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Alice im Wunderland

Hörspiel (1 CD)

Als Alice ein weißes Kaninchen verfolgt, fällt sie in ein tiefes Loch und purzelt von einem Abenteuer ins nächste. In ihrem Wunderland scheint alles möglich. Mit viel Liebe zum Detail hat Marcel Ophüls die fantasievolle Geschichte als Hörspiel in Szene gesetzt. Anlässlich des Filmstarts von »Alice im Wunderland 2« erscheint der beliebte Klassiker in neuer Ausstattung.

Hörspiel mit Hans Söhnker, Hans Timerding, Karen Wellmann u.v.a.
1 CD | ca. 52 min
Portrait
LEWIS CARROLL (1832 – 1898), geboren als Charles Lutwidge Dodgson in Cheshire, war ein englischer Mathematik-Professor und Schriftsteller. 1865 erschien sein Buch »Alice im Wunderland«, ein Werk der Nonsens-Literatur, das bis heute zu den Klassikern der Kinderliteratur gehört und unzählige Musiker, Filmemacher, Maler und Schriftsteller inspiriert hat.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Hans Söhnker, Hans Timerding, Karen Wellmann, U.v.a.
Anzahl 1
Altersempfehlung 5 - 8
Erscheinungsdatum 22.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862316861
Genre Kinderhörbuch
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 52 Minuten
Hörbuch (CD)
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9,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Fantasiereich, verrückt und einzigartig! Ein Buch mit wunderschönen Illustrationen!
von Emily B. am 15.02.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eines der berühmtesten Kinderbücher aller Zeiten! Alice fällt durch einen Kaninchenbau mitten ins verrückte Wunderland. Auf ihrer Reise trifft sie auf den Hutmacher, die Grinsekatze und den Schnapshasen. Spielkarten werden zum Leben erweckt und dann muss sie mit der roten Königin ein Duell austragen. Doch diese liebt es ihre... Eines der berühmtesten Kinderbücher aller Zeiten! Alice fällt durch einen Kaninchenbau mitten ins verrückte Wunderland. Auf ihrer Reise trifft sie auf den Hutmacher, die Grinsekatze und den Schnapshasen. Spielkarten werden zum Leben erweckt und dann muss sie mit der roten Königin ein Duell austragen. Doch diese liebt es ihren Gästen den Kopf abzuschlagen… In diesem Buch befinden sich die Geschichten von „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ Ich wollte sie schon immer lesen und da kam mir diese Schmuckausgabe gerade recht. Die Illustrationen sind wirklich wunderschön. Der Zeichenstil ist einzigartig und definitiv etwas für wahre Buchliebhaber. Da geht einem das Herz auf! Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, zwischen denen sich immer Zeichnungen befinden. Lewis Correll hat definitiv auch eine Vorliebe für Gedichte, welche er immer wieder zwischen die Seiten streut. Bevor ich das Buch gelesen habe, wusste ich bereits, dass diese Geschichte von Lewis Carroll etwas verrückt sein würde und das hat sich letztendlich auch bewahrheitet. Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Er schweift manchmal ab, sodass manche Szenen etwas länger werden, was durch Wiederholungen noch untermauert wurde. Dennoch kann man das Buch einfach verstehen und der Schreibstil wirkt nicht ganz so veraltet wie bei manch anderen Klassikern. Wortspiele wurden zwischen den Sätzen verwendet und mir haben besonders die lebhaften und doch sehr lebhaften Beschreibungen gefallen. Mit Alice als Hauptcharakter hatte ich manchmal meine Probleme. In den Filmen habe ich sie total ins Herz geschlossen, jedoch hat man bei dieser 7-jährigen Alice ihre Kindlichkeit angemerkt. Sie wirkte etwas willkürlich und oberflächlich, da sie ständig ihre Meinung geändert hat. Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihr machen. Teilweise erschien sie altklug und hochnäsig, sodass sie keine wirkliche Sympathieträgerin war. Es tauchen neben Alice auch Fantasiefiguren auf, so, wie die Grinsekatze, welche ich wirklich unglaublich gerne mochte. Die rote Königin konnte ich durch ihren durchgängigen Satz „Kopf ab mit ihr / ihm“ oftmals nicht ernst nehmen. Sie gehörte hier jedoch auch zu meinen liebsten Charakteren. Sie haben alle etwas Einzigartiges an sich – äußerlich und innerlich. Das hat die Geschichte unglaublich unterhaltsam gemacht. Spannung hat mir während des ganzen Buches gefehlt. Es gab immer wieder Treffen mit neuen Wesen, jedoch keinen roten Faden. Jedoch sollte man dabei nicht vergessen, dass es sich hierbei immer noch um ein Kinderbuch handelt. Der erste Band hat mir definitiv besser gefallen, als „Alice hinter den Spiegeln“. Durch den Film hatte ich ein total anderes Bild von der Geschichte und mich hat das Schachspiel eher verwirrt als begeistert. „Alice im Wunderland“ ist jedoch eine tolle, fantasiereiche Geschichte, welche auch alleine stehen kann. Fazit: Das Buch hat mir durch die fantasiereichen Beschreibungen und den übernatürlichen Wesen gut gefallen. Alice als Protagonistin mochte ich hingegen nicht so gerne und mir fehlte der rote Faden. Der Schreibstil hingegen ist außergewöhnlich, aber keinesfalls altertümlich. Für eine Schmuckausgabe ist es wirklich wunderschön illustriert worden, sodass man sich die Bilder gerne länger anschaut. Ich gebe dem Buch 4 bis 4,5 Sterne.

