Der zerbrochene Krug

- mit Leitfaden zur Analyse -

Heinrich Kleist

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Beschreibung

Ein Mann flüchtet nachts aus Eves Zimmer und zerbricht dabei einen Krug. Es kommt zum Streit und zur Gerichtsverhandlung. Welche Rolle spielt Dorfrichter Adam in diesem Fall? Ein derb-komisches Lustspiel im bäurischen Milieu. - Kleists 1806 vollendetes Lustspiel ging aus einem Dichter-Wettkampf hervor.

Heinrich von Kleist (1777-1811); deutscher Dichter

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 113 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783847669159
Verlag Neobooks Self-Publishing
Dateigröße 532 KB

Kundenbewertungen

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Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung
von PMelittaM aus Köln am 25.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Vi... Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Viel Lokalkolorit erhält die Novelle durch ihre Sprache, denn einige der Dorfbewohner sprechen Platt. Für den Leser ist das eine Herausforderung, nicht jeder versteht das. Aber auch ohne das Verstehen dieser Passagen kann man der Geschichte folgen, sie geben ihr halt nur den letzten Schliff. Mein Exemplar hat eine zusätzliche Herausforderung: Es ist in altertümlichem Deutsch geschrieben, auch die Rechtschreibung betreffend. Mir gefällt das gut, auch das trägt viel zu Atmosphäre bei und macht die Geschichte rund. Die Geschichte selbst ist nett zu lesen, stellenweise spannend, dann aber auch wieder etwas zu sehr in die Länge gezogen. Als Leser ahnt man schnell, was passiert ist, die Dorfbewohner reagieren eher mit Klatsch und Tratsch. Die Geschichte ist kein reiner Krimi, sondern ein Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung und lässt dem Leser insgesamt viel Platz für eigene Deutungen. Letzteres wird nicht jedem gefallen, manche Dinge werden nicht aufgeklärt, sondern bleiben der Phantasie des Lesers überlassen, aber ich denke, vieles ist logisch, und nicht alles muss in einer Geschichte bis aufs letzte I-Tüpfelchen erklärt werden, ich fand es gut. Neben den Hradscheks, Abel und seine Frau Ursel, spielt die Nachbarin Jeschke eine große Rolle, die, typisch für ein Dorf, vieles mitbekommt und sich ihre eigenen Gedanken macht. Im Dorf wird sie als Hexe verschrien, für mich ist sie mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Ich habe Fontanes Novelle nicht ungern gelesen und fühlte mich größtenteils gut unterhalten, allerdings zwischendurch auch immer mal wieder etwas gelangweilt. Animiert dazu, mehr Fontane zu lesen, hat sie mich nicht unbedingt. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig) und eine Leseempfehlung für Klassikfans.

Alt aber gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nenzing am 07.08.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich war vom Anfang bis zum Schluss fasziniert. Man erfährt auch nebenbei manch Interessantes aus dieser Zeit!

Maria Stuart v. F. Schiller
von einer Kundin/einem Kunden aus Azmoos am 05.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist für meine Enkelin gekauft, ich habe es auch gelesen, gefällt mir sehr gut.

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