Zorn / Opcop-Team Bd.2

Thriller

Opcop-Team Band 2

Arne Dahl

(6)
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Beschreibung

Ein erhängter Chirurg in einem belgischen Landhaus. Fünf Tote bei einem brutalen Anschlag in einer Stockholmer Kneipe. Ein vergifteter Politiker auf einer italienischen Insel: Eine Serie von Morden, die scheinbar unabhängig voneinander in ganz Europa verübt werden. Und dann geraten zwei Ermittler der Opcop-Gruppe selbst ins Fadenkreuz der Täter ...

"Dahls Figuren sind komplex gestaltet, auch mit Schwächen versehen und daher immens glaubwürdig. Die Wendungen seiner Geschichte sind immer nachvollziehbar. (...) Arne Dahl erweist sich erneut als exzellenter Autor.", Münchner Merkur, 12.08.2013

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 11.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30500-6
Reihe Opcop-Gruppe 2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,1/12/3,5 cm
Gewicht 355 g
Originaltitel Hela havet stormar
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Antje Rieck-Blankenburg
Verkaufsrang 159104

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
1
2
2
1
0

unglaubwürdige, konstruiert, kaum spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wendeburg am 25.06.2018

Das Grundkonzept einer europäischen Polizeinheit finde ich ja sehr attraktiv. Schade, dass es nicht von einem besseren Autoren umgesetzt wurde. Da wird diese angebliche Spitzengruppe ständig von ihren Gegnern an der Nase herumgeführt. Die Fortschritte in den Ermittlungen kommen allein dadurch zustande, dass einem der Ermittler a... Das Grundkonzept einer europäischen Polizeinheit finde ich ja sehr attraktiv. Schade, dass es nicht von einem besseren Autoren umgesetzt wurde. Da wird diese angebliche Spitzengruppe ständig von ihren Gegnern an der Nase herumgeführt. Die Fortschritte in den Ermittlungen kommen allein dadurch zustande, dass einem der Ermittler aus heiterem Himmel eigentlich abwägige Schlussfolgerungen einfallen, denen die ganze Truppe dann folgt und sie, ach welch Zufall, dann zum richtigen Ziel führt. Auch die Geschichte an sich ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Ein Serienmörder, dessen Antrieb darin besteht, den Großvater dadurch zu rächen, indem er willkürlich Anhänger/Vertreter repressiver Systeme ermordet. Also bitte, das ist doch lächerlich! Der zweite Handlungsstrang ist noch verquerer. Krimikost für wenig anspruchvolle Leser, die es mit der inneren Logik und Glaubwürdigkeit nicht so genau nehmen. Spannend wird es auch nur gelegentlich mal kurz. Den nächsten Teil lese ich nur, wenn ich so gar nichts besseres finde.

bewährter schwedischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 15.10.2015

wieder ein neues Abenteuer der opcop-Gruppe um Herrn Hjelm und Co. mit seinem internationalen Team; man fühlt sich mit jedem Roman mehr mit den Figuren verbunden, da man auch etwas über das Privatleben oder ihr Innenleben erfährt; die Bösen sind gewohnt grausam und man ist als Leser gespannt, was den/die Mörder wieder mal antrei... wieder ein neues Abenteuer der opcop-Gruppe um Herrn Hjelm und Co. mit seinem internationalen Team; man fühlt sich mit jedem Roman mehr mit den Figuren verbunden, da man auch etwas über das Privatleben oder ihr Innenleben erfährt; die Bösen sind gewohnt grausam und man ist als Leser gespannt, was den/die Mörder wieder mal antreibt. Schön bei Dahl ist auch immer die mehr oder minder versteckte Kritik am politischen und wirtschaftlichen System - und dass es offenbar keinen Ausbruch oder eine Veränderung aus diesem System gibt.

Arne Dahl lohnt sich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 06.01.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach Gier mein zweites Buch von Arne Dahl und es wird eindeutig nicht mein letztes gelesenes Buch von ihm sein! Verschiedene Handlungsstränge denen man sehr gut folgen kann und die einen durch die Unterschiedlichkeit mitreißen.


