Lenz

Studienausgabe

Reclams Universal-Bibliothek Band 19176

Georg Büchner

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Beschreibung

»... als jage der Wahnsinn auf Rossen hinter ihm …« Mit seinem kurzen Erzähltext über den Sturm-und-Drang-Dichter J.M.R. Lenz, der in geistiger Umnachtung endete, gelingt Büchner ein detailliertes Psychogramm des »unglücklichen Poeten«, dessen Texte in ihrer Intensität und Expressivität in der deutschen Literatur ohne Vorbild sind.
Die Textgrundlage dieser Ausgabe bildet als »einzig authentischer Textzeuge« der von Karl Gutzkow herausgegebene Erstdruck von 1839. Der Anhang enthält neben einem ausführlichen Nachwort wichtige Quellen und Materialien zum Kontext.

Georg Büchner (17.10.1813 Goddelau bei Darmstadt – 19.2.1837 Zürich) beschäftigte sich bereits während seines Studiums der Medizin mit Geschichte und Philosophie und fand zum politischen Engagement, das u. a. zur Gründung von Sektionen der geheimen Gesellschaft für Menschenrechte führte. Ein Jahr später zwang ihn die von ihm verfasste Flugschrift »Der Hessische Landbote«, in der Büchner die Landbevölkerung zur Auflehnung gegen die Oberschicht aufrief, zur Flucht. Zu seinen bekanntesten Werken zählen »Dantons Tod«, das das Thema der Französischen Revolution aufnimmt, sowie das Lustspiel »Leonce und Lena« und das unvollendete Drama »Woyzeck«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Ariane Martin
Seitenzahl 120
Erscheinungsdatum 14.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019176-7
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,3/0,7 cm
Gewicht 69 g
Verkaufsrang 51083

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Kundenbewertungen

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Gutes buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 10.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist zwar relativ schwer zu verstehen, ist aber auch eigentlich nur für die Schule gedacht, aber dennoch ganz interessant und lustig, in manchen Szenen auch absurd.

Wunderbares (Schul-) Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuchtwangen am 22.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch wurde uns in der Schule als Lektüre vorgestellt und ich hab es mir mit großen Erwartungen gekauft. Diese wurden auch erfüllt, denn das Buch ist sehr übersichtlich, obwohl es ein Fragment ist, und hat gut erklärte Annotationen. Der Zusatzteil lässt eine ausgiebige Analyse des Stücks zu und alles in allem kann ich das ... Dieses Buch wurde uns in der Schule als Lektüre vorgestellt und ich hab es mir mit großen Erwartungen gekauft. Diese wurden auch erfüllt, denn das Buch ist sehr übersichtlich, obwohl es ein Fragment ist, und hat gut erklärte Annotationen. Der Zusatzteil lässt eine ausgiebige Analyse des Stücks zu und alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen!

Am Teich
von Polar aus Aachen am 17.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Selten stand einem Stück das Fragmentarische so gut zu Gesicht wie Büchners Woyzeck. Sein Leben, eher ein fristendes Dasein wird von seinen Mitmenschen kaum beachtet. Er ist zum Haare schneiden, zum Rasieren da, besorgt die Erledigungen, darf sich belehren, Experimente mit sich machen lassen und für Marie sorgen, die ihn betrügt... Selten stand einem Stück das Fragmentarische so gut zu Gesicht wie Büchners Woyzeck. Sein Leben, eher ein fristendes Dasein wird von seinen Mitmenschen kaum beachtet. Er ist zum Haare schneiden, zum Rasieren da, besorgt die Erledigungen, darf sich belehren, Experimente mit sich machen lassen und für Marie sorgen, die ihn betrügt. Doch schimmert hinter diesem Schatten, von dem alle wissen, daß irgendwo dort ein Mensch sein muß, ein Getriebener durch, der sich auch des Letzten beraubt sieht, seiner Liebe zu Marie und durch einen Mord gegen alles aufbegehrt, das ihn zu formen, auszunutzen, zu verletzen sucht. Büchner ist mit diesem Stück eine kritische Groteske auf eine Zeit gelungen, in der das Militär, der Gehorsam, das Funktionieren alles ist. Der kleinen Leute ihren Beitrag leisten, indem sie das Schwungrad am Laufen halten. Daß sich Woyzecks Aufbegehren ausgerechnet gegen das richtet, was er am meisten liebt, ist von kaum zu überbietender Tragik. Doch bleibt der Mensch Woyzeck uns allen verborgen. Er ist die Kreatur, von der wir glauben, sie geschaffen zu haben, lenken zu können. Er bleibt letztlich ein Fragment, dem wir dank Büchner nachzuspüren.


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  • Georg Büchner: »Lenz«

    Anhang
    Johann Friedrich Oberlins Bericht über J. M. R. Lenz im Steintal (20. Januar bis 8. Februar 1778) in August Stoebers Edition »Der Dichter Lenz, im Steinthale« in der Erwinia (Straßburg), 5. bis 19. Januar 1839

    Auszüge aus Johann Wolfgang Goethes Darstellung Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit

    Karl Gutzkows Vor- und Nachbemerkung zu »Lenz. Eine Reliquie von Georg Büchner« im Telegraph für Deutschland(Hamburg), Januar 1839

    Kommentar
    Nachwort
    Literaturverzeichnis