interessant mitunter aber skurril
von annlu am 17.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alice folgt einem sprechenden Kaninchen in sein Kaninchenloch. Dies führt sie ins Wunderland, in dem sie nicht nur das Kaninchen wiedersieht, sondern allerlei seltsame Kreaturen trifft um bis zur Königin vorzudringen, gegen die sie sich in einem Spiel und vor Gericht behaupten muss. Lewis Carrolls „Die Abenteuer von Alice ... Alice folgt einem sprechenden Kaninchen in sein Kaninchenloch. Dies führt sie ins Wunderland, in dem sie nicht nur das Kaninchen wiedersieht, sondern allerlei seltsame Kreaturen trifft um bis zur Königin vorzudringen, gegen die sie sich in einem Spiel und vor Gericht behaupten muss. Lewis Carrolls „Die Abenteuer von Alice im Wunderland“ scheint auf den ersten Blick ein Kinderbuch zu sein. Die Anmerkungen des Erzählers zielen auf ein jüngeres Publikum, erinnern im ersten Moment durch die sprechenden Tiere und Alice Abenteuer an ein Märchen. Je weiter sie in das Wunderland vordringt, umso bizarrer werden allerdings ihre Begegnungen. Neben (aus Verfilmungen und Adaptionen) bekannten Figuren sind auch solche dabei, denen ich hier im Original zum ersten Mal begegnet bin. Je länger die Geschichte fortschreitet umso mehr verwirrende Momente beinhaltet sie. Alice Begegnungen führen immer wieder zu Diskussionen, in denen sie ihr Wissen zur Schau stellen soll. Nicht nur hier, auch in den Selbstgesprächen die sie führt, spielt die Sprache eine wichtige Rolle. Worte werden vertauscht um so Sätze und Aussagen in Frage zu stellen. Alice soll immer wieder Lernstoff aus der Schule zum Besten geben, wobei sie sich nie an den richtigen Wortlaut erinnert. Das führt zu einigen Szenen, in denen abgeänderte Gedichte vorgetragen werden. Mit diesen hatte ich so meine Probleme, da ich die Originale nicht kenne und so den Sinn der Abänderung nicht verstand. So standen sie für mich abseits der Handlung. Viele Anspielungen und Aussagen Alices haben mir vor Augen geführt, dass das Buch einer anderen Zeit entsprungen ist. Nicht nur stehen für Alice andere Qualitäten im Vordergrund, als man das von einem modernen Mädchen erwartet, auch ihre Einstellung deuten deutlich darauf hin. Ich habe mir öfters die Frage gestellt, wie verständlich die Geschichte für Kinder von damals und heute ist. Fazit: Die Geschichte ist ein bekannter Klassiker, der in vielerlei Formen wiedererzählt wurde. Mit diesem Buch hatte ich die Möglichkeit das Original kennenzulernen.

