Lieb Vaterland magst ruhig sein - Filmjuwelen

Heinz Domez, Catherine Allegret, Günter Pfitzmann, Rudolf Wessely, Margot Werner

(1)
Film (DVD)
Film (DVD)
13,99
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Lieferbar in 2 - 3 Tagen
Lieferbar in 2 - 3 Tagen

Weitere Formate

Beschreibung

Berlin in der Zeit des kalten Krieges. Drei Jahre nach dem Bau der Mauer blüht im Westteil der Stadt das große Geschäft mit der organisierten Fluchthilfe. Beide Seiten bekämpfen sich und auch die Alliierten mischen kräftig mit. Bruno (Heinz Domez), ein kleiner Ganove aus Ostberlin, gerät zwischen die Fronten, als er im Auftrag der DDR in den Westteil der Stadt geschleust wird. Er soll Franzelau, einen der Hauptköpfe des Fluchtgewerbes, in den Ostteil Berlins entführen. Bruno will dieses Spiel aber nach seinen Regeln spielen und vertraut sich den westlichen Behörden an. Doch damit wird er zum Doppelagenten und Spielball der Mächtigen.

Margot Werner, geboren 1974, Studium der Geschichte und Germanistik an der Uni Wien. Während des Studiums Schwerpunkt frühneuzeitliches Gerichtswesen (Diplomarbeit). Mitarbeiterin beim Projekt "Sozialgeschichte der Wiener. Juden im 18. und 19. Jhd." am Institut für Geschichte der Juden in Österreich. Danach Mitarbeiterin beim Projekt "Rechtssprechung der Rückstellungskommission am Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien" im Rahmen der Historikerkommission, danach "Die Tätigkeit der Sammelstellen", dzt. Provenienzforscherin in der ÖNB, im Auftrag des Bundesdenkmalamtes.

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 04.10.2013
Regisseur Roland Klick
Sprache Deutsch
EAN 4042564143898
Genre Thriller
Studio Filmjuwelen (Alive AG)
Spieldauer 87 Minuten
Bildformat Widescreen (1,66:1)
Tonformat Deutsch: DD 2.0
Verpackung Softbox im Schuber

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

LIEB VATERLAND MAGST RUHIG SEIN - Packender Agententhriller nach dem Roman von Johannes Mario Simmel
von j.h. aus Berlin am 24.08.2017

Berlin 1964: Die Frontstadt des Kalten Krieges zu einer Zeit, als dieser am kältesten war. Der kleine Ganove Bruno wird im Auftrag der DDR-Staatssicherheit nach Westberlin geschleust, um den Boss einer Fluchthilfeorganisation (die gut ausgebildete Fachkräfte sozusagen auf Bestellung liefert) nach Ostberlin zu entführen. Bruno ni... Berlin 1964: Die Frontstadt des Kalten Krieges zu einer Zeit, als dieser am kältesten war. Der kleine Ganove Bruno wird im Auftrag der DDR-Staatssicherheit nach Westberlin geschleust, um den Boss einer Fluchthilfeorganisation (die gut ausgebildete Fachkräfte sozusagen auf Bestellung liefert) nach Ostberlin zu entführen. Bruno nimmt jedoch Kontakt zu den West-Behörden auf und wird zur Marionette in einem schmutzigen Spiel ... Mitte der 1960-er Jahre entstanden zahlreiche hochklassige Agententhriller vergleichbarer Thematik in Berlin - herausragend insbesondere "Der Spion, der aus der Kälte kam" (1965), "Finale in Berlin" (1966) und "Todestanz eines Killers" (1968). Auch Erfolgsschriftsteller Johannes Mario Simmel (1924-2009) schrieb seinen 1965 veröffentlichten Mauer-Roman in jener Zeit. Roland Klick (*1939) schuf mit der 1976 von Bernd Eichinger produzierten Verfilmung ein Werk, dass den Vergleich mit den großen Vorbildern nicht zu scheuen braucht. In kleineren Rollen liefern Günter Pfitzmann als Polizist und Rolf Zacher als schmieriger Zuhälter schauspielerische Kabinettstücke. Hervorragende Berlin Aufnahmen (besonders die Luftbildaufnahmen des Gebietes um die Gedächtniskirche 1975) heben die Produktion in den Rang eines historischen Dokuments. Politisch ist der Film durchaus objektiv und vergegenständlicht, dass die Akteure auf beiden Seiten der Mauer als Schurken durchaus vergleichbar waren - eine Tatsache, die in frommen Legendenbildungen der letzten Jahre mehr und mehr verdrängt wird. Die DVD von FILMJUWELEN (Vertrieb: Alive!) präsentiert den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität. Als Extra sind nur weitere Trailer aus dem Programm des Labels enthalten. Das 16-seitige Booklet von Oliver Bayan enthält einige weitere Informationen zum Film sowie Kurzbiographien der Hauptdarsteller. Der FSK-Sticker ist vom Schuber rückstandsfrei zu entfernen. Leider befindet sich auf dem Einleger des Amaray-Case, dessen Innenseite für Werbung genutzt wird, ein weiteres FSK-Logo. Eine für zeitgeschichtlich orientierte Sammlungen sehr empfehlenswerte Veröffentlichung.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1