Alibi / Ein Fall für Hercule Poirot Bd.4

Ein Fall für Poirot

Ein Fall für Hercule Poirot Band 4

Agatha Christie

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Beschreibung

Roger Ackroyds große Liebe Mrs. Ferrars soll ihren ersten Ehemann ermordet haben. Nun ist sie selber tot, gestorben an einer Überdosis Veronal. War es Selbstmord? Ist sie erpresst worden? In der Zeitung findet Ackroyd einen letzten Hinweis auf die Umstände ihres Todes. Doch bevor er sein Wissen teilen kann, wird er ermordet. Und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden.

»Es ist ein riesiges Vergnügen, Agatha Christie dabei zuzuschauen, wie sie eine Fiktion schafft, indem sie sie zerstört.«

Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren..
Michael Mundhenk studierte englische und französische Literatur in Berlin und Vancouver. Während seiner anschließenden Lehrtätigkeit an kanadischen Universitäten begann er die Arbeit als freier Lektor und Üersetzer.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 08.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-65004-4
Reihe Hercule Poirot
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,5 cm
Gewicht 277 g
Originaltitel The Murder of Roger Ackroyd
Auflage 1
Übersetzer Michael Mundhenk
Verkaufsrang 20829

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Kundenbewertungen

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Hercule Poirots wundersame kleine graue Zellen
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 17.10.2020

Lang ist es her, dass ich Agatha Christies Meisterwerk „The Murder of Roger Ackroyd“ ( dt. Titel: „Alibi“ ) zum ersten Mal gelesen habe. Zu dieser Zeit war ich bereits ein Fan der englischen Kriminalautorin, von der ich auch heute, und unzählige Krimis und Thriller später, noch immer meine, dass sie den Titel „Queen of Crime“ vö... Lang ist es her, dass ich Agatha Christies Meisterwerk „The Murder of Roger Ackroyd“ ( dt. Titel: „Alibi“ ) zum ersten Mal gelesen habe. Zu dieser Zeit war ich bereits ein Fan der englischen Kriminalautorin, von der ich auch heute, und unzählige Krimis und Thriller später, noch immer meine, dass sie den Titel „Queen of Crime“ völlig zu Recht trägt, mit ihrer Art zu schreiben sehr vertraut und mir sicher, auch diesmal, nach sorgfältigem Lesen und vermeintlichem Achten auf die vielen kleinen Hinweise, die sie clever in der Handlung versteckt, zu gegebener Zeit die Identität des Täters zu entdecken. Bis kurz vor Schluss hatte ich mir eine wunderbare und, davon war ich überzeugt, wasserdichte Theorie zusammengebastelt – und dann kam die Überraschung! Faustdick! Nie hatte ich mit einer solchen Auflösung gerechnet, die mich fast ein wenig ärgerte, betrachtete ich sie doch als etwas hinterhältigen Trick Dame Agathas, mit dem sie den Leser an der Nase herumführte. Wo waren sie, die sonst unfehlbar vorhandenen Hinweise, die den Leser in all ihren übrigen Krimis auf die rechte Spur führten? Die Puzzleteile hatte ich zwar eifrig gesammelt, doch wollten sie nicht ins Gesamtbild passen, ohne das eine, das entscheidende Teilchen, dass nur Agatha Christie persönlich kannte. Und so beschloss ich, „The Murder of Roger Ackroyd“ als Fehlschlag abzutun und schob ihn in die hinterste Ecke des Krimiregals, aus dem er kürzlich erst wieder, ganz unerwartet, zum Vorschein kam – um erneut gelesen zu werden? Obwohl ich den so unerwarteten Mörder noch immer präsent hatte? Kurzentschlossen schlug ich den vermeintlichen Fehlschlag auf und begann mit der Lektüre, aufmerksam wie damals auch, um dem einerseits gepriesenen und andererseits gescholtenen Meisterwerk, das 2013 von „The Crime Writers' Association“ zum besten Kriminalroman aller Zeiten gekürt worden war, eine neue Chance zu geben! Ob es daran lag, dass ich anstelle der siegesgewissen Überheblichkeit, mit der ich glaubte, einer Agatha Christie gewachsen zu sein, mit vorsichtigem Respekt zu Werke ging, mir wichtig erscheinende Passagen gleich zweimal las, um bloß nichts zu übersehen, was, so versicherten die begeisterten Kritiker dieses, Dame Agathas sechstem Kriminalroman, doch so augenfällig war? Und siehe da – von Anfang an war die Leuchtspur zu sehen, mit der die englische Lady auch dem blindesten unter ihren Lesern, zu denen auch ich mich zählen muss, den Weg gewiesen hat! Wenn man diese Spur nicht verliert in dem üblichen Labyrinth von falschen Fährten und geschickt eingebauten Nebensächlichkeiten, wie man denken könnte, wenn man die Tatsache ignoriert, dass es bei Dame Agatha keine Nebensächlichkeiten gibt, nichts, was überflüssig wäre, wenn man es denn logisch und folgerichtig interpretiert, also seine „kleinen grauen Zellen“ benutzt, auf denen der belgische Detektiv Hercule Poirot, der in dem verzwickten Krimi seinen dritten Auftritt hat, nicht müde wird zu insistieren – hier mehr als in jedem anderen Krimi, in denen der etwas lächerlich wirkende kleine Mann mit dem großen Schnurrbart und dem noch größeren Ego ermittelt -, dann führt sie unweigerlich zu demjenigen aus einer ansehnlichen Gruppe von Verdächtigen, die, was für Poirot von Anfang an klar ist, allesamt etwas zu verbergen haben, der den reichen Roger Ackroyd ins Jenseits befördert hat! Und dann erst erkennt man, wie klug und umsichtig, auch nicht das kleinste Detail außer Acht lassend, die berühmte Britin ihren Kriminalroman aufgebaut hat – und kann nicht umhin, ihr höchstes Lob zu zollen! Ein wahrhaft grandioser Whodunnit ist ihr da gelungen, einer, von dem ihre Biographin Laura Thompson sagte, er sei „der größte, der ultimative Kriminalroman“, der wegweisend war, der das Genre, dem sie sich verschrieben hatte, nachhaltig beeinflusste, denn sie wagte damit etwas ganz Neues, etwas, das inzwischen natürlich viele Nachahmer, aber keinen, der ihr gleich käme, gefunden hat. Zum Schluss meiner Überlegungen bliebe anzumerken, dass jeder Versuch einer ausführlicheren Inhaltsangabe die Gefahr birgt, dem unvoreingenommenen Leser Wissen zu vermitteln, das ihn allzu frühzeitig auf die richtige Spur bringt und ihn somit des Vergnügens beraubt, seine eigenen Theorien aufzubauen und daraus die richtigen – was schwer sein dürfte - Schlüsse zu ziehen. Eines ist gewiss – es lohnt sich, diesen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman zu lesen, schon alleine, um dem klugen, von sich selbst und seinen überragenden Fähigkeiten – völlig zu Recht übrigens! - so überzeugten kleinen Detektiv, der sich eigentlich in King's Abbott, dem fiktiven Schauplatz des Romans, zur Ruhe gesetzt hatte, um dort ausgerechnet Kürbisse zu züchten, über die Schulter zu schauen und ihn mit der ihm eigenen Methodik und Systematik, unter Gebrauch der bereits erwähnten sehr aktiven kleinen grauen Zellen, den wohl erstaunlichsten Fall nicht nur seiner eigenen Karriere sondern auch derjenigen der Schriftstellerin Agatha Christie, geborene Miller, in zweiter Ehe verheiratete Mallowan, lösen zu sehen!

