Ostende

1936, Sommer der Freundschaft

Volker Weidermann

(26)
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Beschreibung

Ostende, 1936: ein Strand, ein paar Schriftsteller und ein Sommer, wie es keinen mehr geben sollte

Ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier kommen sie alle noch einmal zusammen, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Kisch und Toller, Koestler und Kesten, die verbotenen Dichter. Volker Weidermann erzählt von ihrer Hoffnung, ihrer Liebe, ihrer Verzweiflung – und davon, wie ihr Leben weiterging.Stefan Zweig reist mit seiner Geliebten Lotte und der Schreibmaschine an, Joseph Roth kommt trotz Schnapsverbot, um Ferien mit seinem besten Freund zu machen und zu schreiben. Er verliebt sich ein letztes Mal: in Irmgard Keun, die bloß wegwollte aus dem Land der Bücherverbrenner. So sonderbar die Freundschaft zwischen dem Millionär Zweig und dem begnadeten Trinker Roth ist, so überraschend ist die Liebe zwischen Roth und der jungen, leidenschaftlichen Keun.Es kommen noch mehr Schriftsteller nach Ostende. Sonne, Meer, Getränke – es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht täglich zuspitzte, wenn sie nicht alle verfolgt würden, ihre Bücher nicht verboten wären, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Es sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil.Präzise, kenntnisreich und mitreißend erzählt Volker Weidermann von diesem Sommer kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, in dem Zweig, Roth und Keun noch einmal das Leben feiern, wie es nur die Verzweifelten können.

»Weidermann ist ein exzellenter Stilist.« Die Welt

"Auf knapp 160 Seiten ist so ein beeindruckendes Stück Zeit- und Kulturgeschichte entstanden." Christine Westermann Christine Westermann, vigo 20140701

Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Er war Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, ist seit 2015 Autor beim SPIEGEL und Gastgeber des »Literarischen Quartetts« im ZDF. Zuletzt erschien von ihm »Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft« und »Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen« über die Münchner Räterepublik.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 08.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04600-7
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/2 cm
Gewicht 237 g
Auflage 11

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 13.10.2017
Bewertet: anderes Format

Ein gefühlvoller Roman über "Exilautor*innen unter sich". Zweig,Keun und Roth lernt man als Leser*in in diesem traurigen Sommer kennen. Eine Empfehlung für alle Literaturliebhaber

"Meine Freunde die Poeten"
von Henrik Nobis aus Dresden am 07.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch "Ostende" ist ein Beweis dafür, dass die Exilzeit zum interessantesten in der deutschsprachigen Literaturgeschichte zählt. Und es zeigt auch, dass so manche Exilautoren zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind! Fern der Heimat, fern der vertrauten Sprache fanden sie Mitstreiter, die zusammen stritten, lachten, litten, s... Das Buch "Ostende" ist ein Beweis dafür, dass die Exilzeit zum interessantesten in der deutschsprachigen Literaturgeschichte zählt. Und es zeigt auch, dass so manche Exilautoren zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind! Fern der Heimat, fern der vertrauten Sprache fanden sie Mitstreiter, die zusammen stritten, lachten, litten, schrieben und tranken ... Kleines Büchlein, ganz großer Gewinn!

von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch besticht nicht nur durch die interessanten Protagonisten, sondern auch durch den changierenden und fesselnden Sprachstil. Ein literarischer Hochgenuss.


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