Marionetten

Downtown Band 45

John le Carré

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Beschreibung

Ein junger Tschetschene reist illegal nach Deutschland ein. Dort gerät er sofort in das Fadenkreuz verschiedener Geheimdienste, die ihn verbissen jagen. Sein Schicksal scheint besiegelt, früher oder später wird man ihn verhaften und nach Russland abschieben. Doch dann bekommt er unerwartete Hilfe von einer jungen Anwältin und Bürgerrechtlerin. Es beginnt ein gnadenloser Wettlauf und ein Kampf zwischen Gewissenlosigkeit und Nächstenliebe, eiskaltem Kalkül und Gleichgültigkeit.

Ab 11. September 2014 unter dem Titel A MOST WANTED MAN im Kino!

John le Carré, 1931 geboren, studierte in Bern und Oxford. Er unterrichtete in Eton, bevor er während des Kalten Krieges für den britischen Geheimdienst arbeitete. Fast sechzig Jahre war dann das Schreiben sein Beruf. 2011 wurde er mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Er lebte in London und Cornwall. Am 12. Dezember 2020 ist John le Carré verstorben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 08.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28587-0
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,1/3,2 cm
Gewicht 309 g
Originaltitel A Most wanted Man
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Regina Rawlinson, Sabine Roth
Verkaufsrang 35680

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Kundenbewertungen

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Spannend und realistisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 28.02.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die drei Hauptfiguren dieses Buches werden unschuldig in einen Strudel geheimdienstlicher Tätigkeiten hineingezogen, die nach den Ereignissen des 11. September sehr hart und übereifrig ablaufen. Da zählt das Leben des Issa, eines tschetschenischen Flüchtlings, gar nichts, schließlich hat es AMERIKANISCHE Tote gegeben. Er wird al... Die drei Hauptfiguren dieses Buches werden unschuldig in einen Strudel geheimdienstlicher Tätigkeiten hineingezogen, die nach den Ereignissen des 11. September sehr hart und übereifrig ablaufen. Da zählt das Leben des Issa, eines tschetschenischen Flüchtlings, gar nichts, schließlich hat es AMERIKANISCHE Tote gegeben. Er wird als Lockvogel für einen zwielichtigen Mann missbraucht, und letztendlich für die Zwecke der Geheimdienstler geopfert. Da haben dann auch die Deutschen, obwohl sich dieses Drama in Deutschland abspielt, nicht viel zu melden. Sehr ergreifend und nachdenklich stimmend fand ich das Ende des Romans. Es gibt leider kein Happy End, was aber der Glaubwürdigkeit der Geschichte nur zugute kommt. Das Buch selber war für mich stellenweise ein wenig verwirrend, da gab es einige konkurrierende Geheimdienste, so dass ich schon mal den Überblick verloren hatte und eine Seite ein zweites Mal lesen musste, um zu verstehen, wer zu wem gehört. Nebenbei war interessant zu lesen, dass Geheimdienstler auch mal einen alten Pferdestall als Arbeitsplatz akzeptieren müssen. Die Geschicht wirkt sehr realistisch nach allem, was wir nach dem 11. September in den Medien erfahren mussten (Murat Kurnaz usw.), und gerade deshalb auch so erschreckend!

Hohe Aussagekraft
von DarkAngel1985 aus Spr am 14.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein starkes Buch mit hoher Aussagekraft. Bei diesem Buch bleibt erst lange Zeit unklar, was der Autor wirklich sagen möchte. Die Charaktere sind schon gut gewählt, jedoch vermisse ich Zeitweise die Transparenz bei dem Buch. Und ich finde es wirklich schade, dass erst zum Schluss klar wird, um was es eigentlich geht. Doch als dan... Ein starkes Buch mit hoher Aussagekraft. Bei diesem Buch bleibt erst lange Zeit unklar, was der Autor wirklich sagen möchte. Die Charaktere sind schon gut gewählt, jedoch vermisse ich Zeitweise die Transparenz bei dem Buch. Und ich finde es wirklich schade, dass erst zum Schluss klar wird, um was es eigentlich geht. Doch als dann klar ist, um was es wirklich geht, finde ich auch dass darin eine hohe Aussagekraft steckt und man doch auch mal über sich und sein Umfeld nachdenken sollte...geht es da vielleicht manchmal in gewisser Weise ähnlich vor?! Ich denke der Buchtitel erklärt das Buch auch schon ganz gut. Sind wir nicht in gewisser Weise alle Marionetten? Von wem auch immer...


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