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Chronik eines angekündigten Todes

Roman

Fischer Taschenbibliothek Band 52058

Ironisch, komisch, zärtlich und grausam. Eine ›klassische‹ Erzählung von weltliterarischem Format des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez.

Ein ganzes Dorf feiert Hochzeit. Es ist ein rauschendes Fest. Doch noch in der Nacht schickt der Bräutigam die Braut zurück ins Elternhaus. Sie war nicht mehr unberührt. Um die befleckte Ehre ihrer Schwester wieder herzustellen, ziehen die Brüder der Braut noch in derselben Nacht los, mit geschliffenen Messern. Der mutmaßliche »Täter« Santiago Nasar muss sterben. Die Apathie eines ganzen Dorfes und eine Reihe unglücklicher Zufälle weben das Netz der Fatalität, aus dem es für das Opfer kein Entrinnen mehr gibt.
Portrait
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für seine Werke, »in denen sich das Phantastische und das Realistische […] vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents widerspiegeln«. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er starb am 17. April 2014 in Mexiko City. Das Werk von Gabriel García Márquez ist bei Kiepenheuer & Witsch und im Fischer Taschenbuch lieferbar.Literaturpreise:Nobelpreis für Literatur (1982)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 19.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52058-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,5/9,3/1,6 cm
Gewicht 124 g
Originaltitel Crónica de una muerta anunciada
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Curt Meyer-Clason
Verkaufsrang 14191
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Spannend, spannender, Márquez!!
von Pepa am 10.04.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch zählt schon seit langem zu meinen Lieblingsbüchern und nachdem ich es nun auch in englischer Sprache genossen habe, möchte ich es noch im Original lesen. "Chroniken eines angekündigten Todes" ist absolut empfehlenswert, weil es die Ignoranz der heutigen Gesellschaft in allen Facetten widerspiegelt. Alle wissen da... Dieses Buch zählt schon seit langem zu meinen Lieblingsbüchern und nachdem ich es nun auch in englischer Sprache genossen habe, möchte ich es noch im Original lesen. "Chroniken eines angekündigten Todes" ist absolut empfehlenswert, weil es die Ignoranz der heutigen Gesellschaft in allen Facetten widerspiegelt. Alle wissen darüber Bescheid, dass die Zwillinge Vicario den Mann, der das Leben ihrer Schwester zerstört hat, töten wollen, doch niemand greift ein. Ist dies eine Metapher für das bekannte Bild mit den drei Affen, die nichts hören, sehen oder sagen wollen? Einfacher ist es auf alle Fälle: Man hält sich heraus und kann nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn irgendetwas schiefläuft. Also: Buch kaufen, lesen und genießen :)

Verstoßen
von Polar aus Aachen am 09.09.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit Márquez wird immer der Begriff der Magie verbunden. Magie ist etwas, was uns zu verzaubern vermag, ohne dass wir ahnen, wie sie zustande kommt. Bei Márquez jedoch vermögen wir es festzumachen: Es ist die Sprache, die bilderreich eine überbordende Atmosphäre schafft, vor allem jedoch ist es auch der scharfe Blick auf die Wurz... Mit Márquez wird immer der Begriff der Magie verbunden. Magie ist etwas, was uns zu verzaubern vermag, ohne dass wir ahnen, wie sie zustande kommt. Bei Márquez jedoch vermögen wir es festzumachen: Es ist die Sprache, die bilderreich eine überbordende Atmosphäre schafft, vor allem jedoch ist es auch der scharfe Blick auf die Wurzeln Lateinamerikas. Wer glaubt, dass Vorkommnisse wie in Chronik eines angekündigten Todes nur noch in Büchern und Filmen auftauchen, sollte sich von den Zentren überall auf der Welt wegbewegen, um vermehrt auf Menschen zu treffen, bei denen die Ehre ein Begriff ist, dem sie alles unterstellen. Wie absurd das Schicksal dabei Regie führt, zeigt Márquez in seinem Roman. Die Braut ist nicht unberührt, ob der Mann es ist, spielt in diesem Dorf keine Rolle. Es gilt, den Ritualen Genugtuung zu verschaffen. Was sich bewährt hat, als Voraussetzung für eine Ehe angesehen wird, darf nicht mit Nachsicht bedeckt werden. Und so treten die Brüder auf, um sich zu rächen. Wir sind bei Shakespeare angekommen. Wessen Ehre ist die höhere? Am Ende nur jene, die überlebt. Ein kurzer Roman, dessen Bilderreichtum, dessen Abgründe mitten in Gabriel Garciá Marquez Magie führen.