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Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

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Taschenbuch
Als Uhren anfingen, unseren Alltag zu bestimmen

Was ist das, was wir »Zeit« nennen? Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entfesseln Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz darüber eine Debatte, die bis heute von Physikern und Philosophen geführt wird. Anhand der Lebensläufe der beiden eigensinnigen Universalgelehrten zeichnet Thomas de Padova das lebendige Bild einer Epoche, in der erstmals Minuten- und Sekundenzeiger auf den Ziffernblättern von Uhren erscheinen und Zeit zu einem heiß diskutierten Thema der Wissenschaft wird. Eine spannende Entdeckungsreise in die beschleunigte Welt der Moderne.

»Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie dieses Sachbuchjuwel.« SWR

»So spannend kann Wissenschafts- und Technikgeschichte sein.« ZEIT Magazin Wissen
Rezension
"Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie dieses Sachbuchjuwel. Sie werden nie mehr einfach so auf die Uhr schauen.", SWR, 07.01.2014
Portrait
Thomas de Padova, geboren 1965 in Neuwied, hat in Bonn und Bologna Physik und Astronomie studiert. Er war lange Wissenschaftsredakteur beim »Tagesspiegel« und lebt als freier Publizist in Berlin. Bei Piper erschienen von ihm unter anderem »Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit« und »Das Weltgeheimnis«, das vielbeachtete Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 über Johannes Kepler und Galileo Galilei, sowie zuletzt seine Einstein-Biographie »Allein gegen die Schwerkraft«, das Wissensbuch des Jahres 2016.
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  • Vorwort

    Teil I: Zeit der Schatten

    Der kleine Lord

    Während Isaac Newton in der Grafschaft Lincolnshire unter Schäfern aufwächst, fällt in London der Kopf des englischen Königs

    Der Frieden aller Frieden

    Die europäischen Mächte besiegeln das Ende des Dreißigjährigen Krieges, und Gottfried Wilhelm Leibniz kommt in der besetzten Stadt Leipzig zur Welt

    Isaacs Ziffernblatt

    Newton liest die Zeit an der Wanderung der Schatten ab und wird schon als Schüler für seine selbst gebauten Sonnenuhren bekannt

    Dies academicus

    Der junge Leibniz führt ein Gelehrtenleben nach Sanduhr und Stundenplan und erliegt der Faszination des Unendlichen

    Viel Lärm um nichts

    In London und Paris studieren Naturforscher das Vakuum und den Raum zwischen den Gestirnen und gründen Akademien

    Teil II: Zeit der Uhren

    Die Erfindung der Pendeluhr

    Warum eine mechanische Uhr die Zeitmessung revolutioniert und zuallererst über die Weltmeere segelt

    Leibniz in Paris

    Ein deutscher Höfling in geheimer Mission baut mit der Unterstützung von Uhrmachern eine außergewöhnliche Rechenmaschine

    Im Kreuzfeuer der Kritik

    Newton und Leibniz besuchen London und bestehen vor der Royal Society ihre Reifeprüfungen

    Eine Feder sorgt für Unruhe

    Auch Taschenuhren laufen mit einem Mal minutengenau, nur: Was ist überhaupt eine Uhr?

    Zeit der Stadt, Zeit der Dörfer

    Mit dem Aufkommen von Minuten- und Sekundenzeigern tragen immer mehr Londoner Bürger die Zeit mit sich herum. Die englische Metropole gibt den Takt vor

    Teil III: Zeit der Mathematik

    Kurven im Kopf

    Die Spur der größten mathematischen Entdeckung des 17. Jahrhunderts führt zu Newton und Leibniz. Zwei Forscher, ein Gedanke?

    Hase und Igel

    Wie der erste Briefwechsel zwischen Leibniz und Newton zu einem Versteckspiel wird

    Ein neues Weltsystem

    Von dem Uhrenexperten Robert Hooke erhält Newton den entscheidenden gedanklichen Anstoß für eine neue Theorie der Schwerkraft

    »Die absolute, wahre und mathematische Zeit«

    Newtons Jahrhundertwerk macht die Zeit zum Gegenstand physikalischer Gesetze. Sie bildet zusammen mit dem Raum eine Art Behältnis, in dem sich alles Geschehen abspielt

    Teil IV: Zeit der Unruhe

    Wie lang ist »jetzt«?

    Die Erinnerung belebt die Gegenwart, die, so Leibniz, mit der Zukunft schwanger geht. Der Gelehrte führt die zeitliche Ordnung auf kausale Zusammenhänge zurück

    Der Streit beginnt

    Auf Forschungsreise in Wien wird Leibniz mit Newtons epochalem Werk konfrontiert und bald darauf von dessen Anhängern des Plagiats bezichtigt

    Richter in eigener Sache

    Die Fronten zwischen Newton und Leibniz verhärten sich. Unterdessen wird auch die Zeit zum Streitgegenstand: Zeigt die Sonne die wahre Zeit oder eine ideale Uhr?

    Ein Preis für die Bestimmung des Längengrads

    Eine präzise Schiffsuhr soll die britische Seefahrt auf Kurs bringen. Es geht um Sekunden

    Das Rätsel Zeit

    Nachdem Prinzessin Caroline die zerstrittenen Parteien zusammengebracht hat, wehrt sich Leibniz in seiner Kontroverse mit Newtons Stellvertreter Clarke gegen eine Verdinglichung von Raum und Zeit

    Was also ist Zeit?

    Jahrhundertelang stand die leibnizsche Zeittheorie im Schatten der newtonschen Physik und erlebt nun ein spätes Comeback

    Anhang

    Danksagung

    Zeittafeln

    Anmerkungen

    Literatur

    Personenregister

    Abbildungsnachweis

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 16.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30628-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,5 cm
Gewicht 286 g
Abbildungen mit 21 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen, mit 21 Abbildungen
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 73366
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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5 Bewertungen
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Leibniz,Newton und die Erfindung der Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienbaum-Wörlitz am 04.11.2019

Hervorragend - ein sehr gelungener Hinweis darauf, dass auch die Entwicklung der Mathematik ein bedeutender Teil der europäischen Kulturgeschichte ist!

interessant.
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 28.05.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein leicht lesbares Buch. Das mathematische Begriffen einfach erklärt und ausserdem Spannung erweckt und zum weiterlesen animiert. Allem bei allem: Anzubefehlen für entspannte Abenden.