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Shakespeare

Beck Reihe Band 2055

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Taschenbuch

William Shakespeare ist der wohl größte englische Dichter. Hans-Dieter Gelfert gibt in diesem Buch eine Einführung in Leben und Werk. Er skizziert das gesellschaftliche Bewußtsein der Shakespearezeit und die Grundthemen des Gesamtwerks, interpretiert die wichtigsten Werke und deutet sie vor dem Hintergrund des elisabethanischen Weltbildes und der anbrechenden Neuzeit.

Portrait

Hans-Dieter Gelfert war bis zu seiner Emeritierung Professor für englische Literatur an der Freien Universität Berlin und ist seither freier Autor und Übersetzer.

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  • Vorwort

    Die Shakespearezeit

    Das elisabethanische Weltbild

    Das Theater

    Lebenszeugnisse

    Der Shakespeare-Kanon

    Shakespeares Weltsicht

    Die Versepen

    Die Sonette

    Shakespeares dramatische Kunst

    Die Historien

    Die Komödien

    Die Problemstücke

    Die Tragödien

    Die Sonderstellung des Hamlet

    Die Romanzen

    Shakespeares Sprache

    Shakespeare und die englische Frühaufklärung

    Shakespeares Größe

    Daten und Fakten zur Überlieferung der Stücke

    Ausgewählte Bibliographie

    Personenregister

     

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 127
Erscheinungsdatum 10.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-66377-2
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 17,8/11,6/1,3 cm
Gewicht 120 g
Abbildungen mit 1 Abbildung
Auflage 2. durchg. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Stark Komprimiert
von Michael Lehmann-Pape am 03.03.2014

Dicht gedrängt folgen in diesem schmalen Band die Kapitel auf Kapitel. Von der Zeit Shakespeares über das Theater, Shakespeares Kanon, etwas ausführlicher (was auch ganz gut so ist) ein Blick auf Shakespeares Weltsicht (soweit man diese wirklich erschließen kann), ein Schnelldurchlauf durch Versepen, Sonette, Historien, Komödien... Dicht gedrängt folgen in diesem schmalen Band die Kapitel auf Kapitel. Von der Zeit Shakespeares über das Theater, Shakespeares Kanon, etwas ausführlicher (was auch ganz gut so ist) ein Blick auf Shakespeares Weltsicht (soweit man diese wirklich erschließen kann), ein Schnelldurchlauf durch Versepen, Sonette, Historien, Komödien, Romanzen wie ebenso ein Blick auf Shakespeares Nutzung von Sprache, seine Bedeutung für die englische Frühaufklärung und „Shakespeares Größe“. Allgemein im Schnelldurchgang, könnte man sagen und trifft damit nicht unbedingt daneben. Wobei deutlich sein muss, dass Gelfert nicht mehr als eine Einführung zu Mann und Werk mit diesem Buch gibt und hier das Notwendige durchaus in knapper Form dem Leser vor Augen führt. Trotz des knappen Raumes bleibt zumindest Zeit, sich den „Hamlet“ einige Seiten näher anzuschauen, wie die sogenannten „Problemstücke“ des Dichters (im Rahmen einer „pessimistischen Wendung“ Shakespeares legt Gelfert auch für einige Stücke nach Hamlet diesen „Unterton der Tragödie“ offen für „Troilus und Cressida“, „Ende gut alles gut“ und „Das Maß der Angst“. Stücke, die in ihrer Entwicklung auf das breit ausgeführte Thema des „Menschenhasses“ in „König Lear“ in Gelferts Darlegung entwickelnd hinführen). Die eigentliche Größe Shakespeares verortet Gelfert in der „Tiefe der Auslotung der Innenwelt des Menschen auf seinem ureigensten Feld“. Ein Werk, in dem die „Fundamente beben“, im Gegensatz zu Goethe, dessen Weltvertrauen nie in seinen Grundfesten erschüttert war. Hier, in der Auslotung menschlicher Tiefe, im Zynismus, aber auch im komödiantisch-amoralischen (Jago), im Drama der Verstrickungen der Leidenschaften bis hin zum ausgeprägten Menschenhass, aber auch der möglichen Luftigkeit und Leichtigkeit des Seins und der Liebe sieht Gelfert das eigentliche Genie Shakespeares. Mit einer höhewertigen Schätzung Shakespeares im Drama, dessen Krone Gelfert im englischen Dichter sieht. Gerade weil Shakespeare nicht (wie viele andere) im „Chaos“ die „verdeckten Ordnungsmöchte“ eruierte, sondern ganz andersherum von der Ordnung ausgehend die Tiefen hinter dieser nur vermeintlichen Ordnung auslotet. Alles in allem dient dieser Band tatsächlich vor allem der ersten sachlich-nüchternen Orientierung in Bezug auf Werk, Person und Zeit Shakespeares, für sich alleine sollte man dieses Werk nicht stehen lassen, sondern auf der Basis der Informationen Gelferts dann sich dem ein oder anderen größeren, breiteren, vielleicht auch „bunteren“ Werk über Shakespeare nähern.