Aus dem Leben eines Taugenichts. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext

Reclam XL - Text und Kontext Band 19238

Joseph Eichendorff

(23)
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Beschreibung

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Als »Taugenichts« von seinem Vater aus dem Elternhaus vertrieben, zieht der verträumte Müllersohn mit nichts als seiner Geige im Gepäck in die Welt, auf der Suche nach Freiheit, Individualität und Künstlertum. Auf seinen Reisen begegnet er seiner großen Liebe, wird enttäuscht, zieht weiter. Doch ein Liebesbrief ruft ihn zurück... erfüllt sich nun sein Traum? Die musikalische Novelle gilt als Meisterwerk der Spätromantik und begeistert mit fesselnder, lebendiger Erzählkraft.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

Joseph von Eichendorff (10.3.1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien – 26.11.1857 Neiße, Schlesien) stammte aus einer katholischen Adelsfamilie. Nach einem Jurastudium in Halle, Heidelberg und Wien arbeitete er für den preußischen Staatsdienst. Eichendorff gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Spätromantik. Neben seiner Lyrik, für die insbesondere »Des Knaben Wunderhorn« steht, erlangte Eichendorffs Prosadichtung Ruhm, allen voran die Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts«, die 1826 erstmals veröffentlicht wurde.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Max Kämper
Seitenzahl 149
Erscheinungsdatum 22.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019238-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 17/11,5/1 cm
Gewicht 117 g
Abbildungen 9 schwarzweisse Fotos
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Hessen

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
12
7
1
3
0

Molière der geizige (Taschenbuch)
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Haben die Lektüre Im Deutsch Unterricht gelesen, war unterhaltsam,nur hat das Buch keinen Sinn gemacht.Denn eigentlich ging es die ganze Zeit nur um das selbe, die Familie hatte die ganze Zeit Stress und haben sich beleidigt.Außerdem fand ich es etwas rassistisch und hab nicht gecheckt warum irgendwie der Typ mit seiner Schweste... Haben die Lektüre Im Deutsch Unterricht gelesen, war unterhaltsam,nur hat das Buch keinen Sinn gemacht.Denn eigentlich ging es die ganze Zeit nur um das selbe, die Familie hatte die ganze Zeit Stress und haben sich beleidigt.Außerdem fand ich es etwas rassistisch und hab nicht gecheckt warum irgendwie der Typ mit seiner Schwester was am laufen hatte.Und der Vater kein Plan was er wollte und dann dieser Dom Thomas wer war das ??oder Dom Martin?? Finde es aber lustig. Auch am Ende habe ich nicht verstanden worum es eigentlich in dem Buch geht aber war lustig zu lesen, würde es aber niemanden empfehlen da es Zeitverschwendung ist lol. Für mich doch 2 Sterne weil es einen Pluspunkt dafür gibt das es nur ca 100 Seiten hat. :))

Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 02.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl es an manchen Stellen, meiner Meinung nach, recht gestreckt wird, ist es wirklich sehr zu empfehlen. Ein Muss für Liebhaber klassischer deutscher Literatur.

Die Schachnovelle
von Io am 02.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Liest sich rasch, nichts besonderes, zwischendurch ganz nett. Kann man anschauen. Eine gute Idee aus der man mehr machen könnte. Etliche Seiten werden damit zugebracht, immer wieder zu betonen, wie intellektuell minderwertig das Schach nicht ist.


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  • Aus dem Leben eines Taugenichts

    Anhang
    1. Zur Textgestalt

    2. Anmerkungen

    3. Leben und Zeit

    4. Philister und Taugenichtse
    4.1 Clemens Brentano: »Sie begreifen nur viereckichte Sachen, alles andere ist widernatürlich« (1811)
    4.2 Achim von Arnim: »… Samen wunderbarer Blumen« (1805)
    4.3 Walter Zimorski: Eichendorffs Taugenichts – eine Apologie des Anti-Philisters? (1979)
    4.4 Thomas Mann: »… ein Künstler und ein Genie« (1918)

    5. Volkslieder und volkstümliche Lieder
    5.1 Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe: Volkslied
    5.2 Volkslied aus Des Knaben Wunderhorn (1806–08)
    5.3 Benno von Wiese: »Die Nähe zur Musik und zur melodischen Lyrik ist romantisches Erbe« (1964)
    5.4 Schlesische Zeitung: »… seine Dichtungen wurden von den besten Componisten zu Liedern benutzt« (1856)

    6. Die Liebe des Troubadours
    6.1 Hartwig Schultz: »… Taugenichts … leistet eine Art modernen Minnedienst« (1994) 13
    6.2 Walther von der Vogelweide: »Nemt, frouwe, disen kranz« (um 1200)
    6.3 Stefan Nienhaus: Eichendorffs Wiederholungsstil (1991)

    7. Sprache und Erzähltechnik
    7.1 Novalis: »Die Welt muß romantisiert werden« (1799/1800)
    7.2 Richard Alewyn: »… der konsequenteste Versuch, reinen Raum in der Dichtung darzustellen« (1966)
    7.3 Helmut Koopmann: »Die Zeit steht auf eine fast schon aufdringliche Weise still« (1988)

    8. Romantik – Sehnsucht nach einer unerreichbaren Ferne
    8.1 Ricarda Huch: »Die Romantiker suchten in Italien … nicht Kultur, sondern zerstörte Kultur: Verwilderung, Auflösung« (1951)
    8.2 Hartwig Schultz: »… unterwegs in eine transzendente Heimat« (1992)
    8.3 Joseph Eichendorff: Mondnacht (um 1835)
    8.4 Rüdiger Safranski: »… Hingabe ans unendlich aufgeschobene Reiseziel« (2007)

    9. Literaturhinweise