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Das Haus auf der Blumeninsel

Roman

Lauras Ehemann Fabian ist vor sechs Monaten tödlich verunglückt. Als die Tickets für eine gemeinsam geplante Australienreise eintreffen, reißen die Wunden wieder auf. Hals über Kopf flieht Laura nach Madeira in das Haus am Leuchtturm, das ihrer Großtante gehört. Hier hofft sie, Frieden zu finden, um in Ruhe um Fabian trauern zu können. Doch dann fällt ihr ein Buch in die Hände, in das ihre Vorfahrin die faszinierenden Blumen der Insel gezeichnet hat, und sie verfällt wie sie dem Zauber Madeiras.
Rezension
"Ein Buch voller Liebe, Leid, Hoffnungen, Sehnsüchte, aber auch Bösartigkeit, das ich nicht aus der Hand legen konnte."
Blog Lesendes-Katzenpersonal, 04.09.2013
Portrait
Christiane Lind hat in Sozialwissenschaften promoviert und neben zahlreichen Kurzgeschichten einen historischen Roman und ein Jugendbuch veröffentlicht.
Reisen ist ihre große Leidenschaft, die sie nach Cornwall und auf die Blumeninsel Madeira führte. Sie war sofort fasziniert von der Farbenpracht und Atmosphäre der Insel und hat sich davon für ihren Roman inspirieren lassen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.05.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426418796
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 811 KB
Verkaufsrang 10752
eBook
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Kundenbewertungen

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Bewegende Familiengeschichte über mehrere Generationen
von SusanneB aus Baden-Württemberg am 08.10.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes zieht sich Laura Hals über Kopf auf die Blumeninsel Madeira zurück, in das Haus am Leuchtturm, das ihrer Großtante Grace gehört. Durch Zufall findet sie alte Briefe, die ihre Vorfahrin Amelia an ihre ungeborene Tochter geschrieben hatte. Amelie hat sich in ihrer Zeit auf Madeira den Blumen d... Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes zieht sich Laura Hals über Kopf auf die Blumeninsel Madeira zurück, in das Haus am Leuchtturm, das ihrer Großtante Grace gehört. Durch Zufall findet sie alte Briefe, die ihre Vorfahrin Amelia an ihre ungeborene Tochter geschrieben hatte. Amelie hat sich in ihrer Zeit auf Madeira den Blumen der Insel gewidmet und eindrucksvolle Zeichnungen in einem Buch festgehalten, das Laura sehr liebt. Das Schicksal Amelias lässt Laura nicht mehr los. Als ihre Großtante in dem Haus auf Madeira auftaucht, beginnen die beiden Frauen Nachforschungen anzustellen und so entblättern die beiden nach und nach die tragische Familiengeschichte, die ihre Vorfahrin Amelia von dem Landsitz Tristyans Manor in Cornwall nach Madeira führte. Aber auch Graces und Lauras eigenes Schicksal bleibt davon nicht unberührt. Mein Fazit: "Das Haus auf der Blumeninsel" ist der zweite Roman, den ich von Christiane Lind gelesen habe und auch dieses Buch hat mich wieder begeistert, vor allem von seiner Tiefe, mit der die Autorin in die Geschichte und das Schicksal ihrer weiblichen Protagonistinnen eintaucht. Während des Lesens habe ich ständig mitgefiebert und gemutmaßt, was wohl mit Amelia und ihrem Kind geschehen ist. Die Handlung springt zwischen den verschiedenen Personen hin und her, mal in der Gegenwart, dann wieder in der Vergangenheit. So lernt man die Familiengeschichte Stück für Stück kennen. Da ich selbst ein Fan der Insel Madeira bin und schon zweimal dort war, habe ich mich sehr auf die Landschaftsbeschreibungen gefreut, die ich sehr gelungen finde, vor allem von Funchal, der Hauptstadt. "Das Haus auf der Blumeninsel" ist ein wirklich bewegendes Buch, mit viel Gefühl erzählt, aber auch so fesselnd, um es nicht mehr aus der Hand zu legen.

