Das Leben ist ein listiger Kater

Roman

Marie-Sabine Roger

(22)
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Beschreibung

Zum Leben ist es nie zu spät
Jean-Pierre wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Er ist in die Seine gefallen, ein junger Mann hat ihm das Leben gerettet. Jetzt liegt er im Krankenhaus, ein Alptraum für den menschenscheuen Einzelgänger. Über zu viel Besuch kann sich der verwitwete Rentner "ohne Kinder oder Hund" eigentlich nicht beklagen. Aber alleine ist er trotzdem nie, ständig fällt ihm jemand auf die Nerven: Die vierzehnjährige Maëva hat es auf seinen Laptop abgesehen, um "schnell mal Facebook zu checken". Maxime, ein junger Polizist, versucht herauszufinden, wie Jean-Pierre in der Seine gelandet ist - und schon bald entdecken die beiden ihre gemeinsame Leidenschaft für Schwarzweißfilme. Der gutherzigen Krankenschwester Myriam wächst der alte Griesgram mit Galgenhumor so ans Herz, dass sie ihn zu ihrem Lieblingspatienten ernennt. Und dann ist da noch Camille, der Student, der Jean-Pierre aus der Seine gefischt hat. Allen zusammen gelingt es nach und nach, Jean-Pierre zurück ins Leben zu holen - und für einen Neuanfang ist es bekanntlich nie zu spät.

»
Humorvoll, bewegend, zärtlich, menschlich und warmherzig – dieser Roman mit
Tiefgang lässt einen jubeln.«

Marie-Sabine Roger wurde 1957 in Bordeaux geboren und lebt heute im Département Charente. Ihre Romane Das Labyrinth der Wörter (2010), Das Leben ist ein listiger Kater (2014) und Wenn das Schicksal anklopft, mach auf (2020) waren in Frankreich und Deutschland Bestseller..
Claudia Kalscheuer, geboren 1964, überträgt u.a. Marie NDiaye, Marie-Sabine Roger und Sylvain Prudhomme aus dem Französischen. 2010 wurde sie zusammen mit Marie NDiaye mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 11.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-60002-5
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 21/13,5/2,3 cm
Gewicht 346 g
Originaltitel Bon rétablissement
Auflage 2
Übersetzer Claudia Kalscheuer
Verkaufsrang 134495

Kundenbewertungen

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Gewohnter WeltklasseRoman von der Autorin vom "Labyrinth der Wörter"
von Marcs Bücherecke am 23.04.2020

Bei meiner Meinung zu diesem Werk kann ich mich ungewohnt kurz halten. Dieser Roman zeigt einmal mehr, wie es Frau Roger gelingt aus einer Alltagssituation - beziehungsweise hier: einer Situation, die jeden betreffen kann - eine Geschichte zu stricken, die zu berühren und zu packen weiß. Ihre Charaktere wirken fast schon gewoh... Bei meiner Meinung zu diesem Werk kann ich mich ungewohnt kurz halten. Dieser Roman zeigt einmal mehr, wie es Frau Roger gelingt aus einer Alltagssituation - beziehungsweise hier: einer Situation, die jeden betreffen kann - eine Geschichte zu stricken, die zu berühren und zu packen weiß. Ihre Charaktere wirken fast schon gewohnt vielschichtig und wissen zu überzeugen und den Leser mitzureißen. Leider konnte mich das Buch emotional nicht so packen, wie es den anderen Büchern dieser klasse Autorin gelungen ist. Unterhaltend auch auf einer "tieferen" Ebene, als es jetzt ein Roman von beispielsweise Dora Heldt könnte, war er aber auf jeden Fall. Fazit: Ein wirklich gutes Buch, das zu überzeugen weiß, aber nicht zu sehr "abgehoben" ist.

Humorvoll und nachdenklich
von eiger aus Berlin am 14.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Erzählung „Das Leben ist ein listiger Kater“ war für mich auf jeder Seite anspruchsvolle und lustige Unterhaltung pur. Der 67jährige Jean-Pierre erwacht schwerstverletzt im Krankenhaus. Er wurde von dem jungen Prostituierten Camille aus der Seine gefischt. Daran, wie es dazu kam, fehlt ihm die Erinnerung. Aufgrund von dive... Die Erzählung „Das Leben ist ein listiger Kater“ war für mich auf jeder Seite anspruchsvolle und lustige Unterhaltung pur. Der 67jährige Jean-Pierre erwacht schwerstverletzt im Krankenhaus. Er wurde von dem jungen Prostituierten Camille aus der Seine gefischt. Daran, wie es dazu kam, fehlt ihm die Erinnerung. Aufgrund von diversen Knochenbrüchen und inneren Verletzungen kann sich Jean-Pierre nicht bewegen, sondern nur nachdenken. So reflektiert er sein Leben auf ungewöhnliche Weise. „Allein zu sein heißt auch, sich um niemanden zu sorgen.“ Unterbrochen wird er dabei durch eine 14 jährige Patientin, die sich immer wieder, ohne viel nachzufragen, sein Laptop leiht. Besuche des jungen Polizisten Maurice und seines Retters Camille erfreuen ihn nur bedingt. Dabei ergeben sich immer wieder skurrile Situationen und Gespräche, die mich nicht nur schmunzeln, sondern lachen ließen. Die Autorin Marie-Sabine Roger ist eine Meisterin des Wortwitzes und der Ironie. Ihr flotter Schreibstil liest sich ausgezeichnet. Als Jean-Pierre von seiner verstorbenen Frau Annie und ihrem unerfüllten Kinderwunsch nach drei Fehlgeburten berichtet, kommt er zu folgendem Résumé: „Sieben oder acht Jahre gab sie ein Vermögen an Zeit, Geld, sinnlosen Mühen und geplatzten Träumen. Tausend Mal wurde ihr gesagt, man müsse hoffen und man lebe von der Hoffnung. Von der Hoffnung leben vor allem die, die daraus Profit schlagen.“ Jean-Pierre ist ein eigensinniger Kauz, der zunächst nicht unbedingt Sympathie ausstrahlt. Doch im Verlauf der Geschichte verändert er sich, obwohl er sich immer wieder dagegen sträubt. Aber er ist auch ein guter Beobachter, der sich doch für das Schicksal seiner Mitmenschen, Patienten, Schwestern, Ärzte und Besucher interessiert. Er zeigt sogar Ansätze von Hilfsbereitschaft und empfindet am Schluss Empathie mit anderen. Dabei kann er sich auf seinen Humor verlassen. „Wir können lachen: Wir sind noch am Leben.“ Es macht Freude seine Entwicklung in ganz kleinen Schritten vom völlig hilflosen Patienten zur relativen Eigenständigkeit mit fortschreitender Genesung zu verfolgen. Vor allem, wenn man selbst, vor nicht allzu langer Zeit im Krankenhaus war, kann man diesen Aspekt der Geschichte schätzen. Viel zu schnell die Geschichte am Ende und als Leser versteht man jetzt auch den Buchtitel. Es ist wahrer Lesegenuss. Gern vergebe ich 5 Sterne und eine klare Empfehlung. Ich werde Jean-Pierre vermissen.

Wunderbare Geschichte
von Daniela aus Berlin am 31.05.2018

Habe ich sehr gerne gelesen : wunderbare Geschichte. Perfekt geschrieben und hinterher hat man gute Laune und glaubt wieder an Happy ends .


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