Warum es die Welt nicht gibt

Markus Gabriel

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Beschreibung

Die Welt gibt es nicht. Aber das bedeutet nicht, dass es überhaupt nichts gibt. Mit Freude an geistreichen Gedankenspielen, Sprachwitz und Mut zur Provokation legt der Philosoph Markus Gabriel dar, dass es zwar nichts gibt, was es nicht gibt - die Welt aber unvollständig ist. Wobei noch längst nicht alles gut ist, nur weil es alles gibt. Und Humor hilft durchaus dabei, sich mit den Abgründen des menschlichen Seins auseinanderzusetzen.

"Ein engagiertes Plädoyer für den Mut zur Sinnfrage und für mehr Vielfalt in der Wissenschaft.", General-Anzeiger, 02.07.2013

Markus Gabriel, geboren 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn inne und ist dort Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783843705103
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 490 KB
Verkaufsrang 74767

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die ganz großen Fragen der Philosophie und der Existenz im allgemeinen allgemeinverständlich und amüsant dargestellt.

Provokant und erfrischend
von Henrik Nobis aus Dresden am 06.09.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, schossen mir sofort einige Fragen durch den Kopf: wie meint das denn dieser Gabriel, die Welt gäbe es nicht? Dann dürfte es doch gar nichts geben? Und was ist das eigentlich, die Welt? Hat man sich diese Fragen einmal gestellt, so befindet man sich schon mittendrin im Disku... Als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, schossen mir sofort einige Fragen durch den Kopf: wie meint das denn dieser Gabriel, die Welt gäbe es nicht? Dann dürfte es doch gar nichts geben? Und was ist das eigentlich, die Welt? Hat man sich diese Fragen einmal gestellt, so befindet man sich schon mittendrin im Diskurs. Markus Gabriel, Jahrgang 1980, ist Deutschlands jüngster Philosophieprofessor, unterrichtet Erkenntnistheorie in Bonn und begründet mit "Warum es die Welt nicht gibt" einen neuen philosophischen Grundsatz, den "Neuen Realismus", der sich etwa vom Konstruktivismus oder dem wissenschaftlichen Realismus distanziert. Die Welt sei eben nicht nur etwas konstruiertes und eingebildetes und auch nicht nur ein rein auf Tatsachen und Dingen basierendes Etwas, sondern die "Welt" umfasse beides, Gedanken und Tatsachen, die in unendlichen um uns herumschwirrenden Sinnfeldern existieren. Nach Gabriel gäbe es also viele kleine Welten, doch nicht die eine Welt, zu der alles gehöre. Anhand zahlreicher Beispiele verdeutlicht Gabriel seine Theorie, etwa wie Religionen und Weltanschauungen sich mit der Ansicht vertragen, dass es ja die Welt und damit den einen "Supergegenstand" nicht gibt. Oder wie Literatur, Malerei, Film und Fernsehserien unsere Wahrnehmung beeinflussen, für uns Menschen ständig neue Perspektiven bieten und damit ebenfalls beweisen können, dass keine übergeordnete und feste Weltordnung existiert. Inwiefern Markus Gabriel mit dem "Neuen Realismus" nun die Philosophie revolutioniert kann ich als Laie nicht beurteilen, doch mit seiner erfrischenden und gut verständlichen Art zu Denken und zu Schreiben wird er sicher noch viele begeistern! Mich jedenfalls konnte er voll und ganz überzeugen!

Unglaublich gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederhasli am 28.08.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Buch zum wieder lesen, immer und immer wieder. Und zum eigene Fragen stellen. Und selbst zu philosophieren. Und z.B. aus dem Fenster eines Zugsabteils zu schauen und sich dabei NICHT langweilen.


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