Die Herren der Grünen Insel

Roman

Die Irland-Saga Band 1

Kiera Brennan

(20)
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Beschreibung

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

„Kiera Brennan mischt souverän Königsdrama, Romantik, und historische Fakten. Packender Stoff, der auch kriegerische Details nicht ausspart.“

Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihre Irland-Saga, beginnend mit dem Historienepos »Die Herren der Grünen Insel« und gefolgt von »Der Thron der Wölfe«, spielt im Irland des Hochmittelalters - eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 976 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641103521
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3642 KB
Verkaufsrang 7117

Weitere Bände von Die Irland-Saga

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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4
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2
0

Geschichte Irlands sehr gut aufbereitet und verpackt
von Deidree C. aus Altmünster am 27.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irland im 12. Jahrhundert. Die Herrscher der kleinen Königreiche kämpfen untereinander, aber auch der Feind von außen will bekämpft werden. Irgendwo sind da natürlich zu wenige Ressourcen über. Der Roman bringt die Geschichte Irlands um diese Zeit dem Leser anschaulich, kämpferisch und mordend nahe. Dazwischen eine verzwickt... Irland im 12. Jahrhundert. Die Herrscher der kleinen Königreiche kämpfen untereinander, aber auch der Feind von außen will bekämpft werden. Irgendwo sind da natürlich zu wenige Ressourcen über. Der Roman bringt die Geschichte Irlands um diese Zeit dem Leser anschaulich, kämpferisch und mordend nahe. Dazwischen eine verzwickte Liebesgeschichte ohne Herzchen und rosaroter Brille. Anfangs hatte ich meine Probleme mit den vielen schwierigen Namen, doch nach und nach fielen sie mir leichter, auch fand ich den Wechsel der einzelnen Kapitel aus jeweiliger Sicht eines anderen Hauptprotagonisten nicht mehr störend. Einer dieser Hauptpersonen ist der Krieger Ascall von Toora. Er wirbt um Caitlin O'Bjólan aus einer verfeindeten Familie. Als er abgewiesen wird, entführt er die junge Frau gewaltsam. Auf Druck seines Königs heiratet er zwar Caitlin, aber die erbitterte Feindschaft zwischen den Familien bleibt bestehen bzw. die Fronten verhärten sich. Dazu kommt, dass Riacán O'Bjólan fest entschlossen ist, seine Schwester Caitlín zurück zu holen. Immer wenn es Krieg gibt, ist auch ein Waffenhändler mit dabei. So auch hier. Pól ist durchtrieben und schmiedet immer wieder Intrigen zu seinem Vorteil. Zu den Hauptfiguren würde ich noch Aoife, die Tochter des irischen Königs Diarmait, zählen. Während eines Aufenthalts am Hofe Eleonores von Aquitanien bekommt das eher schüchterne Mädchen einen Geschmack davon, wie sich Macht anfühlt und wie sie selbst mächtig werden kann. Durch diese höfische Schule gegangen, macht ihre Figur eine erstaunliche Entwicklung durch. Grundsätzlich ist für mich die Geschichte Irlands sehr gut aufgearbeitet und von der Autorin dargeboten worden. Die Liebesgeschichte lockert die doch sehr kriegerischen Handlungen immer wieder mal auf, ohne kitschig werden zu können. Auch wenn der Gesamteindruck des Romans bei mir eher auf der getrübten Seite zu finden ist. Allerdings hat mir die Autorin das Land so bildhaft nahebringen können, dass ich regelrecht Lust habe, mir selbst einzelne Orte anzusehen.

Keine Tiefe
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 21.01.2018

Schade. Für mich fehlt es den Protagonisten an Tiefe. Sie erscheinen zweidimensional und man kommt nicht richtig an sie heran. Die historischen Fakten sind gut recherchiert aber vor dem inneren Auge entsteht kein Film sondern etliche monochrome Fotos. Die Stimmung ist düster und teilweise unangenehm. Die Charaktere agieren sprun... Schade. Für mich fehlt es den Protagonisten an Tiefe. Sie erscheinen zweidimensional und man kommt nicht richtig an sie heran. Die historischen Fakten sind gut recherchiert aber vor dem inneren Auge entsteht kein Film sondern etliche monochrome Fotos. Die Stimmung ist düster und teilweise unangenehm. Die Charaktere agieren sprunghaft und irrational. Hätte ich nicht beide Bände zugleich gekauft hätte ich mir den zweiten Band gespart. Ich habe beide Bände bis zum Ende gelesen weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Fazit: gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.Da wäre mehr möglich gewesen. Die Symbiose aus Erzählung und historischen Fakten ist nicht besonders gut gelungen. Fans von Ken Follet, Daniel Wolf oder Diana Gabaldon werden enttäuscht sein