Eine Entscheidung - viele Schicksale
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 04.09.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Lauras Mann stirbt, stirbt auch sie innerlich. Sie kann ihn und die Zeit mit ihm nicht vergessen und fällt in ein tiefes Loch, aus dem ihre Schwester versucht, sie herauszuziehen. Letztendlich gibt sie nach und geht für eine Weile nach Madeira, wo ihre Großtante Grace ein Haus am Leuchtturm besitzt. In dem alten Haus finde... Als Lauras Mann stirbt, stirbt auch sie innerlich. Sie kann ihn und die Zeit mit ihm nicht vergessen und fällt in ein tiefes Loch, aus dem ihre Schwester versucht, sie herauszuziehen. Letztendlich gibt sie nach und geht für eine Weile nach Madeira, wo ihre Großtante Grace ein Haus am Leuchtturm besitzt. In dem alten Haus findet sie Briefe, die schon sehr alt sind. Briefe, die eine Amelia an ihre ungeborene Tochter geschrieben hat, Briefe, die ans Herz gehen. Kann es die Amelia sein, die seinerzeit ein Buch mit selbstgezeichneten Blumen herausgebracht hat, die man die Blumenmalerin genannt hat? Dieses Buch war der Anlass für Lauras Liebe zu Blumen und zum Garten. Die Neugierde ist erwacht, aber wird es ihr gelingen, nach 80 Jahren die Geheimnisse, die es um Amelia gibt, zu lüften? … Die Geschichte beginnt 1929, als Amelia die Briefe an ihre ungeborene Tochter schreibt. Ihre Schwester Bethany hat ihr ihre Liebe genommen, ihren Liebsten Zachary, und ihn geheiratet, obwohl sie wusste, dass Amelia von ihm schwanger war. Bethany war ein Kind, das alles beanspruchte, was Amelia gehörte. Da ihr niemand gewachsen war, bekam sie auch all ihren Willen erfüllt. Sie log und denunzierte erfolgreich, sie kam damit immer durch. Als dann Bethany eines Tages eine nicht wiedergutzumachende Entscheidung trifft, zerstört sie das Leben vieler nachhaltig. Durch die gefundenen Briefe und Erinnerungen wechselt die Geschichte abwechselnd durch die Zeiten der damaligen und der folgenden Generationen. Man liest von unglücklichen, aber auch starken Frauen der Familie, mögen sie Amelia, Emma, Grace oder auch Laura heißen. Keine von ihnen hatte es leicht, aber alle waren oder sind stark und zur Liebe bereit. Jede dieser Frauen ist ein starker Sympathieträger und ich als Leser habe mit ihnen gelebt, geliebt und gelitten. Nicht eine dieser Frauen hat aufgegeben, manchmal war nur der Tod stärker. Die Hoffnung hatte sie nie verlassen. So nach und nach wird auch das ganze Ausmaß sichtbar, das Bethanys Entscheidung als Urspung hatte. Die Auswirkungen gehen bis in die heutige Zeit und noch immer gibt es jemanden, der darunter leidet. Anfangs hatte ich ein paar Probleme beim Herstellen der Zusammenhänge durch das Wechseln der Zeiten und den vielen Namen. Nachdem ich mich eingelesen und die Zuordnung der Personen hergestellt hatte, war das kein Problem mehr. Schließlich muss man die Protagonisten ja irgendwann kennenlernen. Ein wunderbar geschriebenes Buch, das mich meine Umwelt während der Lektüre hat vergessen lassen. Ich lebte durch die Zeiten und war fassungslos über die neidische Boshaftigkeit einer Frau, die das Leben vieler zerstört hatte, die ihr Leben lang nicht einmal auf die Gefühle anderer Rücksicht genommen hat. Die Bücher, in denen die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft ist und letztendlich eine Einheit bildet, sind meine bevorzugte Lektüre. Das hier ist so ein Buch. Ein Buch voller Liebe, Leid, Hoffnungen, Sehnsüchte, aber auch Bösartigkeit, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Auch ist es der Autorin gelungen, die Schönheit der Insel Madeira dem Leser bildlich nahezubringen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Familienepos voller Intriegen
