Indianer. Die Ureinwohner Nordamerikas

Die Ureinwohner Nordamerikas

WAS IST WAS Sachbuch Band 42

Karin Finan

Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Unser Bild der Indianer ist mit vielen Unwahrheiten behaftet, die sich uns aus Büchern und Filmen eingeprägt haben: Winnetou ist eine Erfindung des Schriftstellers Karl May. Und die scheinbar typischen Stirnbänder schuf die Filmindustrie, damit die Perücken der Schauspieler halten. Wie sind die "Indianer" wirklich? Wer waren Tecumseh, Sitting Bull und Geronimo? Glaube und Kultur, Sprache und Schrift, Kleidung und Schmuck und die schicksalhafte Begegnung der Ureinwohner Amerikas mit den Europäern sind Themen dieses hoch aktuellen WAS IST WAS Sachbuches mit vielen Fotos, Illustrationen, Landkarten und Infokästen. Iglubau im eisigen Norden, reiche Kaktusernte in der Wüste und Bisonjagd in den endlosen Weiten der Prärie: WAS IST WAS beschreibt, wie unterschiedlich Inuit, Hopi und Blackfoot lebten und was es mit dem Donnervogel, Pocahontas und Schamanen auf sich hat.

Karin Finan hat in München Amerikanistik, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Neuere Deutsche Literatur studiert. Sie übersetzt naturwissenschaftliche Fernsehdokus aus dem Amerikanischen ins Deutsche, ist in der Redaktion der Kinderzeitschrift "Gecko" tätig und lektoriert Fachtexte über Architekturfotografie und Kunst in München und Wien. Ihr besonderes Interesse gilt der Philosophie und ihren kritischen Fragestellungen zu Sprache, Wahrnehmung, Geschichte und Kultur.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Altersempfehlung 8 - 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 02.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7886-2087-5
Verlag Tessloff Verlag
Maße (L/B/H) 27,9/23,3/1 cm
Gewicht 435 g
Abbildungen 168, mit vielen Fotos, Illustrationen und Infografiken
Auflage 1
Illustrator Frank Kliemt
Verkaufsrang 81355

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  • Als der Missionar Heckewelder im 18. Jahrhundert von den Lenape-Kindern erfahren wollte, welches Wort sie für "Baum", "Pferd" und "Fisch" gebrauchten, bekam er jedes Mal eine andere Antwort. Für Heckewelder war es zum Haare raufen. Er konnte die Sprache der Lenape nicht erlernen, so sehr er sich auch anstengte. Schließlich traf er einen Indianer, der Englisch und Lenape sprach. Der riet ihm, seine Notizzettel zu verbrennen und einfach zuzuhören. Die Indianer hatten keinen Oberbegriff für einen Gegenstand, eine Pflanze oder ein Tier, sondern setzten immer wieder ein neues Wort zusammen, das einen bestimmten Zustand erfasste, in dem sich etwas oder jemand befand. So bedeutet der Name von Tecumseh "der sich zum Sprung duckende Berglöwe". Fast ein ganzer deutscher Satz steckt in einem einzigen Wort.