Ein Irland-Epos beginnt
von NiWa am 28.04.2017
Bewertet: anderes Format

Irland 1166. Von einem irischen Reich kann nicht die Rede sein, denn die Gebiete der Insel sind vieler Herren untertan. Langjährige Kriege, blutige Fehden und grausame Machtkämpfe prägen die Geschichtsschreibung bis sich die Herren der Grünen Insel einem neuen Feind gegenübersehen: Henry Plantagenet strebt die alleinige Herrscha... Irland 1166. Von einem irischen Reich kann nicht die Rede sein, denn die Gebiete der Insel sind vieler Herren untertan. Langjährige Kriege, blutige Fehden und grausame Machtkämpfe prägen die Geschichtsschreibung bis sich die Herren der Grünen Insel einem neuen Feind gegenübersehen: Henry Plantagenet strebt die alleinige Herrschaft über Irland an. Werden sich die irischen Herren vereinen und gemeinsam diesem Feind entgegen treten? Kiera Brennan hat mit „Die Herren der Grünen Insel“ einen beeindruckenden Epos und Reihenauftakt begonnen. Die Autorin beleuchtet die Zustände in Irland, geht auf familiäre und politische Verstrickungen ein und zeigt, dass das Spiel um Macht und Ehre Geschichte geschrieben hat. Irlands Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, dabei nimmt man als Leser bzw. Hörer die Sicht der unterschiedlichen Familien und ihren Vertretern ein. Ascall, der gefürchtete Krieger, Caitlín, die Königstochter, die er entführt, der verschlagene Händler Pól, der die Insel mit Waffen versorgt, seine Tochter Róisín, die im Kloster einen geistlichen Weg anstrebt, Aoife, die von Königin Eleanore lernt, Riacán, der seine Schwester Caitlín von Ascall zurückholen will, und noch einige mehr, die ein überforderndes Gesamtbild ergeben. Meinem Geschmack nach waren es zu viele Personen und zu viele Perspektiven, die nicht nur den Leser sondern auch die Autorin etwas überfordern. Kapitelweise geht man mit den Figuren ihren Weg, was allerdings bei mir nur dazu geführt hat, dass ihre Erzählstränge wie kurze Blitzlichter im Gesamtbild untergehen. Parallelen zu George R.R. Martins „Das Lied von Eis und Feuer“ liegen für mich auf der Hand. Mir scheint, die Autorin hat versucht, der irischen Geschichte eine ähnliche Sogwirkung zu verleihen, was meiner Ansicht nach leider nicht funktioniert hat. Es ist nicht nur, dass die vielen Figuren eher verwirrend sind, sondern, dass ich die einzelnen Passagen als ziellos empfunden habe. Es hat mir am Spannungsbogen gefehlt und ich hatte das Gefühl, dass die Handlung vor sich hin tröpfelt. Die Ziellosigkeit ist mein größter Kritikpunkt, weil sich für mich kein roter Faden ergeben hat. Die Erlebnisse der Figuren wirken eher chronologisch aneinandergereiht anstatt ineinanderzugreifen und während des gesamten Hörvergnügens war für mich nicht erkennbar, wohin die Reise gehen soll. Trotz dieser Kritik wurde ich vom Hörbuch auf die grüne Insel entführt und habe es doch recht interessant gefunden. Man ist mitten im Kampf um deren Vorherrschaft, erfährt, von welchen Motiven die Personen geleitet werden, warum manche Figur so grausam ist oder wie rasch die verletzte Ehre eines Hochwohlgeborenen in einer blutigen Schlacht enden kann. Besonderes bemerkenswert ist der historische Flair, den die Autorin in ihrem Werk geschaffen hat. Sie lädt auf die Grüne Insel im Mittelalter ein und man merkt jeder einzelnen Szene die fundierte Recherche an. Sprecher Reinhard Kuhnert hat angenehm vorgetragen, auch wenn er dem gleichförmigen Verlauf der Geschichte keine zusätzliche Dynamik geben konnte. Auf jeden Perspektivenwechsel wird durch die Nennung des Namens hingewiesen, sodass man gut die Orientierung behält. Insgesamt sehe ich in „Die Herren der Grünen Insel“ einen beeindruckenden Epos, der meinen Respekt verdient hat. Allerdings konnte mich weder das Schicksal Irlands noch der Werdegang der viel zu vielen Figuren fesseln, mir hat es dafür am großen Plan und der zugehörigen Spannung gefehlt.

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