Gehe hin, stelle einen Wächter

Roman

Harper Lee

(26)
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Beschreibung


Der sensationelle Manuskriptfund - das literarische Großereignis!

Harper Lee hat bisher nur einen Roman veröffentlicht, doch dieser hat der US-amerikanischen Schriftstellerin Weltruhm eingebracht: „Wer die Nachtigall stört“, erschienen 1960 und ein Jahr später mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet, ist mit 40 Millionen verkauften Exemplaren und Übersetzungen in mehr als 40 Sprachen eines der meistgelesenen Bücher weltweit. Mit „Gehe hin, stelle einen Wächter“ – zeitlich vor „Wer die Nachtigall stört“ entstanden – erscheint nun das Erstlingswerk. Das Manuskript wurde nie veröffentlicht und galt als verschollen – bis es eine Freundin der inzwischen 89-jährigen Autorin im September 2014 fand.

In „Gehe hin, stelle einen Wächter“ treffen wir die geliebten Charaktere aus „Wer die Nachtigall stört“ wieder, 20 Jahre später: Eine inzwischen erwachsene Jean Louise Finch, „Scout“, kehrt zurück nach Maycomb und sieht sich in der kleinen Stadt in Alabama, die sie so geprägt hat, mit gesellschaftspolitischen Problemen konfrontiert, die nicht zuletzt auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater Atticus infrage stellen.

Ein Roman über die turbulenten Ereignisse im Amerika der 1950er-Jahre, der zugleich ein faszinierend neues Licht auf den Klassiker wirft. Bewegend, humorvoll und überwältigend – ein Roman, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

„Eines ist mit diesem Roman, der fortan immer mit seinem Vorgänger gelesen werden muss, endgültig bewiesen: Harper Lee ist kein ‘One-Hit-Wonder‘.“

Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren. Sie studierte ab 1945 Jura an der Universität von Alabama, ging aber vor dem Abschluss nach New York und arbeitete bei einer internationalen Luftverkehrsgesellschaft. Für das 1960 veröffentlichte Debüt und ihr bis 2015 einziges Buch "Wer die Nachtigall stört" erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Pulitzer-Preis. Der Roman zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Werken des 20. Jahrhunderts, wurde in 40 Sprachen übersetzt und hat sich international rund 40 Millionen Mal verkauft. "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde von Harper Lee vor ihrem Weltbestseller "Wer die Nachtigall stört" geschrieben und galt als verschollen. 2015, fast sechzig Jahre später, erschien er unter großer weltweiter Aufmerksamkeit und führte in Deutschland und der englischsprachigen Welt die Bestsellerlisten an. Harper Lee, 2007 mit der amerikanischen Freiheitsmedaille des Präsidenten ausgezeichnet, lebte zurückgezogen in ihrem Heimatort Monroeville/Alabama, wo sie im Februar 2016 verstarb..
Ulrike Wasel und Klaus Timmermann leben und arbeiten seit vielen Jahren als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf. Zu den von ihnen ins Deutsche übertragenen Autorinnen und Autoren zählen Andre Dubus III, Dave Eggers, Tana French, Jane Harper, Jess Kidd, Harper Lee und Delia Owens.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 17.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04719-9
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/3,5 cm
Gewicht 542 g
Originaltitel Go Set A Watchman
Auflage 7
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 48799

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
14
6
5
0
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 21.12.2017
Bewertet: anderes Format

Ich hätte früher niemals gedacht, einmal die Fortsetzung von "Wer die Nachtigall stört" in den Händen zu halten. Auch dieses Buch ist spannend und sehr bewegend.