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 29.08.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rezension: Eigentlich sprechen mich Bücher mit der Aufmachung von Christiane Linds “Das Haus auf der Blumeninsel” nicht wirklich an und ich habe das Buch nur gelesen, da ich bisher immer positiv überrascht von den Werken der Autorin war – so auch dieses Mal. Christiane Lind ließ in den Roman, der zum Teil auf der Blumensin... Rezension: Eigentlich sprechen mich Bücher mit der Aufmachung von Christiane Linds “Das Haus auf der Blumeninsel” nicht wirklich an und ich habe das Buch nur gelesen, da ich bisher immer positiv überrascht von den Werken der Autorin war – so auch dieses Mal. Christiane Lind ließ in den Roman, der zum Teil auf der Blumensinsel Madeira und zum Teil in Cornwall spielt, ihre eigenen Reiseerfahrungen einfließen, was einem die Orte erscheinen lässt, als wäre man selbst bereits dort gewesen. Linds Art zu beschreiben, versehen mit verschiedenen Infos über die Gegenden lässt die Orte auf den Leser richtig lebendig wirken Genauso verhält es sich mit den Charakteren. Obwohl der Roman in der dritten Person geschrieben ist, beginnt man schnell, die verschiedenen Personen zu mögen oder aber auch zu hassen und findet heraus, welcher Typ Mensch sich jeweils dahinter verbirgt. In “Das Haus auf der Blumeninsel” gibt es mehrere Protagonisten – nämlich jeweils die Frauen verschiedener Generationen der Familie um die es geht. Im Endeffekt zeigt die Geschichte drei verschiedene Zeiträume und somit auch Generationen. Die Älteste bezieht sich auf die 1920er Jahre, in denen Amelia, unverheiratet aber schwanger, nach Madeira verfrachtet wird, damit niemand von der Familienschande erfährt. Bereits hier nimmt das Ungeheuerliche seinen Lauf: Amelias Stiefmutter, Lady Norah, plant für ihre leibliche Tochter Bethany etwas, in dem Amelias Tochter eine große Rolle spielen wird. Diese Intrige wirkt sich später in den 1950er Jahren auf Amelias Enkeltochter aus und so wird das Unglück immer weitergegeben. Mir haben diese historischen Anteile der Geschichte besonders gut gefallen – denn die Szenen die in den 20ern und den 50ern spielen, wurden von der Autorin zeitgemäß wiedergegeben und lassen die Unterschiede vor allem im Vergleich zu den Szenen der Gegenwart, die 2012 spielen, auffallen. 2012 geht es übrigens um Laura, die nach einem Tiefschlag in Sachen Ehe ins Ferienhaus der Familie nach Madeira flüchtet, dort durch Zufall auf Amelias Spuren stößt und beginnt das Rätsel ihrer Familie zu lösen. Das einzige Manko an dem Buch war für mich, dass man mit den vielen verschiedenen Frauennamen leicht durcheinanderkommt, da außer Amelia keine einen besonders einprägsamen Namen besitzt. Im Anhang befindet sich übrigens noch ein kurzer Absatz darüber, welche Ereignisse in der Geschichte wirklich stattfanden und außerdem noch ein Blühkalender der Insel Madeira. Für jeden Monat gibt es eine kleine Aufzählung der Blumen, die zu diesem Zeitpunkt bewundert werden können. Fazit: Eine Familiengeschichte voller durch Intrigen verursachtes Leid mit historischen Szenen. Perfekt für Fans von Familienepen und historischen Romanen.