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Das Mädchen mit den blauen Augen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Maison de la Presse 2012

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Taschenbuch
Ein Flugzeugabsturz – nur ein namenloses Baby überlebt

1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern.

Ausgezeichnet mit dem »Prix Maison de la Presse«

“Eine atemberaubende Geschichte.” Ici Paris

„Originelles Thema und emotionale Spannung bis zur letzten Seite.“ Prima
Rezension
" Michel Bussi ist ein sehr spannender Roman gelungen [...] " Jürgen Küssow Radio Transglobal 20151123
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3147-9
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 18,9/11,6/3,3 cm
Gewicht 385 g
Originaltitel Un Avion Sans Elle
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Olaf Matthias Roth
Verkaufsrang 7862
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
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Spannendes und gut erzähltes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Uelzen am 21.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

War sehr gefesselt von diesem Buch. Die Geschichte ist mal was ganz anderes und sehr spannend beschrieben. Die Charaktere sind wunderbar erzählt und ich hätte gut und gern noch einige Seiten und Tage weiter gelesen. Wer es spannend mag, ohne vorhersehbares Ende ist mit diesem Buch bestens beraten. Gerne mehr davon.

Interessant und zum Weiterempfehlen geeignet
von Steffi1611 aus Schwerin am 02.09.2016

Ein Flugzeugabsturz kurz vor Weihnachten 1980 in den Französischen Alpen. Niemand überlebt außer einem kleinen Mädchen von 3 Monaten. Aber es waren zwei Babys an Bord. Wer ist die Kleine? Es beginnt ein Tauziehen der Großeltern um das Kind. Beide Parteien haben bei diesem Unglück ihre Kinder verloren und hoffen jetzt auf die gel... Ein Flugzeugabsturz kurz vor Weihnachten 1980 in den Französischen Alpen. Niemand überlebt außer einem kleinen Mädchen von 3 Monaten. Aber es waren zwei Babys an Bord. Wer ist die Kleine? Es beginnt ein Tauziehen der Großeltern um das Kind. Beide Parteien haben bei diesem Unglück ihre Kinder verloren und hoffen jetzt auf die geliebte Enkelin. Der Unterschied zwischen den Familien könnte nicht größer sein, die einen sind reich und die anderen Leben sehr bescheiden und kämpfen mit harter Arbeit ums Überleben. Einziger identischer Punkt ist das beide Familien noch ein Enkelkind haben. Somit hat das kleine Mädchen entweder eine Schwester von 6 Jahren oder einen Bruder von 2. Ein Gericht entscheidet über den Verbleib des Babys. 18 Jahre später trifft der Leser auf eine junge Frau, welche nicht genau weiß wo sie hingehört und nicht im Reinen mit sich ist. Eine verständliche Reaktion… Dem Autor ist es gelungen einen spannenden Romas/Krimi zu schreiben. Die Umsetzung der Geschichte ist wirklich gut und wirkt an fast keiner Stelle langatmig oder ermüdend. Schon der Beginn hat es in sich. Das Buch beginnt direkt bei dem Unglücksflug und zieht einen in seinen Bann. Durch die Länge und Aufteilung der Kapitel kam man wahnsinnig schnell voran beim Lesen. Es gibt unterschiedliche Erzählstränge aus den verschiedenen Sichten der Charaktere. Dies empfand ich als sehr gelungen und passend zur Story. Kritisieren muss ich aber leider die Charaktere. Für mich waren diese sehr oberflächlich und hatten keine Tiefe. Wirklich identifizieren konnte ich mich mit niemandem und nach dem Ende des Buches, mag ich auch keinen von ihnen. Sie waren da und wichtig für das Erzählen der Geschichte, aber das ist auch schon alles. Cover sowie Titel sind passend gewählt. Ich stelle mir das Mädchen genauso vor. Zart und zierlich… Typisch französisch. Mein Urteil zu dem Buch fällt sehr positiv aus und ich kann es nur jedem empfehlen. Michel Bussi ist eine tolle Geschichte gelungen. Auch wenn ich kein Fan von französische Autoren bin, da sie sehr viel ausschmücken und alles unglaublich blumig und rüschig beschreiben, war es hier nicht übertrieben.

Spannend, fesselnd und geheimnisvoll
von Vanessas Bücherecke am 19.05.2016

Inhalt aus dem Klappentext: 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der ... Inhalt aus dem Klappentext: 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern. Meinung: Dieser Roman lag schon ewig auf meinem SuB herum. Plötzlich hatte ich ihn in der Hand und legte mit dem Lesen los. Und blieb dran. Denn die Geschichte entpuppt sich als äußerst spannend und mysteriös. Als am 22. Dezember 1980 ein Flugzeug in den Französischen Alpen abstürzt gibt es nur einen Überlebenden: ein kleines Mädchen von 3 Monaten. Doch laut Passagierliste waren zwei weibliche Säuglinge dieses Alters an Bord. Da die Genetik noch nicht so weit ist und die Kinder ähnliche Merkmale aufwiesen, entbrennt ein Sorgerechtsstreit zwischen den hinterbliebenen Familien. Auf der einen Seite die reichen de Carvilles, auf der anderen Seite die bürgerlichen Vitrals. 18 Jahre später ist zwar die Frage geklärt, wer das Mädchen aufzieht, Zweifel an der Herkunft aber bleiben. Und dann erhält der Privatdetektiv, den die Familie de Carvilles einst engagierte, einen neuen Hinweis, der dramatische Ereignisse freisetzt. Im Mittelpunkt dieses Buchs steht weniger Emily, das Mädchen mit den blauen Augen, als viel mehr ihr Bruder Marc, mit dem sie eine innige Beziehung verbindet. Als Leser lernt man Emily und Marc besser kennen, ebenso erhält man viele Einblicke und Eindrücke auf die sie begleitenden Protagonisten. Diese sind interessant gestaltet, weisen aber nicht immer die sympathischsten Charakterzüge auf. Trotzdem hat der Autor es geschafft, dass ich mich in die Figuren hineinversetzen konnte und sogar ein wenig Verständnis und Mitleid mit ihnen aufbaute. Die Geschichte selber ist spannend und umfangreich konstruiert. Dass der Autor Franzose ist merkt man direkt an der blumigen, verspielten Sprache, die dieser, ich nenne es mal Thriller, mit sich bringt. Wortreich, aber nicht langweilig entfaltet sich nach und nach das Bild um die Ereignisse im Jahre 1980. Lange habe ich gerätselt, welches Kind Emily nun ist, einen vagen Verdacht hatte ich dann ab der Mitte des Buches, der sich tatsächlich als wahr entpuppt hat :) Die sehr kurzen Kapitel machen das Buch sehr gut lesbar und auch wenn der Roman in einem sehr engen Zeitrahmen spielt, wirkte er an keiner Stelle übertrieben. Erzählt wird die Geschichte sowohl in der dritten Person, wenn es um die aktuellen Ereignisse geht, als auch in Tagebuchform, wenn wir in den Ermittlungsberichten des Detektivs lesen. Alle Beteiligten dürfen hier ihre Sicht der Geschehnisse darstellen, wobei das Hauptaugenmerk aber auf Marc gerichtet bleibt. Fazit: Das Mädchen mit den blauen Augen hat mich richtig überrascht, und das durchaus positiv. Die Geschichte ist intelligent aufgebaut und hat manchmal diesen Charakter a la Die purpurnen Flüsse. Dazu kommen der typische, leicht ausschweifende französische Schreibstil und interessante Protagonisten. Meinen nächsten Roman des Autors werde ich auf jeden Fall nicht mehr so lange im Regal stehen lassen :) Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.


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