Vater und Tochter
von NiWa am 22.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jean Louise Finch macht einige Tage Urlaub in ihrer Heimatstadt Maycomb. Aus dem multikulturellem New York treibt es sie ins konservative Alabama zurück, wo sie schon früher auf die Grenzen der Toleranz ihrer Mitmenschen traf. Denn Jean Louise Finch ist niemand anders als Scout, das kleine Mädchen, das im Weltklassiker „Wer d... Jean Louise Finch macht einige Tage Urlaub in ihrer Heimatstadt Maycomb. Aus dem multikulturellem New York treibt es sie ins konservative Alabama zurück, wo sie schon früher auf die Grenzen der Toleranz ihrer Mitmenschen traf. Denn Jean Louise Finch ist niemand anders als Scout, das kleine Mädchen, das im Weltklassiker „Wer die Nachtigall stört …“ tausende Herzen im Sturm erobert hat. Demzufolge handelt es sich um eine Art Fortsetzungsroman, der kaum unabhängig gelesen werden kann. Meiner Meinung nach ist es notwendig, die Figuren bereits zu kennen, damit man der Handlung folgen kann. Im Vordergrund steht wieder der Schwarz-Weiß-Konflikt. Dieser Roman behandelt die Südstaaten, die Rassentrennung und wie die Menschen in den 1950er-Jahren mit diesem Thema umgegangen sind. Gleichzeitig beschäftigt sich die Autorin mit einem Vater-Tochter-Konflikt. Sie beleuchtet genau diesen Moment, in dem Kinder - egal welchen Alters - begreifen, dass ihre Eltern doch nicht allmächtig und über alles erhaben sind. Scout kommt aus New York nach Maycomb, Alabama zurück und muss der Wahrheit ins Gesicht blicken. Der Zauber der Kindheit ist verflogen und sie ist nun eine erwachsene Frau, die vieles mit anderen Augen sieht. Die Rassentrennung wird in Maycomb nach wie vor konsequent umgesetzt, dennoch zeigt sich, dass liberalere Wege eingeschlagen werden. Die Schwarzen finden langsam zu einer gewissen Selbstbestimmtheit, während die meisten Weißen diesen Veränderungen sehr skeptisch gegenüberstehen. Das Wiedersehen mit Scout ist wunderbar! Oft stellt man sich beim Lesen die hypothetische Frage, was wohl aus diesem oder jenen Charakter geworden ist. In „Gehe hin, stelle einen Wächter“ gibt die Autorin selbst die Antwort darauf. Über manche Entwicklungen bin ich sehr traurig gewesen, weil ich mir doch bessere bzw. andere Lebenswege erhofft hatte. Trotzdem empfinde ich sie allesamt als authentisch und es wurde sehr glaubwürdig rübergebracht. Im Vordergrund der Handlung steht Scout und wie sich ihre magische Welt der Realität beugen muss. Vorbei sind die Tage, in denen sie mit ihrem Bruder auf der Veranda herum getobt ist, beantwortet die Fragen, auf die ihr Vater Atticus immer die richtige Antwort hatte, und gewesen die Momente, in denen sie sich hingebungsvoll in die liebevollen, schwarzen Arme von Haushälterin Calpurnia geworfen hat. Der Erzählstil ist sehr ruhig und besteht aus vielen Dialogen, wobei es zum Ende hin schon eher Monologe werden. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl, dass dieser Roman noch nicht fertig geschrieben ist. Oft wirkt es wie ein Entwurf, aus dem nie eine Endfassung wurde. Nichtsdestotrotz hat mich Scouts Rückkehr nach Maycomb aufgewühlt und es war schön, sich gemeinsam mit ihr an ihre Jugend zu erinnern. Denn so manche Episoden daraus sind ein herzliches Lachen wert. Ich habe gehört, dass Harper Lee dieses Buch eigentlich nicht veröffentlichen wollte und kann schon verstehen, dass sich die Autorin einige Zeit geziert hat. Denn es ist ihr natürlich nicht gelungen, die dichte Atmosphäre ihres Meisterwerks aufrecht zu erhalten. Weder die Magie der Kindheit noch die drückende Hitze der Südstaaten konnte ein weiteres Mal von ihr eingefangen werden, dennoch bleibt ein beachtlicher Roman, der gut zu hören und bestimmt auch zu lesen ist. Scout ist erwachsen geworden und die Welt hat sich verändert. Ob sie für Jean Louise Finch besser geworden ist, muss man beim Lesen oder Hören aber schon selbst erfahren. Wem „Wer die Nachtigall stört …“ gefallen hat und gern wissen möchte, was aus dem kleinen Wildfgang Scout geworden ist, dem rate ich zu dem Buch zu greifen. Auch wenn es dem Vergleich mit Harper Lees Meisterwerk keinesfalls Stand hält, regt es doch zum Nachdenken an.

Kindische Erlebniserzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Berne am 14.11.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman "Gehe hin, stelle einen Wächter" von Harper Lee ist nicht ansatzweise literarisch vergleichbar mit "Wer die Nachtigall stört". Die Handlung besteht hier aus einer kindlichen und redundanten Erlebniserzählung, verfasst in einem albernen Sprachstil, was durch die z.T. unsensible Übersetzung noch verstärkt wird.Nur ganz v... Der Roman "Gehe hin, stelle einen Wächter" von Harper Lee ist nicht ansatzweise literarisch vergleichbar mit "Wer die Nachtigall stört". Die Handlung besteht hier aus einer kindlichen und redundanten Erlebniserzählung, verfasst in einem albernen Sprachstil, was durch die z.T. unsensible Übersetzung noch verstärkt wird.Nur ganz vereinzelt, z.B bei der differenzierten Charakterisierung Calpurnias, blitzt etwas von dem Können Harper Lees auf, wie sie es in ihrem Roman, durch den sie berühmt wurde und unvergessen bleibt, zeigt. Dieser als so sensationell angepriesene Roman wäre besser in seiner wohlverdienten Vergessenheit geblieben.


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