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Ich heiße nicht Miriam

Roman

An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: „Ich heiße nicht Miriam“. Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand in ihrer Familie ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten, und sie erzählt zum ersten Mal von ihrem Leben als Roma unter den Nazis, im KZ und als vermeintliche Jüdin in Schweden.

Rezension
Dank des distanzierten, elegant gewundenen Schreibstils der schwedischen Autorin Majgull Axelsson gerät ihr Frauenschicksal aber nicht zum Holocaust-Kitsch, sondern wird zu einer spannennden Reflexion über erzwungene und selbst getroffene Entscheidungen., Münchner Merkur, 16.04.2016
Portrait
Majgull Axelsson gehört zu den derzeit erfolgreichsten Autorinnen Schwedens. Ihren Durchbruch hatte sie 1997 mit dem Roman Die Aprilhexe, für den ihr der renommierte August-Preis der schwedischen Verlegervereinigung verliehen wurde. Weitere Romane von ihr wurden ins Deutsche übersetzt. Als Journalistin hat sich Majgull Axelsson schon immer für gesellschaftliche Randgruppen interessiert und ihnen in ihren Büchern eine Stimme verliehen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 23.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35128-4
Verlag List Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/3,5 cm
Gewicht 558 g
Originaltitel Jag heter inte Miriam
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Christel Hildebrandt
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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meine stimme für das lleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Leichlingen am 09.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein Buch, das unter die Haut geht, weil es so schrecklich nahe an der Vergangenheit liegt. Man hat Probleme, es aus der Hand zu legen, auch wenn es kein Thiller ist.

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 01.07.2017
Bewertet: anderes Format

Eines der bewegendsten Bücher, die ich kenne. Denn so wurde schon lange nicht mehr mit meinen Emotionen gespielt.

von Katharina Bubenheim aus Hanau am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Eines der besten Bücher zum Thema Holocaust und Vergangenheitsbewältigung, das ich je gelesen habe. Teilweise schwer auszuhalten, lässt es einen sprachlos und nachdenklich werden.