Töte, wenn du kannst!

Kriminalroman

Susanne Mischke

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Beschreibung

Der schlimmste Alptraum jeder Mutter: Nur einen fatalen Moment lässt Tinka Hansson ihre schlafende Tochter aus den Augen, während sie vor der Markthalle am Göteborger Kungstorget einkauft. Als sie sich wieder umdreht, ist Lucie wie vom Erdboden verschluckt. Der erste Moment des Schreckens wird schnell zur grauenvollen Ewigkeit ...
Vier Jahre nagt das ungelöste Verbrechen an Kommissar Greger Forsberg. Erst als ihm die bizarre Selma Valkonen als Kollegin aufgezwungen wird, kommt Bewegung in den alten Fall. Zur selben Zeit erhält Lucies Vater eine anonyme, perfide Nachricht: Seine Tochter lebt, doch für weitere Informationen über ihren Aufenthaltsort soll er zum Mörder werden - und: keine Polizei!

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute in Wertach. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Ihre Hannover-Krimis haben über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783827076458
Verlag Berlin Verlag
Dateigröße 1237 KB
Verkaufsrang 89925

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wirst du für dein Kind zum Mörder?
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 10.04.2016
Bewertet: Taschenbuch

Vater, Mutter, Kind bestehend aus Leander, Tinka und Lucie - so zumindest sollte es sein. Doch es gibt nur noch Leander und Tinka. Vor vier Jahren ließ Tinka Hansson ihre kleine Tochter in deren Buggy nur kurz während des Einkaufens aus den Augen und seitdem ist nichts mehr so wie es war, Lucie ist wie vom Erdboden verschluckt. ... Vater, Mutter, Kind bestehend aus Leander, Tinka und Lucie - so zumindest sollte es sein. Doch es gibt nur noch Leander und Tinka. Vor vier Jahren ließ Tinka Hansson ihre kleine Tochter in deren Buggy nur kurz während des Einkaufens aus den Augen und seitdem ist nichts mehr so wie es war, Lucie ist wie vom Erdboden verschluckt. Kein Lebenszeichen gibt es von ihr und auch keine Leiche, einfach nichts, was den Eltern neue Hoffnung geben könnte oder ihnen die Möglichkeit gäbe, mit der Situation abzuschließen. Auch Kommissar Greger Forsberg ermittelte in dem Fall, doch auch er konnte keine Spur von dem kleinen Mädchen finden. Nun bekommt er, sehr zu seinem Leidwesen, eine neue Kollegin: Selma Valkonen. Fest steht, Lucie ist nicht das einzige Kind, das verschwunden ist - könnte da das organisierte Verbrechen dahinter stecken? Die beiden Ermittler gehen dem nach und blicken in menschliche Abgründe und Intrigen. Derweil erhält Leander eine anonyme Nachricht. Seine Tochter würde noch leben und es ginge ihr gut. Wenn er wissen wolle, wo sie sich befindet, muss er einen Mord begehen - und die Polizei außen vor lassen. Leander befindet sich in einem moralischen Dilemma - er würde alles tun, um seine Tochter wiederzubekommen, doch wird er es wirklich schaffen, zum Mörder an einem Menschen zu werden, der ihm nichts getan hat? Wirst du für dein Kind zum Mörder? Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Story erst ganz zum Schluss auflöst und man dann erst erfährt, was es mit der Entführung des kleinen Mädchens auf sich hatte und warum genau ihr Vater zum Mörder werden soll. Die Figuren wurden authentisch und realistisch erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Figur des Leander, der förmlich von seinem inneren Zwiespalt aufgefressen wird, denn zum einen will er unbedingt sein Kind wieder haben, zum anderen kann er sich nicht vorstellen zum Mörder zu werden. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.

