Fräulein Else

Ein Psychodrama über den inneren Kampf zwischen Scham und Aufopferungsbereitschaft

Arthur Schnitzler

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Beschreibung

Dieses eBook: "Fräulein Else (Vollständige Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Fräulein Else ist eine 1924 erschienene Monolog-Novelle des österreichischen Schriftstellers Arthur Schnitzler. Es zeigt die Liebes- und Existenzprobleme der höheren bürgerlichen Schicht auf. Arthur Schnitzlers Werk ist durchzogen von dem Versuch, adäquate sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten für die innerpsychischen Vorgänge des Menschen zu finden. In Fräulein Else erfolgt dies über die Darstellungsform des inneren Monologes: Der Leser nimmt aus der Innenperspektive der Protagonistin an der Geschichte und den Gedanken Elses teil; Schnitzler erzeugt so zugleich Identifikation mit und Distanz zur Heldin. Zum Inhalt: Else T., Tochter eines Wiener Rechtsanwalts, befindet sich für einige Urlaubstage in einem italienischen Kurort. Dort bekommt sie einen Express-Brief ihrer Mutter, in welchem die Bitte an sie herangetragen wird, den reichen Kunsthändler Dorsday um ein dringend benötigtes Darlehen zu bitten, da Elses Vater Mündelgelder veruntreut habe und kurz vor der Verhaftung stehe. Else geht auf Dorsday zu und schildert ihm die schwierige familiäre Lage. Dorsday willigt zwar ein, die notwendigen 30.000 Gulden zur Verfügung zu stellen, fordert aber als Gegenwert die Erlaubnis, Else nackt betrachten zu dürfen. Else reagiert empört auf dieses Ansinnen, erkennt aber im Laufe des Abends das Dilemma, in dem sie sich befindet. Gefangen zwischen unbedingter Loyalität zu ihrem Vater und der starken Sehnsucht nach Autonomie und selbstbestimmter Weiblichkeit kann sie sich auf keine der Alternativen festlegen.
Arthur Schnitzler (1862-1931) war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9788026825128
Verlag E-artnow
Dateigröße 1411 KB

Kundenbewertungen

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Ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leutnant Gustl zählt zu den Klassikern der Wiener Moderne. Komplett als innerer Monolog geschrieben gibt er die Gedankenwelt des Protagonisten wieder. Dieser gerät durch einen Zwist mit einem Bäcker, in dem Gustl den Kürzeren zieht, in ein Dilemma. Denn da der Bäcker auf Grund seiner beruflichen Stellung nicht satisfaktionsfähig... Leutnant Gustl zählt zu den Klassikern der Wiener Moderne. Komplett als innerer Monolog geschrieben gibt er die Gedankenwelt des Protagonisten wieder. Dieser gerät durch einen Zwist mit einem Bäcker, in dem Gustl den Kürzeren zieht, in ein Dilemma. Denn da der Bäcker auf Grund seiner beruflichen Stellung nicht satisfaktionsfähig ist, bliebe Gustl, um seine Ehre wieder herzustellen, nur der Tod. Ein tolles Beispiel von Doppelmoral durch äußere Zurschaustellung gelebter Werte, welche dann aber doch schnell überbord geworfen werden...

Wird nie langweilig
von Io am 11.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist ein durchgehender Monolog. Man bekommt unterhaltsamen Einblick in die Gedankenwelt dieses Leutnants, welche sehr konfus ist. Schnitzler bringt sehr gut den Charakter eines nicht sehr klugen Menschen rüber.

Herrliche Wiener Suderei
von Daniela Ammann aus Wien am 06.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lieutnant Gustl besucht ein Oratorium im Musikverein. Die Karten hat er von einem Kollegen geschenkt bekommen, jedoch gefällt es ihm nicht wirklich. Er findet es langweilig und schweift immer wieder mit den Gedanken ab. Er will so schnell wie möglich raus und gerät dadurch in eine Konfrontation mit dem Bäckermeister bei der Gard... Lieutnant Gustl besucht ein Oratorium im Musikverein. Die Karten hat er von einem Kollegen geschenkt bekommen, jedoch gefällt es ihm nicht wirklich. Er findet es langweilig und schweift immer wieder mit den Gedanken ab. Er will so schnell wie möglich raus und gerät dadurch in eine Konfrontation mit dem Bäckermeister bei der Garderobe. Gustl ist dem sehr großen Bäckermeister ausgeliefert und kann nichts machen als dieser seinen Säbel packt und ihn in seine Schranken weist. Daraufhin beginnt Gustls Wanderung durch Wien. Allein mit seinen Gedanken. Er spielt das Szenario im Kopf immer wieder durch und versucht eine Lösung zu finden. Doch er landet immer beim selben Schluss: er muss sich selbst töten und alle anderen sind Schuld. Während er letzte Verfügungen durchgeht und doch noch einen Ausweg zu finden, schläft er auf einer Parkbank im Prater ein. Als er erwacht ist es Früh und er führt seinen Monolog fort. Schließlich geht er ins Kaffeehaus um zu frühstücken bevor er sich erschießt. Dort erfährt er, dass der Bäckermeister vom Schlag getroffen wurde und gestorben ist. Gustl ist glücklich, dass er sich nun doch nicht umbringen muss. Ein wahrlich großartiges Werk der österreichischen Literatur von Schnitzler zudem ausgezeichnet editiert von der Schnitzler-Expertin Konstanze Fliedl.

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