Der Sandmann. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext

Reclam XL - Text und Kontext Band 19237

E.T.A. Hoffmann

(20)
Schulbuch (Taschenbuch)
Schulbuch (Taschenbuch)
3,80
3,80
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 2,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 3,95 €

Accordion öffnen
  • Der Sandmann (Nikol Classics)

    Nikol

    Sofort lieferbar

    3,95 €

    Nikol
  • Der Sandmann

    Nikol

    Sofort lieferbar

    6,00 €

    Nikol
  • Der Sandmann

    Elatus

    Sofort lieferbar

    17,00 €

    Elatus
  • Sandmann

    Edition Faust

    Sofort lieferbar

    20,00 €

    Edition Faust
  • Der Sandmann

    Open House

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    25,00 €

    Open House

eBook

ab 0,46 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 8,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Trauma, Wahnsinn und die dämonische Faszination der Liebe: In E. T. A. Hoffmanns berühmter Erzählung wird der Student Nathanael unter dem Einfluss erschütternder Kindheitserinnerungen verrückt und verfällt einer Frau, die jedoch kein Mensch ist. Schaurig-schön poetisiert Hoffmann die innere Zerrissenheit seines Protagonisten zwischen Realität und Phantasie. Ein Meisterwerk der Schwarzen Romantik!

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg – 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Max Kämper
Seitenzahl 104
Erscheinungsdatum 22.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019237-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 16,6/11,4/1,2 cm
Gewicht 85 g
Abbildungen 9 schwarzweisse Fotos
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen

Weitere Bände von Reclam XL - Text und Kontext

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
13
2
3
1
1

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Florstadt am 11.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schulliteratur. Das Buch ist gut geschrieben. Die Schrift könnte ein Tick größer sein. Der Text ist verständlich. Habe es gerne gelesen!

Empfehlenswert für jeden Fan deutscher Klassik
von Pauline Krause aus Bonn am 03.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Sandmann wurde von E. T. A. Hoffman geschrieben und handelt von Nathanael und seinem Leben. Dabei wird viel auf seine traumatische Vergangenheit in Form von drei Briefen eingegangen, die er seiner Geliebten und seinem Bruder schreibt. Diese Vergangenheit ist bedeutend für die aktuellen Erlebnisse. Mehr möchte ich eigentli... Der Sandmann wurde von E. T. A. Hoffman geschrieben und handelt von Nathanael und seinem Leben. Dabei wird viel auf seine traumatische Vergangenheit in Form von drei Briefen eingegangen, die er seiner Geliebten und seinem Bruder schreibt. Diese Vergangenheit ist bedeutend für die aktuellen Erlebnisse. Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, denn das Buch bietet viele Überraschungen, vor allem im Bezug auf den "Sandmann", welchen wir als schöne und gute Figur kennen. Auch das Ende kommt dann unerwartet. Das Buch handelt viel von der Psyche des Protagonisten, als Leser wird man selbst verwirrt, weiß nicht was man nun glauben soll und was nicht, ist aber vor allem sehr nah an Nathanael dran. Man fühlt und sieht was er erlebt. Man rätselt, man gruselt sich ein wenig, man ist gespannt. Nur der Schreibstil, der könnte einigen schwer fallen. Es ist nun einmal ein alter Roman aus dem Jahr 1816, aber gleichzeitig ist der Schreibstil faszinierend und wenn man einmal reingefunden hat, dann bereitet er auch keine Probleme mehr. Der Roman ist auch recht kurz, er umfasste nur 46 Seiten. Trotzdem kennt man es aus der Schule, selbst 50 Seiten können mit einem alten Schreibstil die reinste Qual werden. "Der Sandmann" ist für die meisten auch eine Schullektüre. Daher sollte man ihn nur lesen, wenn einenm die Lektüren im Deutschunterricht zumindest halbwegs gefallen haben, wenn man Spaß an solchen Büchern hatte. Da dies bei mir der Fall war (bis auf eine Ausnahme) hat mir auch dieser Roman viel Spaß gemacht und ich bin ganz heiß darauf mehr deutsche Klassiker zu lesen.

Schauergeschichte als Schullektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 04.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Erzählung der "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann ist ein gutes Beispiel für die romantische Literatur und bietet gleichzeitig viele unterschiedliche Interpretationsansätze, daher wird es oft als Schullektüre gelesen. In seinem Buch greift E.T.A Hoffmann das alte Volksmärchen das Sandmanns auf und verwendet dieses als Grundl... Die Erzählung der "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann ist ein gutes Beispiel für die romantische Literatur und bietet gleichzeitig viele unterschiedliche Interpretationsansätze, daher wird es oft als Schullektüre gelesen. In seinem Buch greift E.T.A Hoffmann das alte Volksmärchen das Sandmanns auf und verwendet dieses als Grundlage für einen Schauerroman. Es wird die Geschichte des Studenten Nathanaels erzählt der durch das Märchen in seiner Kindheit traumatisiert wurde. Das Buch ist auch von psychologischer Seite her sehr interessant, da es sehr genau den Krankheitsverlauf einer Psychose wiedergibt. Der Wahnsinn Nathanaels wird sehr gut dargestellt, es ist sogar für den Leser oft schwer, seine Wahnvorstellungen von der Realität zu trennen. Die verworrenen Ereignisse und Erinnerungen, die nicht alle der Realität entsprechen stellen den Leser trotz der einfachen Sprache vor eine Herausforderung. Meine persönliche Leseerfahrung war, dass der direkte Einstieg in der Briefwechsel von Nathanael, Clara und Lothar zunächst kompliziert zu lesen ist, es jedoch im Verlauf des Buches einfacher wird. Auch wenn das Buch zum Genre der Schauergeschichten zählt und einige grauenhafte detaillierte Beschreibungen enthält, ist es verglichen mit modernen Thrillern und Horrorfilmen nicht wirklich unheimlich. Wer sich für morbide Schauergeschichten interessiert, sollte meiner Meinung nach eher die Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe lesen.