{Rezension} Töte, wenn du kannst!
von Luise W am 15.12.2013
Bewertet: Paperback

Meine Meinung Den Titel finde ich äußerst passend! Oft genug werden "normale" Leute in Krimis zu Mördern, um ihre Familie zu beschützen o.ä. Meist wird aber nicht näher darauf eingegangen, dass, rein psychisch gesehen, gar nicht jeder in der Lage ist, einen anderen Menschen zu töten. Der Titel lässt darauf schließen, dass das h... Meine Meinung Den Titel finde ich äußerst passend! Oft genug werden "normale" Leute in Krimis zu Mördern, um ihre Familie zu beschützen o.ä. Meist wird aber nicht näher darauf eingegangen, dass, rein psychisch gesehen, gar nicht jeder in der Lage ist, einen anderen Menschen zu töten. Der Titel lässt darauf schließen, dass das hier nicht der Fall ist. In diesem einen Satz verbirgt sich schon so viel Inhalt, wirklich gut gemacht! Dass Mord in diesem Buch eine große Rolle spielt, wird ja schon durch den Titel verdeutlicht, doch auch die kalten Türkis- und Blautöne des Covers tragen dazu bei. Auch der Rabe wirkt im ersten Moment eher abstoßend, wie er da an einem Apfel in dieser kalten Landschaft herumpickt. Da bekommt man so richtig Grusel-feeling! Dass der Rabe aber auch noch etwas anderes darstellt, sieht man erst auf den zweiten Blick: Im Buch wird eine bestimmte Person immer wieder als "Vogel" bezeichnet, der schwarzen Kleidung nach passt ein Rabe da sehr gut. Diese Person (ich will ja nicht zu viel verraten) pickt ein bisschen in der Vergangenheit, also symbolisch im liegengelassenen Apfel, herum und wühlt alles wieder auf. Hervorragend dargestellt! "Töte, wenn du kannst!" besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil spielt 2007, als Lucie verschwindet, und ist sehr kurz. Der zweite Teil stellt fast das gesamte Buch und ist in viele Absätze, jedoch keine richtigen Kapitel unterteilt. Die Absätze werden aus der Sicht verschiedener Personen erzählt und je nachdem, wann die Person gelebt hat, spielt auch der Absatz nicht immer in der Gegenwart. Das herauszufinden ist gar nicht so einfach, weil man anfangs natürlich nicht über die Beziehungen, in denen die Personen miteinander stehen, Bescheid weiß. Erst nach und nach ergibt das alles einen Sinn. Handlungsort des Buches ist Schweden und deshalb wusste ich oft nicht, wie ich die Namen verschiedener Plätze o.ä. aussprechen soll. Meistens hab ich das dann so halb überlesen. Dadurch, dass man aus vielen verschiedenen Sichten Einblicke ins Geschehen bekommt, kann man auch zu jeder der Figuren eine Beziehung aufbauen. Die eine Hauptperson gibt es eigentlich nicht. Die wichtigsten sind wohl Kommissar Forsberg, Selma und Leander, Lucies Vater. Mir waren alle drei auf ihre Art sympathisch und ich fand sie alle sehr überzeugend und authentisch dargestellt. Die Idee der Geschichte gefällt mir persönlich gut. Man könnte sagen: Das ist ein typischer Krimi. Ich denke, wenn man mit Krimis nichts anfangen kann, sollte man auch hiervon lieber die Finger lassen. Ansonsten hebt sich dieses Buch aber schon ein bisschen vom "Durchschnittskrimi" ab, weil es eigentlich zwei Geschichten enthält, die aber miteinander verstrickt sind. Kritik in der Umsetzung hab ich nur für das Ende, das irgendwie ein bisschen offen ist. Die "Fälle" sind zwar gelöst, aber die Beziehungen zwischen den Personen waren für mich nicht ganz klar. Fazit Ein spannender Krimi, der durch seine tatsächlich mögliche Geschichte nicht nur für Spannung sorgt, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Morde oder lebe !
von Marion Olßon aus Reutlingen am 20.04.2013

4 Jahre lebt Tinka nun schon im Ungewissen, seitdem ihre kleine Tochter auf dem Markt in Göteborg verschwunden ist. Der Albtraum einer jeden Mutter. Der damalige Ermittler Greger hat den Fall innerlich immer noch nicht zu den Akten gelegt. Dann endlich kommt der ersehnte Hinweis, denn Lucies Vater bekommt einen anonymen Hinweis... 4 Jahre lebt Tinka nun schon im Ungewissen, seitdem ihre kleine Tochter auf dem Markt in Göteborg verschwunden ist. Der Albtraum einer jeden Mutter. Der damalige Ermittler Greger hat den Fall innerlich immer noch nicht zu den Akten gelegt. Dann endlich kommt der ersehnte Hinweis, denn Lucies Vater bekommt einen anonymen Hinweis: Entweder er wird zum Mörder oder er sieht seine Tochter nie wieder……. Spannend recherchiert, tiefgründig und fesselnd. Susanne Mischke schafft es, den Leser zu faszinieren und nicht mehr schlafen zu lassen.


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