Ich habe sie geliebt

Roman

Anna Gavalda

(11)
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Beschreibung

Zwei Generationen, zwei Schicksale, Mann und Frau. Die Frau: Chloé, sitzen gelassen von ihrem Ehegatten. Der Mann: Pierre, ihr Schwiegervater. Und ausgerechnet dieser distanzierte, kühle Pierre nimmt Chloé mit in sein Landhaus und erzählt ihr von seinem lang gehüteten Geheimnis: von der großen Liebe seines Lebens, von heimlicher Untreue und von ungelebten Träumen. Es sind zwei gegensätzliche Schicksale, die Gavalda in ihrem bekannt lakonischen, pointierten Stil beschreibt: eine doppelte Liebesgeschichte - voller Lebensklugheit und Witz.

Anna Gavalda, 1970 geboren, ist eine der erfolgreichsten französischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie studierte Literatur in Paris und arbeitete als Lehrerin, bis sie mit ihrem ersten Buch schlagartig berühmt wurde. Bei Hanser erschienen Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet (Erzählungen, 2002), Ich habe sie geliebt (Roman, 2003), Zusammen ist man weniger allein (Roman, 2005), der auch als Verfilmung ein großes Publikum in ganz Europa erreichte, Alles Glück kommt nie (Roman, 2008), Ein geschenkter Tag (2010), Nur wer fällt, lernt fliegen (Roman, 2014) und Ab morgen wird alles anders (Erzählungen, 2017).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 03.02.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20268-9
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/1,9 cm
Gewicht 280 g
Originaltitel Je l'aimais
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Ina Kronenberger

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Hat man das Recht sich zu irren?
von Marlene Walder am 09.07.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Chloe wird von ihrem Ehemann Adrian verlassen und ist am Boden zerstört. Ausgerechnet Pierre, ihr gefühlskalter und wortkarger Schwiegervater, lädt sie und ihre Töchter übers Wochenende zu sich und seiner Frau ein. Chloe und Pierre stehen sich nicht besonders nahe und haben sich nicht viel zu sagen, trotzdem sind sie irgendwie... Chloe wird von ihrem Ehemann Adrian verlassen und ist am Boden zerstört. Ausgerechnet Pierre, ihr gefühlskalter und wortkarger Schwiegervater, lädt sie und ihre Töchter übers Wochenende zu sich und seiner Frau ein. Chloe und Pierre stehen sich nicht besonders nahe und haben sich nicht viel zu sagen, trotzdem sind sie irgendwie froh über die Gesellschaft des anderen. Eines Abends, bei einer Flasche Wein, fängt der sonst so verschlossene Schwiegervater an, Chloe von seiner verlorenen wahren Liebe zu erzählen. Wie feige er damals war und dass sein Sohn es besser gemacht habe, als er. „Das Recht, sich geirrt zu haben, nach langen Jahren Ehe, wer gesteht es einem zu?“ Ein wunderbares Buch über den Mut, sich für etwas zu entscheiden, dass man begehrt und liebt und zeitgleich einem anderen das Leben beinahe zerstört.

Klasse.
von Teresa Kopp aus Pforzheim am 20.07.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Man kann sich sicherlich schöneres vorstellen, als am Tag, an dem man von seinem Mann verlassen wird, von diesem Vater mit ins Feriendomizil genommen zu werden… Der Schwiegervater, den man eh nie leiden konnte. Der den Mund nicht aufbekommt. Der prinzipiell keine Gefühle zeigt. Der sich immer komplett unterkühlt verhält. Und mit... Man kann sich sicherlich schöneres vorstellen, als am Tag, an dem man von seinem Mann verlassen wird, von diesem Vater mit ins Feriendomizil genommen zu werden… Der Schwiegervater, den man eh nie leiden konnte. Der den Mund nicht aufbekommt. Der prinzipiell keine Gefühle zeigt. Der sich immer komplett unterkühlt verhält. Und mit dessen Sohn man ja schließlich auch nicht mehr zusammen ist. Aber vielleicht erfährt man ja doch etwas über ihn… Und vielleicht hat er doch auch Gefühle, von denen niemand bisher etwas ahnte und von denen er noch niemals zuvor jemanden erzählt hat?

Ein tolles Buch
von J.G. aus Berlin am 02.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Chloé, Mutter von zwei kleinen Kindern, wird von ihrem Mann verlassen. Um ihren Kummer vergessen zu können, nimmt ihr Schwiegervater Pierre sie in sein Landhaus mit. Seit sie Pierre kennt, hält sie ihn immer für einen selbstgefälligen, egoistischen „Kotzbrocken“. Als er seinen Sohn sogar noch in Schutz nimmt, versteht Chloé nich... Chloé, Mutter von zwei kleinen Kindern, wird von ihrem Mann verlassen. Um ihren Kummer vergessen zu können, nimmt ihr Schwiegervater Pierre sie in sein Landhaus mit. Seit sie Pierre kennt, hält sie ihn immer für einen selbstgefälligen, egoistischen „Kotzbrocken“. Als er seinen Sohn sogar noch in Schutz nimmt, versteht Chloé nichts mehr und fühlt sich noch verlassener. Umso erstaunter ist sie, als Pierre ihr in diesem Zuge von seiner großen Liebe erzählt. Aus Verantwortungsgefühl zu seiner Frau und zu seinen Kindern hat er seine Chance auf persönliches Glück verspielt. Das Besondere an diesem Buch ist, dass man sowohl für Chloé als auch für Pierre Mitleid empfindet. Dieser Aspekt des Buches hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Anna Gavalda hat eine direkte und leichte Schreibweise, die sehr beeindruckend ist. Die Geschichte ist traurig und doch schön, ohne kitschig zu sein. Ein tolles Buch!


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