Schneeriese

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2015, Kategorie Jugendbuch

Susan Kreller

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Beschreibung

Seit er denken kann, lebt der 14-jährige Adrian neben Stella Maraun, die fast nicht lispelt und die beste Freundin ist, die er je hatte. Es kümmert sie nicht, dass Adrian wächst und wächst - 2,07 m soll er werden! - und sie nennt ihn liebevoll Einsneunzig, obwohl auch das schon nicht mehr stimmt.

Doch als Datos Familie in das leerstehende Dreitotenhaus nebenan einzieht, entspinnt sich zwischen Stella und Dato eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben - und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben.

"Susan Kreller erzählt in einer wortakrobatischen, überwältigend schönen Sprache"

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Susan Kreller ist Gewinnerin des Kranichsteiner Literaturstipendiums, wurde bereits viermal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für ihren Roman »Schneeriese« gewonnen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58318-5
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/2,5 cm
Gewicht 388 g
Auflage 6. Auflage

Kundenbewertungen

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Eine Geschichte zum Weinen und Lachen
von Ana K. am 24.01.2020

Ich bin solche Geschichten von Susan Kreller gewohnt, schon »Elektrische Fische« von ihr, hat mich total begeistert. Man merkt, es ist ein Jugendbuch – einfache Wörter. Immer. Das einzige, was mich wirklich stört, sind die ewig langen verschachtelten Sätze. Das hat oft genug meinen Lesefluss durcheinander gebracht. Trotzdem ... Ich bin solche Geschichten von Susan Kreller gewohnt, schon »Elektrische Fische« von ihr, hat mich total begeistert. Man merkt, es ist ein Jugendbuch – einfache Wörter. Immer. Das einzige, was mich wirklich stört, sind die ewig langen verschachtelten Sätze. Das hat oft genug meinen Lesefluss durcheinander gebracht. Trotzdem steigt man sofort in die Geschichte ein und ich liebe Krellers ›erfundene Wörter‹. (Ich kann es nicht anders beschreiben. Am besten, man liest es selbst.) Adrian ist mir sofort ans Herz gewachsen, auch wenn ich alles andere als groß bin, habe ich sofort das »Wie, Wann und Warum« verstanden. Eine Geschichte, wie keine zweite. Fazit: 4,5/5

Das Ende einer Kindheit
von Daggy am 25.02.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe ein wenig gebraucht, um aus der traurigen Stimmung des Buches wieder in den Alltag zu finden. Da sind Adrian, der 14-jährige, einsneunzig große Junge und Stella Maraun, das Nachbarmädchen, ein Leben lang befreundet. Die Familien feiern Weihnachten zusammen und man kann immer über die Terrassen in das Nachbarhaus. Stel... Ich habe ein wenig gebraucht, um aus der traurigen Stimmung des Buches wieder in den Alltag zu finden. Da sind Adrian, der 14-jährige, einsneunzig große Junge und Stella Maraun, das Nachbarmädchen, ein Leben lang befreundet. Die Familien feiern Weihnachten zusammen und man kann immer über die Terrassen in das Nachbarhaus. Stella tröstet Adrian über seine Größe indem sie immer wieder riesige Sachen findet, Tunnel, Berge oder Körperteile, die sie Adrian "mitbringt". In ein Haus in der Nachbarschaft , das Dreitodenhaus genannt wird, weil es dort drei Todesfälle gab, zieht eine Georgische Familie ein. Eigentlich wollen die beiden Freunde nur ausspionieren, was dort geschieht, aber Stella verliebt sich in den Sohn Dato. Damit beginnt die traurige Zeit für Adrian. Selbst das Zeichnen will ihm nicht mehr gelingen und die fertigen Bilder werden von ihm zerrissen. Seine Mutter möchte, da sie sehr unter ihrer Größe leidet, dass Adrian eine Hormontherapie macht. Das führt zum Streit zwischen den beiden. Der Vater, viel beruflich unterwegs, hält sich meist raus. Nur Stellas Großmutter, Misses Elderly, versucht Adrian zu helfen. Leider führt ihr Rat, endlich zu sprechen, zur Katastrophe. Adrians Hilflosigkeit, seine Verlassenheit gehen mir als Leser unter die Haut. Der Schneeriese, der sich so klein fühlt und der immer an seiner Größe gemessen wird, erlebt hier das Ende seiner Kindheit. Ganz nebenher erfahren wir aber auch einiges über Georgien und seine Familienfehden, die die Leute zur Flucht in den Westen getrieben haben.


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