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Babettes Fest

Erzählung

Manesse indigo

Die Gourmet-Novelle der dänischen Erfolgsautorin

Bescheidenheit, Lebensernst und Askese bestimmten den Alltag im streng pietistischen Haushalt der Schwestern Philippa und Martine. Da lädt ihre Magd, die ehemalige Starköchin Babette, zu einem französischen Diner - und beweist auf überraschende Weise, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt. Tania Blixens (1885-1962) lukullisches Märchen feiert den Zauber gemeinsamer Tafelfreuden.
Portrait
Die Dänin Tania Blixen, 1885 in Rungstedlund bei Kopenhagen geboren, wanderte nach dem Studium der Malerei in Kopenhagen, Paris und Rom 1914 nach Kenia aus, wo sie den schwedischen Baron Blixen-Finecke heiratete und zu schreiben begann. Die gemeinsame Kaffeeplantage führte sie nach der Scheidung alleine weiter, bis sie wegen der Weltwirtschaftskrise und nach dem tödlichen Unfall ihres Geliebten Denys Finch Hatton 1931 gezwungen war, in ihre Heimat zurückzukehren. Für «ihre» Kikuyus hatte sie ein Bleiberecht auf der Farm erwirkt. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten standen, trägt noch heute ihren Namen. 1962 starb sie in Rungstedlund. Mit ihrem autobiografischen Roman, der 1937 unter dem Titel "Den afrikanske Farm" auf Dänisch und "Out of Africa" auf Englisch erschienen ist, wurde Blixen weltberühmt. Sie zählt heute zu den populärsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 88 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.12.2014
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641162085
Verlag Random House ebook
Dateigröße 520 KB
Übersetzer Wilhelm E. Süskind
eBook
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von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine mit allen Wassern gewaschene Pariserin namens Babette, dortorts Meisterköchin im engsten Wortsinn, „Frau von Welt“, wird infolge einer Lebenskrise vom Schicksal ans nördliche Skandinavien des ausklingenden 19. Jahrhunderts gespült. Genauer gesagt in ein ärmliches, winziges Fischerdorf am nördlichen Eismeer (nicht Jütl... Eine mit allen Wassern gewaschene Pariserin namens Babette, dortorts Meisterköchin im engsten Wortsinn, „Frau von Welt“, wird infolge einer Lebenskrise vom Schicksal ans nördliche Skandinavien des ausklingenden 19. Jahrhunderts gespült. Genauer gesagt in ein ärmliches, winziges Fischerdorf am nördlichen Eismeer (nicht Jütland). Ein Ort wo die wenigen steinalten Einwohner kärglich, enthaltsamst und in absolutem Gottvertrauen leben. Dort dient Babette demütig und dankbar für die Aufnahme den zwei altjüngferlichen, gutmütigen Pastorentöchtern Philippa und Martine. Beide im letzten Lebensviertel angelangt, halten die Prinzipien ihres vor langer Zeit verstorbenen Vaters hoch und die Dorfgemeinschaft religiös-geistig zusammen. Zur Gedenkfeier des hundertsten Geburtstags des Pastors und Gründers jener tiefreligiösen Gemeinde erbittet Babette von dessen Töchtern die Gunst, das Festessen ausrichten zu dürfen. Babette ist dies nur möglich, da sie kurz zuvor ein kleines Vermögen in einer Pariser Lotterie gewonnen hat. Es beschleicht einen nicht zuletzt deshalb das Gefühl, dass der alte Pastor von oben noch ein bisschen mitmischt … Kurz gesagt die aus sehr wenigen Personen bestehende puritanische Dorfgemeinde wird kulinarisch-liebevoll derart „aufgebracht“, dass sogar ein geladener General, ein Kenner der höchsten, selbst königlichen Haute Cuisine vor Erstaunen die Welt um sich vergisst. Etwas allgemeiner: Kunst (hier u. a. Kochkunst) lässt die alltägliche Welt mit ihren Sorgen und Schicksalswendungen ein wenig vergessen oder zumindest erträglicher erscheinen, Kunst ist letztlich gelebte, wahre Liebe bzw. bringt diese hervor. Beide Protagonistinnen, Martine und Philippa, sind bei all ihren Unsicherheiten unbeugsam und bestimmt. Sie sind sich des Erbes ihres Vaters und der daraus resultierenden „Sendung“ bewusst und aufrichtig bemüht, ihre geistige Führungsrolle in allen Entscheidungen wohlüberlegt und mit ernster Verantwortung zu tragen. Babette ist da sicher ein lockerer Charakter, dennoch passen die drei wegen ihrer Redlichkeit und ihrem unaufdringlichen Bemühen um den anderen genial zusammen. So wirkt die liebevolle Atmosphäre, die die Autorin Tania Blixen hier aufbaut, in ihrer Stille äußerst gewinnend. Anm.: Der Film hat mir dennoch besser gefallen als das Buch. Der Preis des Buchs ist überdies viel zu hoch.

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