Lebenswelt und Kultur des Bürgertums im 19. und 20. Jahrhundert

Enzyklopädie deutscher Geschichte Band 75

Andreas Schulz

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Beschreibung

Der Niedergang des Bürgertums seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert ist vielfach beschrieben worden - literarisch ebenso wie wissenschaftlich. Andreas Schulz wählt hingegen einen ganz anderen Ansatzpunkt: Bürgerlichkeit wird in seinem Studienbuch (auch) als krisenfestes Leitbild sichtbar, das bis in heutige, postmoderne Zeiten als Identifikationsmöglichkeit Bestand hat und jenen, die sich dem Bürgertum zugehörig fühlen, Rückhalt bietet. Der Forschungsteil macht die großen Kontroversen der letzten Jahrzehnte anschaulich. Die reihentypische, thematisch gegliederte Bibliographie ist das ideale Hilfsmittel für das Studium und eigene Forschungen. Aus dem Inhalt: Bürgerliche Lebenswege und Lebensentwürfe im 19. und 20. Jahrhundert Neue Lebensformen Krieg, Inflation und Krisensemantik 1945: Ende bürgerlicher Kultur? Wiederaufstieg in der Konsumwelt "1968" - Kritik der Bürgerlichkeit

Andreas Schulz, geboren 1958, ist Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 11.05.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-486-55792-3
Reihe Enzyklopädie deutscher Geschichte 75
Verlag De Gruyter Mouton
Maße (L/B/H) 23,3/14,9/1,9 cm
Gewicht 357 g
Auflage 1

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