Einer meiner liebsten Christie‘s!
von Julia am 17.09.2020

Agatha Christie hat viele unheimlich tolle Bücher geschrieben, aber dieses ist einfach genial! Lange habe ich es relativ durchschnittlich empfunden, es zog sich sogar stellenweise etwas beim Lesen. Viele kleine Hinweise und viele Verdächtige, aber alles verläuft im Sand. Aber dann kam das Ende und das war einfach so unerw... Agatha Christie hat viele unheimlich tolle Bücher geschrieben, aber dieses ist einfach genial! Lange habe ich es relativ durchschnittlich empfunden, es zog sich sogar stellenweise etwas beim Lesen. Viele kleine Hinweise und viele Verdächtige, aber alles verläuft im Sand. Aber dann kam das Ende und das war einfach so unerwartet und schlichtweg genial! Ich mag es, wenn Krimis völlig unvorhersehbar enden und doch in sich schlüssig sind. Alibi ist all das. Meiner Meinung nach zeigt es perfekt, weshalb Agatha Christie als grösste Krimi Schriftstellerin gilt. Der Täter und der Tathergang sind so abgebrüht und obwohl man es die ganze Zeit hätte erahnen können, denkt man bis zur letzten Seite, dass das niemals das Ende sein kann. Und dann ist es aber genau das. Einfach nur genial, definitiv einer meiner liebsten Agatha Christie Krimis!

Spannender Fall, teilweise witzig und perfekt zum miträtseln
von Nina Wirths aus Wuppertal am 29.07.2019

Während meinen Zugfahrten und Pausen lese ich wahnsinnig gerne die Detektivgeschichten rund um Hercule Poirot. Diese sind witzig, spannend, ich rätsle gern mit und am Ende kommt alles als man denkt. Innerhalb weniger Zeit habe ich sie durchgelesen und sorgen bei mir immer für ein tolles Lesevergnügen. Manchmal jedoch sind einzel... Während meinen Zugfahrten und Pausen lese ich wahnsinnig gerne die Detektivgeschichten rund um Hercule Poirot. Diese sind witzig, spannend, ich rätsle gern mit und am Ende kommt alles als man denkt. Innerhalb weniger Zeit habe ich sie durchgelesen und sorgen bei mir immer für ein tolles Lesevergnügen. Manchmal jedoch sind einzelne Passagen etwas zu undurchsichtig und verwirrend, insgesamt sind die Bücher aber ein super Zeitvertreib.


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