  • Artikelbild-0
  • Der Sandmann

    Anhang
    1. Zur Textgestalt

    2. Anmerkungen

    3. Leben und Zeit
    3.1 E.T.A. Hoffmann – Stationen seines Lebens
    3.2 E.T.A. Hoffmann: »Seit fünf Tagen habe ich nichts gegessen als Brot« (1808)
    3.3 Julius Edward Hitzig: Durchschwärmte Nächte (1823)
    3.4 Friedrich von Schuckmann: »Er hat als einen pflichtvergessenen, höchst unzuverlässigen und selbst gefährlichen Staatsbeamten sich bewiesen« (1822)
    3.5 Johann Wolfgang Goethe: »die krankhaften Werke des leidenden Mannes« (1827)
    3.6 Rüdiger Safranski: »Wenn es jemanden gab, der dem romantischen Ideal des Spielers … wirklich nahe kam, so war es Hoffmann« (2007)
    3.7 Heinrich Heine: »Dort am Tisch … Das ist der Kammergerichtsrath Hoffmann« (1822)
    3.8 E.T.A. Hoffmann: »… daß ich an den notwendigsten Bedürfnissen des Lebens Mangel leide« (1812)

    4. »Wahnsinn« – Nachtseiten der menschlichen Psyche
    4.1 Meyers Konversationslexikon: »Wahnsinn« (1888)
    4.2 Fischer/Riedesser, Lehrbuch der Psychotraumatologie: »Trauma« (2009)
    4.3 E.T.A. Hoffmann, Die Serapions-Brüder: »… als mich der Kaiser Decius hinrichten ließ«
    4.4 Rudolf Drux: »Nathanaels erster Brief erhält dadurch den Charakter einer Anamnese« (1991)
    4.5 Wahnsinn als Gegenstand der Literatur
    4.5.1 Heinrich von Kleist, Penthesilea (1808)
    4.5.2 Georg Büchner, Lenz (1839)
    4.5.3 Rainer Maria Rilke, Die Irren (1908)

    5. Aspekte der bürgerlichen Gesellschaft im frühen 19. Jahrhundert
    5.1 Thomas Nipperdey: »… der Prozeß der Feminisierung der Frau« (1983)
    5.2 Adolph Freiherr von Knigge: »Der Anstand und die Gebärdensprache sollen edel sein« (1788)
    5.3 Thomas Koebner: »Die Idylle … trügt« (1988)
    5.4 Günter Saße: »Wahrnehmungstabus und Kommunikationsblockaden« (2004)

    6. Erzähltechnik und Sprache
    6.1 E.T.A. Hoffmann: »Das serapiontische Prinzip« (1818)
    6.2 Rudolf Drux: »Die Erzählung sperrt sich gegen die Abstraktion eines einsinnigen Wirklichkeitsbegriffs« (1991)
    6.3 Hartmut Steinecke: »Durch die wechselnde Perspektive bleiben viele Fragen offen« (1997)
    6.4 Thomas Koebner: »… Hochmut eines Realitätsbegriffs, für den es nichts geben soll, was nicht für normal gilt« (1988)
    6.5 Gerhard Neumann: »… etwas ganz und gar Neues, bislang Unvorstellbares« ( 2001)

    7. Der Traum vom künstlichen Menschen
    7.1 Rudolf Drux: Frankenstein oder der Mythos vom künstlichen Menschen und seinem Schöpfer (1999)
    7.2 Künstliche Menschen als Gegenstand von Mythos und Literatur
    7.2.1 Ovid: Pygmaleon (um 1–8 n.Chr.)
    7.2.2 Jüdische Sagen aus dem Prager Ghetto: Die Erschaffung des Golem (um 1580)
    7.2.3 Johann Wolfgang Goethe, Faust II: »Laboratorium«

    8. Der Sandmann als romantisches Nachtstück
    8.1 Peter Bekes: »›Nachtstücke‹ als Kontrastbilder zur Welt des Rationalen und Nützlichen« (2005)
    8.2 Gerhard Neumann: »… verhängnisvolles Spiel … zwischen Unbewusstem und Bewusstsein« (2001)

    9. Literaturhinweise