Eine verrückte Wunderlandreise zum Hören
von sommerlese am 20.01.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Josefine Preuß' führt ihre Hörer in eine zauberhafte Traumwelt voller wunderbarer Fantasiefiguren. Alice geht dort allein auf eine Entdeckungsreise und trifft dort auf ausgefallene Gestalten und skurrile Figuren. Wenn ein weißes Kaninchen eine Taschenuhr trägt und eine Katze Grinsekatze heißt, kann das nur eine märchenhafte ... Josefine Preuß' führt ihre Hörer in eine zauberhafte Traumwelt voller wunderbarer Fantasiefiguren. Alice geht dort allein auf eine Entdeckungsreise und trifft dort auf ausgefallene Gestalten und skurrile Figuren. Wenn ein weißes Kaninchen eine Taschenuhr trägt und eine Katze Grinsekatze heißt, kann das nur eine märchenhafte Welt sein. Was Alice in dieser Wunderwelt alles so erlebt und wie sie sich gegen die Herzkönigin behaupten kann, zeugt von Mut und Fantasie. Diese Lesung durch Josefine Preuß dauert circa 3 Stunden und ist für die Altersklasse ab 8 Jahren geeignet. Wer den Klassiker bereits kennt, darf sich auf ein Wiedersehen mit der zauberhaften Alice und den Tieren und märchenhaften Figuren wie dem Hutmacher im Wunderland freuen. Die Sprecherin bringt die verschiedenen Figuren gut zur Geltung und sorgt mit unterschiedlicher Stimmfärbung für ein Wiedererkennen. Alice kommt durch einen Zufall in diese absonderliche Welt des Wunderlandes. Sie folgt einem Häschen und landet in einer Art Parallelwelt. Sie ist neugierig, mutig und vergleicht diese Traumwelt mit der ihr bekannten normalen Welt. Schnell muss sie feststellen, dass hier nichts so ist wie es scheint und seltsame Pilze wachsen oder schrumpfen. Die Herzkönigin fordert sie zu einer Partie Croquet auf und letztendlich erlebt sie sogar Gerichtsprozeß. Wie man erwarten wird, geht es dort natürlich ganz und gar ungewöhnlich zu. Die Beweismittel sind unsinnig, ebenso die Wortspielereien mit der Herzkönigin. Hier verkehrt sich die Bedeutung von Alice gewohnter Welt um in das Gegenteil. Da kann einem schon einmal der Kopf rauchen vor lauter Absurdität. Aber Alice versucht tapfer, aus dem sie umgebenden Unsinn schlau zu werden. Die Geschichte enthält viele Merkwürdigkeiten, Wortspielereien und aberwitzige Figuren, die man sofort in einer Traumwelt vermuten würde. Auch die Größenverhältnisse sind ungewöhnlich, Alice ist zwar noch ein Kind, aber hier erscheint sie merkwürdig groß. Das Original ist über 150 Jahre alt und zeigt eine für die heutige Zeit ungewöhnliche Sprache mit verschachtelten Sätzen und einer etwas naseweisen Heldin. Alice hinterfragt alles, was sofort weitere Antworten nach sich führt. Ob Kinder diesen Wortgefechten mit tieferen Inhalten begeistert folgen werden, mag ich nicht beurteilen. Das hängt immer auch von Entwicklungsstand ab. Dem Hörbuch bin ich besonders durch die fantastische Sprecherin gern gefolgt. Sie macht daraus ein fast schon magisches Märchen und lässt Emotionen erkennbar werden. Doch auch wenn Josefine Preuß mit ihrer Stimme ihr Bestes getan hat und die Figuren erkennbar intoniert hat, haben mir die bunten Illustrationen gefehlt, die den Figuren noch viel mehr Leben einhauchen. Eine wundersame Traumreise in die verrückte Wunderwelt von Alice wird hier hervorragend gesprochen und mit jeder Figur perfekt umgesetzt. Bunt, abwechslungsreich, märchenhaft und sehr unterhaltsam. Vielleicht ist diese fantastische Entdeckungsreise von Alice heute nicht mehr so ausgefallen, wie sie auf die Kinder früher gewirkt haben muss. Aber sie ist dennoch ein wunderbarer Kinderbuchklassiker, bei dem man ein fantasiereiches Abenteuer miterleben kann.


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