  • Artikelbild-0
  • 1 Flaute
    Insel I
    Livorno, 8. Mai
    Ein Schleier. Alles dahinter ist nur schemenhaft zu erkennen. Dann, ganz sacht, eine Bewegung. Wie sich der Schleier gleichsam prüfend lüftet. Sich wie in Zeitlupe aufbauscht. Dann öffnet er sich. Und gibt die Sicht frei.
    Auf das, was er gesehen hat. Was er gespürt hat. Die ganze Zeit über.
    Dabei dürfte sich die Tüllgardine gar nicht bewegen. Denn nachdem sich der sanft wiegende Schleier geöffnet hat, ist eine vollkommen glatte Wasseroberfläche zu sehen. Windstille.
    Flaute.
    So hat sich die Welt für Deda dargestellt, als er in der Frühjahrskälte von der Hand des Kapitäns an Deck des alten Lastkahns gehoben wurde. Beinahe friedlich. Als bestünde neue Hoffnung für die Menschheit.
    Aber so dachte Deda natürlich nicht. Dafür war er noch viel zu jung. Er war zehn Jahre alt, und der Fluss lag spiegelglatt vor ihm. Es sah beinahe so aus, als läge noch immer eine hauchdünne Eisschicht auf der Wasseroberfläche, die der alte Kahn mit der Schärfe eines Rasiermessers durchschnitt. Erstaunlich lautlos.
    Auf beiden Seiten des Flusses erstreckte sich die karge, trostlose Landschaft, eine Landschaft, die er in den vergangenen Wochen durch so viele Fenster gesehen hatte. Zuerst durch Zugfenster, dann durch Barackenfenster und schließlich durch die Bullaugen eines Schiffes. Wenn man diesen Kahn überhaupt als Schiff bezeichnen konnte.
    Der Kapitän warf Deda erneut einen besorgten Blick zu. Eine Woche zuvor hatte er auf seinem alten Kahn noch Holz transportiert. Jetzt war die Fracht eine andere. Und sein Leben war ein anderes geworden.
    Es sind vier Kähne, die jahrzehntelang widerspenstiges Holz durch die kärgste aller Landschaften transportiert haben. Dedas Kahn ist der erste in der Reihe. Derjenige, der die blanke schwarze Wasseroberfläche mit unerwartet scharfen Schnitten zerteilt.
    Es ist so lange her und dennoch so gegenwärtig. Es war im Mai, und eigentlich hätte es gar nicht so kalt sein dürfen. In der Großstadt, in der Deda aufwuchs, war es fast schon Sommer. Bäume und Sträucher blühten, als sie ihn in der Stadt aufgriffen, die bis dahin seine Welt gewesen war. Er begreift immer noch nicht, warum. Weil er Waise ist ? Weil Großmutter ihn nicht jeden Tag in die Schule schickte? Weil er seinen neuen Pass vergessen hatte ? Er weiß es nicht, er begreift nichts. Außer, dass der Kapitän freundlich ist. Er tätschelt Deda den Kopf, doch sein Gesichtsausdruck bleibt sorgenvoll.
    Der Tag vergeht erstaunlich langsam. Die Natur scheint innezuhalten und mitten in ihrem sonst so dauerhaften Streben nach Veränderung ins Stocken geraten zu sein. Als wisse sie, was geschehen wird. Als reagiere sie instinktiv auf das naturwidrige Geschehen.
    Sie sind inzwischen seit mehr als zwei Wochen unterwegs. Den Großteil der Strecke haben sie mit dem Zug zurückgelegt. Sie sind viele, so viel weiß Deda, Tausende, und sie bekommen nur wenig Brot und Wasser am Tag. Der kollektive Hunger wird immer lähmender, immer bedrohlicher. Aber jetzt sind sie bald da. Das hat der Kapitän gesagt.
    Deda vertraut dem Kapitän.
    Vorhin hatten sie tatsächlich für eine Weile angehalten. Legten an einem Pier an, der zu einer Stadt zu gehören schien. Zu dem Zeitpunkt war Deda noch unter Deck. Der Gestank, das Wimmern, die Schreie. Die unvermittelt ausbrechenden Schlägereien um die wenigen Bullaugen. Die brutale Bande mit dem Glatzköpfigen, die Deda aus seinem Viertel zu Hause kannte. Von der er sich immer ferngehalten hat. Damals wie heute.
    Die vom Rauchen kratzige Stimme des Glatzkopfs: "Verdammt, sie fahren wieder!"
    Die daraufhin einsetzende Bewegung der fast fünftausend Gefangenen, die einander zu schieben und zu pressen beginnen. Gegen die Wände, hinunter auf die Bodenplanken. Deda hat gehört, wie Menschen starben. Er hörte die Geräusche des Todes. Und bevor er wusste, wie ihm geschah, hatte das Geräusch auch seinen Körper erfasst und bohrte sich tief in seinen Kopf. Er wurde