Die Phönizier

Handelsherren zwischen Orient und Okzident

Kröners Taschenausgaben (KTA) Band 454

Michael Sommer

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Beschreibung

Kaum ein Volk hat dem antiken Europa - erst Hellas, dann Rom - so viele Impulse gegeben wie die Phönizier, kulturell, wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Von der Küste des heutigen Syrien und Libanon ausgehend, gründeten sie ab 1000v.Chr. zahlreiche Kolonien entlang der Mittelmeerküste und über diese hinaus. Trotzdem ist von diesen erfahrenen Seefahrern und gewitzten Kaufleuten, den Gründern Kathagos und Überbringern der Alphabetschrift, nur wenig überliefert. Ihre Geschichte erweist sich als klassisches Beispiel einer >Verlierergeschichte<:Nachdem die Städte der Phönizier dem Erdboden gleich gemacht worden waren, tilgten die Sieger auch ihre Spuren aus dem kulturellen Gedächtnis des Abendlands. Dennoch stehen am Anfang vielen Entwicklungen, die für typisch europäisch gehalten werden, Innovationen und Kulturtechniken, welche die Phönizier aus Vorderasien über das Mittelmeer gebracht haben.

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 277 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2005
Sprache Deutsch
EAN 9783520454911
Verlag Alfred Kröner Verlag
Dateigröße 8674 KB

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Wer etwas über die Phönizier erfahren möchte, der sollte ein anderes Buch lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Naumburg am 28.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Michael Sommer ist Geschichtsprofessor an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Seine Schrift „Die Phönizier“ erschien 2008 in der Reihe „C. H. Beck Wissen“ und umfasst – wie für diese Reihe üblich – rund 110 Seiten. Der Verlag kündigt im Innenklappentext „eine sehr schön verständliche Einführung in Geschichte, Gesell... Michael Sommer ist Geschichtsprofessor an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Seine Schrift „Die Phönizier“ erschien 2008 in der Reihe „C. H. Beck Wissen“ und umfasst – wie für diese Reihe üblich – rund 110 Seiten. Der Verlag kündigt im Innenklappentext „eine sehr schön verständliche Einführung in Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur der Phönizier“ an. Sommer selbst setzt sich in der Einleitung die Ziele, „die Geschichte der Phönizier“ nachzuzeichnen und – vor dem Hintergrund, dass „auf gut hundert Seiten […] kaum mehr als ein Überblick in groben Umrissen“ gegeben werden kann – „Interesse und Verständnis […] für die Komplexität mediterraner Geschichte jenseits von Griechenland und Rom“ zu wecken. Der Band beginnt mit einer geographischen Definition der Levante und einer steckbriefartigen Darstellung der phönizischen Städte (Kap. II.), springt dann in der Zeit zurück und beschreibt die Auflösung der mesopotamisch-altägyptischen Frontstellung in Syrien-Palästina als Wegbereitung für das Erstarken der phönizischen Stadtstaaten (Kap. III., IV.). Dann wendet sich Sommer den phönizischen Kolonien im Mittelmeer zu (Kap. V.) sowie den Konflikten mit den aufstrebenden „Supermächten“ der Zeit, allen voran Assyrien und das Griechenland Alexanders des Großen (Kap. VI.). Den Versuch einer historisch-sozialwissenschaftlichen Spurensuche unternimmt Sommer in seinem Kapitel über „die phönizische Stadt“ (Kap. VII.). Wie aus der o. g. Gliederung erkenntlich, ist die Darstellung sprunghaft und didaktisch unglücklich. Zeitweilig hat der Leser das Gefühl, dass der Autor mehr über Mesopotamien, Assyrien und Ägypten erzählt, als über das eigentliche Subjekt seiner Untersuchung. Wenn sich Sommer den Phöniziern zuwendet, kreist der Text immer wieder um lediglich drei historische Texte (Buch Ezechiel, Bericht des Wenamun, Ilias). Überhaupt gelingt es Sommer nicht, die Perspektive eines Archäologen zu verlassen und die eines Historikers einzunehmen: Seitenweise ergeht sich der Autor in der zusammenhanglosen Beschreibung einzelner phönizischer Fundstätten. So erreicht Sommer nicht sein Ziel, eine „Geschichte der Phönizier“ zu schreiben. Auch von einem „Überblick“ kann keine Rede sein, und schon gar nicht ist die Darstellung „sehr schön verständlich“. Wer etwas über „Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur der Phönizier“ erfahren möchte, der sollte – ein anderes Buch lesen.

Interessantes Buch, jedoch ein typisch Geschichtsbuch
von Toby am 03.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte zu den Phönizier. Es ist übersichtlich gegliedert und mehr oder weniger ohne grosse Vorkenntnisse zu verstehen. Ein typisches Geschichtsbuch ist es deshalb, weil es sehr Fade und ohne Pep geschrieben ist. Viele Daten, Namen und Informationen welche leider ohne Spa... Das Buch bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte zu den Phönizier. Es ist übersichtlich gegliedert und mehr oder weniger ohne grosse Vorkenntnisse zu verstehen. Ein typisches Geschichtsbuch ist es deshalb, weil es sehr Fade und ohne Pep geschrieben ist. Viele Daten, Namen und Informationen welche leider ohne Spannung geschrieben wurden. Nichtsdestotrotz, wer kurz und informativ etwas über die Phönizier lernen will ist bestens mit diesem Buch bedient.


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