keine besonders große Bedeutung. In ihrer Seele wohl schon. Die Autorin benutzt den Panther, um gerade den Widerspruch zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit deutlich aufzuzeigen. Allerdings muss man sich dazu recht lange in die Geschichte einlesen, die nur langsam in Schwung kommt. Erst das Auftreten des Panthers führt zu einem deutlich schnelleren Tempo. Ob die Geschichte nun realistisch ist oder nicht, erweist sich nicht als die wirklich interessante Frage, weil sie sich einfach von selbst beantwortet. Eigentlich geht es doch mehr um den Blick in Ninas Seele. Vielleicht hätte die Autorin den erzählerischen Schwerpunkt weniger auf die Aufregungen rund um die Raubkatze legen sollen, die schließlich nur einem scheinbaren Realismus folgt. Vielleicht gäbe es dann weniger Fragen bei so manchem Leser.

Ein Sommer, ein Panther und Nina und Lionel, mehr braucht eine gute Geschichte nicht.
von büchersalat am 22.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich fand den Titel und den Klappentext ansprechend, und da ich unbedingt wissen wollte was hinter beidem bzw. in beidem steckt wollte ich es lesen. Das Cover finde ich soooo unpassend. Sowohl die Farbwahl als auch die Motivwahl gefallen mir gar nicht. Ich hätte mir hier vielleicht mehr Sommer gewünscht, und hellere Farben, d... Ich fand den Titel und den Klappentext ansprechend, und da ich unbedingt wissen wollte was hinter beidem bzw. in beidem steckt wollte ich es lesen. Das Cover finde ich soooo unpassend. Sowohl die Farbwahl als auch die Motivwahl gefallen mir gar nicht. Ich hätte mir hier vielleicht mehr Sommer gewünscht, und hellere Farben, dann würde es auch besser zum Inhalt passen. Nina arbeitet an ihrer Schule für verschiedene Projekte, unter anderem leitet sie die Schülerzeitung. Zumindest tut sie das so lange bis die neueste Ausgabe erscheint und sie einen ihrer Lehrer darin so sehr bloß stellt, dass dieser mit einem Krankenwagen abgeholt werden muss. Nina ist entsetzt, ebenso wie die Schüler und der Direktor. Ab sofort ist Nina nicht mehr bei der Schülerzeitung. Doch das hält sie nicht davon ab, die nächste Sensation zu wittern, als es gegenüber einen Angriff in der Metzgerei gibt, ein Panther soll es gewesen sein. Ist das Mumpitz oder doch die reine Wahrheit? Ich muss gestehen, dass das mein erstes Buch von Bettina Belitz ist. Ich fand den Schreibstil der Autorin toll, ich war sofort in der Geschichte drin. Die Autorin bedient sich oft und gerne der Umgangssprache, das fand ich klasse, das macht manche Situationen auch überaus witzig. Die Grundidee war vor allem Süß. Sie war unterhaltsam und recht spannend umgesetzt und am Ende fand ich dann das Gesamtpaket trotzdem einfach nur Süß. Bettina Belitz transportiert, neben den Sätzen und der Geschichte die man offensichtlich sieht, zwischen den Zeilen noch unheimlich viele Gefühle und Gedanken. Das hat mir wirklich unheimlich gut gefallen, das regt gerade jüngere Leser an sich Gedanken zu machen. Zum Beispiel was man mit einem falschen Bild oder Wort so anrichten kann. Die Autorin versteht es wirklich gut, ausgefallene und lebendige Charaktere zu schaffen. Lionel und Nina, aber auch all die anderen Beteiligten waren voller Leben. Ich musste so oft lachen, und war auch an manchen Stellen mit den Protagonisten betrübt. Nina ist ehrgeizig, klug und witzig. Sie ist eigentlich gar nicht der Typ dafür, sich über andere Menschen lustig zu machen. Im Gegenteil, sie ist immer gerecht und im Zweifel für den Schwächeren. Um so mehr schockiert sie ihr eigenes Verhalten. Vielleicht kann man daraus ja etwas lernen? Lionel, ja was soll ich sagen. Er ist mir ans Herz gewachsen, noch mehr als Nina. Er ist so unheimlich mutig, witzig, klug und einfühlsam. Ich habe ihn ebenso wie Nina völlig falsch eingeschätzt und dafür mochte ich ihn noch mehr. Ich bin sicher, dass das nicht mein letztes Buch von Bettina Belitz war, im Gegenteil, es hat mir gut gefallen. Ein absolut lesenswertes Jugendbuch!


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