Brandenburgische Konzerte

Concerto Köln

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Beschreibung

Concerto Köln: Brandenburgische Konzerte Concerto Köln – das sind mehr als 25 Jahre historische Aufführungspraxis auf höchstem Niveau. Das mehrfach mit dem ECHO Klassik und weiteren Preisen (u.a. Preis der Deutschen Schallplattenkritik, MIDEM Classic Award) ausgezeichnete Ensemble ist beliebt für seinen lebendigen Musizierstil und regelmäßig Gast in renommierten Konzertsälen und bei großen Festivals rund um den Globus. Mit dieser Einspielung lässt das Ensemble Bachs Brandenburgische Konzerte in neuem Glanz erstrahlen. Denn Concerto Köln wollte Bachs Kompendium der barocken Orchesterliteratur nur dann ins Programm nehmen, wenn sich den bestehenden Sichtweisen Neues hinzufügen ließe. So wurde vertrautes Terrain neu vermessen und Fragen des Klangs sowie der Instrumentierung zum Ausgangspunkt der Recherchen gemacht.
Wie soll etwa die Continuo-Gruppe in den verschiedenen Konzerten besetzt sein, welche Trompete wird im zweiten Brandenburgischen gespielt?
Was hat es mit den "Fiauti d’Echo" auf sich, die Bach im vierten Konzert verlangt, welche Gamben hatte er für das sechste im Ohr?

"Concerto Köln wählte bei der Aufnahme den tiefen Kammerton a1 = 392 Hz, bei dem die die hohen Passagen der Trompete ein weicheres Zusammenspiel im Solisten-Quartett ermöglichen", erläutert Lorenzo Alpert, Fagottist des Ensembles. Neu hat Concerto Köln auch Frage der Flöten im 4. Brandenburgischen Konzert beantwortet. Für das von Bach geforderte "Fiauti d’Echo" ließ man nach alten Zeichnungen eigens eine Doppelflöte entwickeln, die diesen gewünschten Echo-Effekt erzeugt. Damit ist Concerto Köln das erste Orchester, das im vierten Konzert solche Echoflöten verwendet. Auch der Einsatz von Cembalo und Violone, Nachbauten von Originalinstrumenten der Bach-Zeit, mit deren klanglichen Vorzügen Bach vertraut gewesen sein dürfte, stellt eine Besonderheit dar. Concerto Köln präsentieren mit dieser Neueinspielung eine außergewöhnliche Interpretation von großer Intensität und Wärme, dabei jedoch gewohnt frisch und leicht und von technisch höchster Präzision. Historische Aufführungspraxis auf höchstem Niveau.

Bekannt für ihr akribisches Erkunden des Originalklangs Alter Meister hat das Ensemble Concerto Köln mit seiner Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach ganz neues Terrain betreten. Denn das Orchester wollte nicht einfach nur eine weitere den schon zahlreich vorhandenen hinzustellen, sondern neue Sichtweisen in dieser Sammlung entdecken. Und diese versuchte das Ensemble diesmal nicht interpretatorisch umzusetzen, sondern stellte die Frage des Klangs und nach der Instrumentierung in den Mittelpunkt. So ließ das Concerto Köln für das vierte Konzert die von Bach geforderte Doppelflöte "Fiauti d'Echo" nach alten Zeichnungen nachbauen und ist damit das einzige Orchester weltweit, das diese Echoflöte verwendet. Die Wirkung ist tatsächlich beindruckend, verleiht es dem Soloinstrument eine intensive Komplexität und erinnert mit seiner trällernden Leichtigkeit an Vogelgesang. Herausragend ist die Leistung von Flötistin Cordula Breuer, auf deren Anregung hin die Echoflöte auch gebaut wurde. Diese Akribie setzt sich auch in der Wahl eines tiefen Kammertons - der für alle Musikinstrumente gültige Stimmton - fort. Das Concerto Köln stimmte alle Instrumente auf 392 Herz, was im Barock vor allem in Frankreich gängige Praxis war. Zum Vergleich: Heute ist ein Ton von 440 Herz oder sogar höher üblich. Der tiefe Kammerton setzt in den Brandenburgischen Konzerten einen angenehmen Kontrast zu den Solopartien und lässt zum Beispiel das hohe Trompetensolo im zweiten Konzert noch strahlender ertönen, zumal auch hier das Soloinstrument modifiziert wurde. Trompeter Johannes Rux spielt auf einer "F-Trompete", die einen Ganzton höher gestimmt ist als normale Trompeten. Außerdem wählte das Concerto Köln je nach Bedarf einen einmanualigen bzw. einen zweimanualigen Cembalo-Nachbau und richtete den Einsatz der Violine ebenfalls an historischen Vorgaben aus. Die Ausführungen der Musiker sind nicht nur technisch tadellos auf den mitunter schwerer zu spielenden Instrumenten, sondern ihnen gelingt darüber hinaus eine herrlich unaufgeregte Version dieser altbekannten Konzerte. Die Tempi sind beschwingt, aber nicht ins Extreme getrieben, und auch mit übertriebenen Akzentuierungen halten sich die Experten zurück. Sie lassen vielmehr ihre Instrumente sprechen in einem Klang, der den von Bachs Musikern erzeugten schon sehr nahe kommt - und genau das macht diese Aufnahme so besonders. Birgit Schlinger (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)

Produktdetails

Medium CD
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 19.09.2014
EAN 0885470005935
Genre Kammermusik (instrumental)
Hersteller Edel motion
Komponist Concerto Köln, Johann Sebastian Bach
Verkaufsrang 3345

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