Täuscher

Kriminalroman

Lincoln Rhyme Band 8

Andrea Maria Schenkel

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Beschreibung


»Je schlechter der Mensch, desto größer das Glück.«

Landshut 1922: Die Musiklehrerin Clara Ganslmeier und ihre Mutter wurden in ihrer Wohnung ermordet, ihr Schmuck ist gestohlen. Die polizeilichen Ermittlungen und Aussagen diverser Zeugen führen rasch auf die Spur von Hubert Täuscher, dem Verlobten von Clara Ganslmeier. Die Indizien scheinen erdrückend und er wird trotz seiner Unschuldsbeteuerungen schuldig gesprochen, das Todesurteil vollstreckt. Aber hat er tatsächlich den Mord begangen?

"Schenkel durchleuchtet alles, und das auf so kluge und spannende Weise, dass man sich für den nächsten Roman von ihr die doppelte Seitenzahl wünscht."
Frankfurter Stadtkurier 16.06.2015

Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, ist freie Schriftstellerin, lebt in Regensburg und zeitweise in New York. Ihr Debütroman ›Tannöd‹, erschienen 2006, war ein Überraschungserfolg und wurde ein vielfach preisgekrönter Bestseller.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21574-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,4/12,2/2,4 cm
Gewicht 227 g

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Kundenbewertungen

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Historischer Fall aktuell spannend
von Uli Geißler aus Fürth am 30.12.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die literarisch fiktionale Um-Schreibung des echten Falles – Mord an der Musiklehrerin Clara Ganslmeier und deren Mutter Elsa samt Diebstahl einiger Wertgegenstände aus der Wohnung - ist der Autorin gut geglückt, denn unabhängig davon, dass der Vorfall schon annähernd hundert Jahre alt ist, verfolgt man – leider jedoch aufgrund ... Die literarisch fiktionale Um-Schreibung des echten Falles – Mord an der Musiklehrerin Clara Ganslmeier und deren Mutter Elsa samt Diebstahl einiger Wertgegenstände aus der Wohnung - ist der Autorin gut geglückt, denn unabhängig davon, dass der Vorfall schon annähernd hundert Jahre alt ist, verfolgt man – leider jedoch aufgrund der sehr zurückhaltenden und kaum spektakulären Erzählung – nicht durchgängig gespannt den Verlauf des Kapitalverbrechens 1922 in Landshut. Kriminaloberwachtmeister Johann Huther befasst sich mit den Morden. Der Verdacht fällt schnell auf Huther, den Sohn eines örtlichen Unternehmers, der ein Doppelleben führte. Einerseits war er der feste Freund von Thea Schwankl, andererseits hatte er sich heimlich mit Clara verlobt. Auch ein Zusammenhang mit dem Schmuckraub scheint es gegeben zu haben, denn ein Huther bekannter Kleinkrimineller - Luck Schinder – behauptete, den Schmuck von Huther erhalten zu haben. Der bestreitet das jedoch. Eine Reihe erdachter Auszüge aus Vernehmungsprotokollen, Aussagen und Einschätzungen und ausgedachten Hergängen fügt die Autorin zu ihrem Roman zusammen. Auch wenn man kaum merkt, wann historische Wahrheit, individuelle Bewertung tatsächlicher Geschehnisse oder auch erfundene Geschehnisse die Zeilen füllen, so folgt man doch manchmal etwas zweifelnd der Erzählung. Das liegt freilich auch mit dem von Andrea Maria Schenkel beschriebenen, kaum zu glaubenden Vorgehen der Gerichtsbarkeit einerseits, der etwas sprunghaften Geschichte andererseits. Ein etwas bemühter, unterhaltender Kriminalroman, der seine Spannung durch die Authenzität eines echten Falles und interessanter fiktiver Ergänzungen erhält.

