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Taschenbuch

Edward Warren hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, seit er wegen eines heftigen Streits nach Thailand ausgewandert ist. Eine schreckliche Nachricht führt ihn zurück in die USA: Sein Vater, ein Wolfsforscher, liegt nach einem Unfall im Koma, die Chancen auf Genesung sind minimal. Während seine Schwester Cara auf ein Wunder hofft, will Edward den Vater sterben lassen und seine Organe spenden. Wird er von Nächstenliebe oder von Rachegedanken angetrieben? Und wie weit wird Cara gehen, um das Leben ihres Vaters zu erhalten?

Rezension
"Einfühlsam, tiefgründig, fesselnd." Maiken Kriese, Lausitzer Rundschau, 28.04.2016 "Die Autorin versteht es auch mit ihrem neuen Roman, mit der emotionalen Handlung zu begeistern, verzichtet diesmal allerdings auf den großen Knalleffekt am Ende." Bielefeld heute, 02.03.2016
Portrait
Jodi Picoult, geb. 1967 auf Long Island, lebt nach ihrem Studium in Princeton und Harvard zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire. 1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. 2003 wurde sie für ihre Werke mit dem National England Book Award ausgezeichnet. Sie gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit ihr Roman 'Beim Leben meiner Schwester' wurde in Hollywood verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 14.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17296-2
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/3,7 cm
Gewicht 415 g
Originaltitel Lone Wolf
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Rainer Schumacher
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Gute Handlung, aber mittelmäßig erzählt.
von KerstinTh am 23.12.2016

Cara Warren und ihr Vater Luke haben einen Verkehrsunfall. Cara kommt mit einer Schulterverletzung davon. Ihr Vater hingegen liegt mit einem starken Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus. Es sieht nicht gut für ihn aus. Luke ist Wolfsforscher und lebt mit Cara auf einer Wolfsfarm in Kanada. Seine Ex-Frau Georgie lebt mit ihrem neue... Cara Warren und ihr Vater Luke haben einen Verkehrsunfall. Cara kommt mit einer Schulterverletzung davon. Ihr Vater hingegen liegt mit einem starken Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus. Es sieht nicht gut für ihn aus. Luke ist Wolfsforscher und lebt mit Cara auf einer Wolfsfarm in Kanada. Seine Ex-Frau Georgie lebt mit ihrem neuen Mann und ihren gemeinsamen Zwillingen zusammen. Als Georgie von dem Unfall hört, ruft sie Edward an und bittet ihn nach Kanada zu kommen. Edward ist der Sohn von Georgie und Luke. Er ist vor sechs Jahren nach einem Streit mit seinem Vater nach Thailand abgehauen. Edward und Cara müssen nun entscheiden, wie sie bezüglich ihres Vaters weiter vorgehen wollen. Es entsteht eine zerreißende Verhandlung über Sterbehilfe mit anschließender Organspende. Es ist wieder mal ein berührender und tiefsinniger Roman von Jodi Picoult. Zum Teil liest sich der Roman leider etwas zäh und es wird für meinen Geschmack wird zu weit ausgeholt. Die Handlung schreitet nur langsam voran. Gut finde ich, dass der Roman aus den Perspektiven der einzelnen Charaktere geschrieben ist. Durch unterschiedliche Schriftarten wird verdeutlicht, wer gerade spricht. Ich finde es sehr gut, dass sich Jodi Picoult in ihren Büchern gerne auch mal Themen nährt, die sonst nicht besprochen werden. Wie hier dem Thema der Sterbehilfe und der Organspende. Ich persönlich finde Organspende eine sehr gute Sache. Natürlich sind die Meinungen dazu sehr unterschiedlich, was sich ja auch hervorragend in diesem Roman zeigt.

von einer Kundin/einem Kunden aus Ottersberg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein brisantes Thema über Leben und Tod. Es wurde so einfühlsam geschrieben, das es mir richtig unter die Haut ging. Es regt zum Nachdenken an.

Schwieriges Thema brillant aufgearbeitet
von Kerstin Thieme aus Zittau am 07.10.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sechs Jahre lebt Edward Warren bereits in Thailand, als ihn ein Anruf seiner Mutter zurück in die USA ruft. Sein Vater Luke hatte einen schweren Unfall und liegt im Koma. Die Genesungschancen sind minimal. Seine Schwester Cara ist noch nicht achtzehn und so liegt es, da seine Mutter wieder geheiratet hat, an ihm, zu entscheiden,... Sechs Jahre lebt Edward Warren bereits in Thailand, als ihn ein Anruf seiner Mutter zurück in die USA ruft. Sein Vater Luke hatte einen schweren Unfall und liegt im Koma. Die Genesungschancen sind minimal. Seine Schwester Cara ist noch nicht achtzehn und so liegt es, da seine Mutter wieder geheiratet hat, an ihm, zu entscheiden, ob er seinen Vater sterben und seine Organe spenden lassen will. Cara, die die letzten Jahre bei ihrem Vater gelebt hat, klammert sich verzweifelt an die Hoffnung und greift schließlich zu drastischen Mitteln. Meine Meinung: Ich habe schon einige Romane von Jodi Picoult gelesen und immer wieder greift sie kontroverse Themen auf, die den Leser stets vor die Frage stellen, wie er selbst in diesem Fall entscheiden würde. Dabei schafft sie es hervorragend, beiden Parteien genug Identifikationspotenzial zu verleihen, sodass man sich schwer für eine Seite entscheiden kann. Ehrlich gesagt möchte ich in diesem Fall möglichst auch nie vor solch einer Entscheidung stehen. Durch den jeweiligen Perspektivwechsel zwischen allen unmittelbar beteiligten Personen bekommt der Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten. Jodi Picoult schreibt fesselnd, teilweise hoch emotional und versteht es, die Sympathien gleichmäßig zu verteilen. Neben der schwierigen Problematik des „Geräteabschaltens“, über die sich jeder möglichst zu Lebzeiten Gedanken machen sollte, um seinen Angehörigen eine solche Entscheidung zu ersparen, hat mich in diesem Roman auch besonders der Charakter der Hauptfigur angesprochen. Luke Warren ist nämlich nicht irgendjemand, sondern ein berühmter Wolfsforscher. Seine Liebe zu diesen interessanten Geschöpfen geht so weit, dass er sogar seine Familie für zwei Jahre verlässt, um bei einem Wolfsrudel zu leben. Dabei dringt er so tief in ihre Welt ein, dass die Rückkehr ins normale Leben ihm unheimlich schwerfällt. Der Leser erfährt in den Rückblenden, wo die Autorin Luke zu Wort kommen lässt, unheimlich viel über die Lebensweise in einem Rudel. Das mag dem einen oder anderen vielleicht etwas zu viel Information sein, ich fand es unheimlich spannend, da mich Wölfe von jeher faszinieren. Alles in allem ist Jodi Picoult ein weiteres Mal ein berührender Roman über schwere Entscheidungen in einem fragilen Familienkonstrukt gelungen, der noch lange nachwirkt und ein Nachdenken über die eigene Sterblichkeit zur Folge hat.


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