Cabo de Gata

Roman

Eugen Ruge

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Beschreibung

Ein Mann lässt alles hinter sich. Mit nicht viel mehr als einer Hängematte und ein paar Schreibheften im Gepäck steigt er in einen Zug Richtung Süden. Der Zufall bringt ihn nach Cabo de Gata, ein Fischerdorf an der Mittelmeerküste. Die Landschaft ist öde, ein kalter Wind weht: kein Ort zum Bleiben. Und doch bleibt er, ein einsamer Gast in der Pension der alten Witwe. Nur zu einer Katze nimmt er Kontakt auf. Und plötzlich glaubt er zu begreifen, dass sie ihm etwas mitteilen will...

Für «In Zeiten des abnehmenden Lichts» bekam Eugen Ruge 2011 den Deutschen Buchpreis. Dieser kleine Roman bestätigt die Auszeichnung.

 Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für «In Zeiten des abnehmenden Lichts» wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Bände «Theaterstücke» und «Annäherung» sowie die Romane «Cabo de Gata» und «Follower».

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 28.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26748-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/1,7 cm
Gewicht 169 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 149580

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Wie bringt der Erzähler die Zeit zum Stillstand?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 08.01.2015

Worum geht es in diesem Taschenbuch? Ein Mann aus der ehemaligen DDR reist ein paar Jahre nach der Wende ab. Was ist das? Eine Flucht? Wieso steigt der Erzähler so vollständig aus seinem Leben aus? Mit diesen Fragen sitze ich neben ihm im Zug, Hotel und Bus. Ich lande mit ihm Anfang Januar in einer grässlich trostlosen Pension i... Worum geht es in diesem Taschenbuch? Ein Mann aus der ehemaligen DDR reist ein paar Jahre nach der Wende ab. Was ist das? Eine Flucht? Wieso steigt der Erzähler so vollständig aus seinem Leben aus? Mit diesen Fragen sitze ich neben ihm im Zug, Hotel und Bus. Ich lande mit ihm Anfang Januar in einer grässlich trostlosen Pension in Andalusien. Beobachte ihn dort, wie er versucht, einen gleichmäßigen Tagesablauf zu konstruieren, ein Buch (einen Roman?) zu schreiben. Vier Monate hänge ich dort mit ihm fest! Und fühle mich immer beklommener und unbehaglicher! Was hat es mit dem Kellner, der Wirtin, dem Amerikaner auf sich? Ist das Gebilde wirklich ein Sarg? Und dann die Katze. . . Ich bewundere die Sprache, den überaus kargen Erzählton und bin heilfroh, als ich unbeschadet aus der Geschichte wieder auftauche. Bei dem Erzähler bin ich mir da nicht so sicher!

Meine Güte
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 09.01.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

was für ein Kaugummi! Mit dem immer gleichen Satzbau schafft es der Autor eine ohnehin langweilige Thematik in der Eintönigkeit zu versenken. Ich habe nach gut 100 Seiten die Segel gestrichen. Wenn man schon nichts zu erzählen hat, muss man das ja nicht auch noch in einem Buch veröffentlichen. Den einen Stern gibt´s nur ansta... was für ein Kaugummi! Mit dem immer gleichen Satzbau schafft es der Autor eine ohnehin langweilige Thematik in der Eintönigkeit zu versenken. Ich habe nach gut 100 Seiten die Segel gestrichen. Wenn man schon nichts zu erzählen hat, muss man das ja nicht auch noch in einem Buch veröffentlichen. Den einen Stern gibt´s nur anstandshalber.

Am Katzenkopf
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 01.09.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eugen Ruge nimmt uns in seinem Roman „Cabo de Gata“ mit auf einer Reise bis ans äußerste Ende Europas. Der Protagonist verlässt Berlin aus vielerlei Gründen, sein Ziel ist vorerst unbekannt. Dass er in Cabo de Gata landet, ist eher Zufall. Während eines kurzen Zwischenaufenthalts in Barcelona liest er im Reiseführer über diesen ... Eugen Ruge nimmt uns in seinem Roman „Cabo de Gata“ mit auf einer Reise bis ans äußerste Ende Europas. Der Protagonist verlässt Berlin aus vielerlei Gründen, sein Ziel ist vorerst unbekannt. Dass er in Cabo de Gata landet, ist eher Zufall. Während eines kurzen Zwischenaufenthalts in Barcelona liest er im Reiseführer über diesen kleinen Fischerort. Es liegt am Meer, man kann Afrika am gegenüberliegenden Ufer sehen. Eigentlich möchte er gleich nach seiner Ankunft wieder abreisen, denn der erste Eindruck gefällt ihm gar nicht. Aber weil die Wirtin des kleinen Cafés ihm sagt, dass kein Bus mehr geht (eine Lüge, wie sich später herausstellt), bleibt er. Und zwar ziemlich lange. Er richtet sich in der kleinen Pension ein und er findet zu einer gewissen alltäglichen Routine. Er versucht einen Anfang für einen Roman zu finden, aber es will ihm einfach nicht gelingen: Er findet keine Ruhe im Kopf. Die Begegnung mit einer Katze ist für ihn schicksalsweisend: Wenn man etwas zu sehr erhofft, wird es genau aus dem Grunde nie passieren. Kann er damit umgehen? Eugen Ruges schöne Sätze sind eine Wohltat für meine vom Alltag oft überreizten Sinne. Das Buch zu lesen gleicht einem wunderbar erholsamen Bad. Es ist erfrischend, Urlaub für die Seele. Einfach genießen!


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