War früher alles besser?
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 14.10.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nein,früher war nicht alles besser.In diesem sehr dicht und lebendig beschriebenen Kriminalfall aus sehr vergangenen Tagen wird es deutlich.Hätte man damals die Möglichkeiten der Fingerabdrücke und mikroskopischer Spurensuche gehabt,wäre nicht die Justiz der Politik unterlegen gewesen,vielleicht hätte man den Täter schnappen kön... Nein,früher war nicht alles besser.In diesem sehr dicht und lebendig beschriebenen Kriminalfall aus sehr vergangenen Tagen wird es deutlich.Hätte man damals die Möglichkeiten der Fingerabdrücke und mikroskopischer Spurensuche gehabt,wäre nicht die Justiz der Politik unterlegen gewesen,vielleicht hätte man den Täter schnappen können.Wir dürfen als Leser auf eine Zeitreise gehen und einen Einblick in eine andere Welt erhalten.

Intelligenter Krimi mit dichter Atmosphäre
von Michael Lehmann-Pape am 01.10.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In das Jahr 1922 entführt Andrea Maria Schenkel den Leser mit ihrem neuen Kriminalroman. Die Zeit, in der das Kino groß in Mode kam, auch in Landshut, wo ansonsten in der Regel nicht viel sonstiges passiert. So passt es gut, dass Kreszentia Wurzer, die Frau es Kriminalwachtmeisters, aufgewühlt nach einem „mörderischen“ Film k... In das Jahr 1922 entführt Andrea Maria Schenkel den Leser mit ihrem neuen Kriminalroman. Die Zeit, in der das Kino groß in Mode kam, auch in Landshut, wo ansonsten in der Regel nicht viel sonstiges passiert. So passt es gut, dass Kreszentia Wurzer, die Frau es Kriminalwachtmeisters, aufgewühlt nach einem „mörderischen“ Film kaum zur Nachruhe findet. So täuschend echt sah die Leiche im Film aus. Gut, dass das „bei uns“ nicht passiert. Weit gefehlt im Übrigen, denn schon am nächsten Tagen werden zwei Frauen, Mutter und Tochter, ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Und ganz Landshut steht Kopf und scheint sich im Treppenaufgang zur Tatwohnung zu drängen. Brutal, ja, aber doch schnell aufgeklärt, meint die Öffentlichkeit. Meinen auch zunächst die ermittelnden Kriminalen. Denn Hubert Täuscher, Juniorerbe einer Besenfabrik, „hatte was“ mit der ermordeten Tochter. Und gleichzeitig auch mit einer anderen jungen Frau. Und da beide voneinander erfahren hatten, war die Stimmung zwischen den Beteiligten seit Wochen vor aller Augen schon gereizt. „Die Thea hat den Hubert und die Clara zur Rede gestellt. Aufeinander los sind´s wie die Furien“. Zudem genießt Hubert Täuscher an sich nicht den besten Ruf. „Angeber und Geck“ sind da noch die harmlosen Urteile der Landshuter über den jungen Mann. Doch bei der Verhandlung knickt dieser in keiner Weise ein und nicht nur dem Leser schwant bald, dass es noch ganz andere Figuren im Spiel gibt, die ihre ganz eigenen Motive gehabt haben könnten. Den Frauen oder Hubert zu schaden, je nach Sichtweise. Wer also ist Freund und Feind und von welcher Seite könnte ein Verrat an Freundschaft erfolgt sein? Oder macht Hubert seinem Namen alle Ehre und ist ein perfekter „Täuscher“? Ein schwacher Mann? Einfach aufgeblasen? Oder ein kalter Mörder? „Rache und Eifersucht waren schon immer gute Motive ...... Da hat schon mancher einen Blödsinn gemacht“. Immer tiefer führt Schenkel den Leser in dieses Konglomerat aus wechselseitigen, verdeckten Beziehungen ein und hält die Spannung durch immer wieder, auch kleiner, Wendungen im Verständnis des Geschehenen hoch. Zudem gelingt es ihr, die Atmosphäre der Zeit und das spezielle Lokalkolorit im Landshut jener Jahre durchgehend durch ihre Personen fassbar zu gestalten. Eine keine Welt mit großen Gefühlen, eine überschaubare Bewohnerschaft mit durchaus verdeckten Interessen bei dem ein oder anderen. Alle in allem ein spannender, ruhiger, intelligent konzipierter und gut erzählter Kriminalroman.


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