Corporate Governance und Corporate Social Responsibility im deutschen Mittelstand

Ein empirischer Vergleich mittelständischer Unternehmen mit unterschiedlichem Familieneinfluss

Jan Klaus Tänzler

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Beschreibung

Familienunternehmen sind anders. Dieses Bild liefert uns nicht nur in Teilbereichen die Wissenschaft, sondern dieses Image wird auch in der Öffentlichkeit gepflegt. Familienunternehmen, so wollen es uns Politik und Wirtschaft glauben machen, heben sich von ihrem Pendant ohne Familieneinfluss in Bezug auf verantwortungsbewusstes Handeln positiv ab. So wird beispielsweise argumentiert, Eigentümerfamilien von Unternehmen würden ihre Mitarbeiter oftmals als Teil ihrer eigenen Familie ansehen und sich daneben auch der Gesellschaft in besonderer Art und Weise verbunden fühlen. Als Grund hierfür wird ein besonderes Wertebewusstsein der Familienunternehmen unterstellt, welches oftmals über Generationen weitervererbt wird. Doch ist dies wirklich so? Zeichnen sich Familienunternehmen durch ein anderes, positiveres Verantwortungsbewusstsein aus als Nicht-Familienunternehmen?

Um das Verhalten von Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen näher zu beleuchten, werden drei unterschiedliche empirische Studien vorgestellt und diskutiert. Dabei konzentriert sich diese Ausarbeitung auf Unterschiede der Corporate Governance sowie Corporate Social Responsibility von mittelständischen Unternehmen mit und ohne Familieneinfluss. Es werden nacheinander die Ausbildungsübernahme, die Mitarbeiterbindung und die Aufgabenschwerpunkte von Aufsichtsgremien in diesen Unternehmen untersucht. Die Untersuchung soll dabei helfen, Licht ins Dunkel zu bringen, inwieweit der Familieneinfluss eine Rolle bei der Ausübung verantwortungsvoller Unternehmensführung spielt, sei es durch freiwilliges, verantwortliches Verhalten der Unternehmen ihren Stakeholdern gegenüber, oder bei der Etablierung eines geeigneten Ordnungsrahmens zwischen Eigentümern und Managern des Unternehmens.

Jan Klaus Tänzler absolvierte eine Bankausbildung bei der Deutsche Bank AG und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen, der National University of Singapore und der UC Berkeley. Seit 2007 arbeitet er am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim im Forschungsteam Familienunternehmen. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Unternehmensethik und hier insbesondere mit den Konzepten Corporate Social Responsibility und Corporate Governance im deutschen Mittelstand. 2008 arbeitete er als Projektmitarbeiter mehrere Monate bei der indonesischen Zentralbank in Jakarta und 2012 als Gastwissenschaftler an der Western University of Australia in Perth.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum Oktober 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8441-0355-7
Verlag Josef Eul Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,3/15,1/1,5 cm
Gewicht 324 g
Auflage 1

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  • 1. Einleitung

    2. Familienunternehmen und Mittelstand
    2.1. Der Mittelstand
    2.2. Familienunternehmen: Hinführung an eine Definition

    3. Der verantwortungsbewusste Unternehmer: Wer ist das?

    4. Familienunternehmen und verantwortungsbewusstes Handeln

    5. Corporate Governance und Corporate Social Responsibility
    5.1. Corporate Governance
    5.2. Corporate Social Responsibility

    6. Darstellung von drei wissenschaftlichen Studien
    6.1. Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung in Familien- und Nicht-Familienunternehmen in Bezug auf die Ausbildungsübernahme
    6.2. Mitarbeiterbindung in mittleren Unternehmen mit und ohne Familieneinfluss unter besonderer Berücksichtigung des Betriebsrats
    6.3. Die Funktionsübernahme von Aufsichtsgremien in mittelständischen Familienunternehmen unter Berücksichtigung von Vertrauen und Familieneinfluss: Eine empirische Betrachtung

    7. Diskussion

    8. Ausblick