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Nur wer fällt, lernt fliegen

Roman

Ein charmanter Roman über wahre Freundschaft – eine echte Gavalda!

Beim Schultheater waren sie sich nähergekommen: Billie, die in einer Wohnwagensiedlung aufwuchs, und der schwule Franck, der im ewigen Clinch mit seinem autoritären Vater lag.
Und auch wenn ihre Freundschaft harten Proben ausgesetzt ist, lassen sie den anderen doch nie im Stich. Zusammen ist man eben weniger allein. Auch wenn das Happy End noch ein wenig auf sich warten lässt …
Ein wunderbar zärtlicher und frecher Roman der Bestsellerautorin Anna Gavalda.
Portrait
Anna Gavalda, 1970 in der Nähe von Paris geboren, ist eine der erfolgreichsten französischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie studierte Literatur und arbeitete als Lehrerin, bis sie mit ihrem ersten Buch schlagartig berühmt wurde. Die Verfilmung ihres Bestsellerromans ›Zusammen ist man weniger allein‹ erreichte ein großes Publikum in ganz Europa. Anna Gavalda lebt mit ihren zwei Kindern bei Paris. Im Fischer Taschenbuch Verlag liegen vor: ›Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet‹, ›Ich habe sie geliebt‹, ›Zusammen ist man weniger allein‹, ›Alles Glück kommt nie‹, ›Ein geschenkter Tag‹ und ›Nur wer fällt, lernt fliegen‹.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 27.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03309-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,4/1,7 cm
Gewicht 171 g
Auflage 2
Übersetzer Ina Kronenberger
Verkaufsrang 26996
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
11
15
6
5
2

Billie
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anna Gavalda ist beileibe kein unbeschriebenes Blatt im Literaturbetrieb. Ihre Bücher verkaufen sich europaweit wie frische Croissants an der Champs Elysee und ich habe der Autorin den Erfolg gegönnt, weil mich die Kurzgeschichtensammlung „Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet“ von ihren Fähigkeiten überzeugt hat... Anna Gavalda ist beileibe kein unbeschriebenes Blatt im Literaturbetrieb. Ihre Bücher verkaufen sich europaweit wie frische Croissants an der Champs Elysee und ich habe der Autorin den Erfolg gegönnt, weil mich die Kurzgeschichtensammlung „Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet“ von ihren Fähigkeiten überzeugt hat. Damals fand die Shortys frech, witzig und frisch in ihrer Unbekümmertheit, die nichts von der abgehobenen Sprache ihrer bisweilen ebenso abgehobenen französischen Schriftstellerkollegen hatte. Aus diesem Grund habe ich mich auf Ihr neues Buch gefreut. Der Nobelpreis-sammelnde Hanser Verlag steht bei mit ebenfalls hoch im Kurs. Zudem klang der Klappentext verlockend. Was sollte da noch schief gehen? Eine kurze Leseprobe ließ gutes erahnen. Meine Vorfreude beim Aufschlagen de Buches war dementsprechend groß. Was ich nun gelesen habe ist eine schriftstellerische Bankrotterklärung. Das 188 Seiten starke Buch kommt nach etwa 90 Seiten in die Gänge (da setzte übrigens meine Leseprobe ein) um dann vierzig Seiten später wieder steil abzufallen. Gleich zu Beginn verheddert sich die Gavalda bei dem vielversprechenden Versuch Spannung aufzubauen, indem sie weder ihre Protagonisten, noch das Geschehen ernst nimmt. Billie, eine junge Frau, laut der Autorin aus dem Prekariat, stürzt mit ihrem schwulen Freund Franck beim Wandern in den Cevennen in eine Bergspalte. Franck liegt verletzt an Ihrer Seite. Eigentlich wirklich eine formidable Möglichkeit Interesse zu wecken. Wenn Billie nur nicht so grenzdebil losplappern würde und jede Spannung von vornherein im Keim erstickt. Ich spüre da keine Sorge elendig zu verrecken, zu verdursten, kein Aufbäumen, meinetwegen auch Humor. Nichts von alledem. Nun gut, dachte ich. Das Buch ist kein Thriller, nicht einmal ein Krimi. Die Gavalda macht in Literatur. Und das bedeutet, dass sie den dramatischen Augenblick dazu nutzt, um uns über die Vergangenheit der beiden Protagonisten aufzuklären. Allerdings tut sie das, in einem unerträglichen Plapperton, als säße sie gemütlich vor dem Café de France rührt ihren Café au lait mit dem Löffel um. Überhaupt, diese unglaubwürdige Erzählstimme… Ich kann sie eher einer Frau zu ordnen, die die ENA in Paris absolviert hat, als einer Frau, die aus den armen Schichten der Bevölkerung stammt. Die Autorin schreibt nicht aus ihrer Billie heraus. Sie hat auch keine Ahnung, wie solche Leute ticken und schreibt Empathie befreit viel lieber im Stil einer Tratsch und Klatsch Reporterin, die gleich noch zur Galeries Lafayette muss, um eine farblich passende Tischdecke zum Abendessen zu kaufen. Und was ist eigentlich die Geschichte? Franck ist schwul, natürlich künstlerisch begabt und sein Vater ebenso natürlich ein fürchterlicher Reaktionär. Billie ist hauptsächlich arm, geht manchmal anschaffen, hat aber einen inneren Kompass, der über alles Schlimme zielsicher hinweg führt. Die beiden lernen sich bei einer Theateraufführung kennen, anschließend gehen sie getrennte Wege, bis sie sich widerfinden und nicht mehr voneinander lassen können. Das klingt interessant, einer Amour Fou gleich. Ist in der Realität aber unglaublich zusammengestümpert und gähnend langweilig erzählt. Der Roman versinkt knietief im Kitschmorast, so tief greift Anna Gavalda in die Klischeekiste. Übrigens hält die beiden auch nichts und niemand jemals davon ab eine traute Zweisamkeit, schwuler Mann, arme Frau, zu leben. Ich habe den ganzen Roman den Konflikt nicht gefunden, in dem die zwei sich befinden sollen. Insgesamt also ein Konstrukt für die Brigitte lesende Mittdreißigerin mit Hang zu Minderheiten und das internationale Feuilleton, die das angebliche Anliegen der Autorin womöglich löblich finden und den gesellschaftlichen Fortschritt, um die Ecken kommen sehen, wenn sich Gleichgeschlechtlichkeit anstelle von Familientristesse setzen darf. Anna Gavalda kennt ihre Leser besser, als die Menschen, von denen sie erzählt. Bonjour Tristesse!

Es könnte auch wieder "Zusammen ist man weniger allein" heissen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 05.06.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein kleines Buch mit viel Inhalt, das Märchen von zwei Außenseitern, die gemeinsam stark sind. Weil Billie denkt, dass Franck, nach einem Unfall in den Cevennen, im Koma liegt und stirbt und vermutet, dass er sie nicht hören kann, erzählt sie ihm endlich die ganze Geschichte, die Geschichte einer ganz besonderen Liebe. Schö... Ein kleines Buch mit viel Inhalt, das Märchen von zwei Außenseitern, die gemeinsam stark sind. Weil Billie denkt, dass Franck, nach einem Unfall in den Cevennen, im Koma liegt und stirbt und vermutet, dass er sie nicht hören kann, erzählt sie ihm endlich die ganze Geschichte, die Geschichte einer ganz besonderen Liebe. Schön zu lesen und sehr gefühlvoll.

von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die Lebensgeschichte einer jungen Frau wird in einer großen Notlage erzählt. Dramatisch, fesselnd, tragisch und dabei wunderschön erzählt! Dieses Buch geht Nahe!