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Das Glücksbüro

Roman

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Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinandergebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt – nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt
Rezension
Eine rührend-schöne Geschichte!“
LAVIVA

„Ein stilles, sehr humorvolles Buch, ein Liebes- und Glücksroman, voller wunderbarer Beobachtungen aus dem (Büro)Alltag und sympathischen Helden. Ein Buch, das für ein stetes Lächeln beim Lesen sorgt.“
LITERATURKALENDER AUF FAZ.NET

„Izquierdo vollbringt das Kunstwerk, eine Verwaltung mit Magie zu verbinden. Die Geschichte ist witzig und spannend zugleich, locker und schnörkellos erzählt […] ein rührendes Märchen von einem Mann, der auf seinem Amtsschimmel durch die Behörde reitet, um am Ende seine Prinzessin zu finden.“
KÖLNER STADTANZEIGER BÜCHER MAGAZIN

„Eine locker und schnörkellos erzählte, heiter-spannende bis tragisch-melancholische Geschichte, die man einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen kann.“
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG

„Ein Beamten-Roman wie er verschrobener, romantischer und bezaubernder nicht sein könnte. Er ändert den Blick auf Job, Kollegen und das Glück. Unbedingt lesen! Vor, nach – und notfalls auch während der Arbeit!“
EXPRESS

„Ein rührender Roman über die wahren Werte im Leben.“
HÖRZU

„Eine charmante Liebesgeschichte.“
KRONEN ZEITUNG

„Ein herrlich schräges Lesevergnügen!“
DELMENHORSTER KREISBLATT

„Ein liebevolles Porträt eines Zwangsneurotikers […] Eine charmante Komödie.“
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

„Magisch. Izquierdo schreibt mit so viel Feingefühl und Eleganz, dass selbst das Ausfüllen von Behördenpapieren nach Poesie klingt.“
FREUNDIN

„Zauberhaft, Stempel drauf!“
WIENERIN

„Izquierdo ist ein Roman gelungen, der tatsächlich ein Glückstreffer ist. Fein und leise kommt das Buch zunächst daher, um sich dann zu einer überraschenden Wundertüte voller unglaublicher Begebenheiten aufzufalten […] ein wunderbar erzählter, ebenso warmherziger wie rebellischer Liebesroman.“
WESTFALENPOST

"Das Glücksbüro ist eine weise Geschichte, heiter und tragisch wie das Leben selbst."
NEUE WESTFÄLISCHE
Portrait
Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman ›König von Albanien‹ (2007), der mit dem Sir- Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman ›Apocalypsia‹ (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Im DuMont Buchverlag erschien von ihm ›Das Glücksbüro‹ (2013). www.izquierdo.de
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6225-2
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,2 cm
Gewicht 269 g
Auflage 8. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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11,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein Märchen für Erwachsene
von Dr. M. am 28.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Selbst Erwachsene lesen gerne altersgerechte Märchen, wenngleich eigentlich nur Frauen dies auch offen zugeben. Sie mögen es zudem romantisch und magisch. Andreas Izquierdo hat sich eine entsprechende Geschichte ausgedacht und daraus einen Roman gemacht. In dessen Mittelpunkt steht Herr Glück aus dem Amt für Verwaltungsangele... Selbst Erwachsene lesen gerne altersgerechte Märchen, wenngleich eigentlich nur Frauen dies auch offen zugeben. Sie mögen es zudem romantisch und magisch. Andreas Izquierdo hat sich eine entsprechende Geschichte ausgedacht und daraus einen Roman gemacht. In dessen Mittelpunkt steht Herr Glück aus dem Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Dort arbeitet Glück nun schon über 30 Jahre. Im Keller des Gebäudes hat er sich heimlich ein Zimmer eingerichtet, in dem er wohnt. Abends setzt er sich bei Kerzenlicht in die Kantine und brutzelt sich etwas. Und wenn er Lust hat, ärgert er Kollegen, die es mit der Beamtenehre nicht ganz so genau nehmen. Dazu dringt er nachts in deren Arbeitsräume ein und sorgt für etwas Unordnung in ihren nicht immer vorbildlichen Ablagen. Glück kennt sich in allen Verwaltungsangelegenheiten natürlich bestens aus, arbeitet präzise und unbestechlich zur höchsten Zufriedenheit seines Dienstherrn. Bis eines schönen Tages ein Antrag auf seinem Tisch landet, dessen Formular E45 ihm völlig unbekannt ist. Um seine Verwirrung komplett zu machen, wird jedoch überhaupt nichts beantragt. Glück hat deshalb keine Ahnung, wie er weiter verfahren soll. Es fehlen Anweisungen für einen solchen Fall. Und ohne die ist er hilflos. Also macht er sich aus der Schutzhülle seines Amtes auf den Weg zur Antragstellerin Sugus, einer Malerin, um in seine durcheinandergebrachte Welt wieder Struktur zu bekommen. Dabei scheitert er grandios. Stattdessen treffen nun Ordnung und Chaos aufeinander und beginnen sich anzuziehen. Chaos zieht ins Amt ein und Ordnung in die Malerei. Wie so etwas ausgehen muss, kann man sich leicht denken. Doch bis es so weit ist, entfaltet diese schön erzählte Geschichte noch ihre eigene Magie. Jedenfalls für die, die solche Märchen mögen.

gute Idee
von einer Kundin/einem Kunden aus Königswusterhausen am 05.06.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Idee des Autors ist nett, allerdings hapert es an der Umsetzung. Albert Glück, die Hauptperson, wird bis zum Ende des Buches nicht greifbar. Der Erzählstil ist holprig, teils berichtend, emotionslos, bis dann, an einigen Stellen, wunderschöne Bilder entstehen. Das eigentliche Anliegen des Romans bleibt bis ins letzte Drittel... Die Idee des Autors ist nett, allerdings hapert es an der Umsetzung. Albert Glück, die Hauptperson, wird bis zum Ende des Buches nicht greifbar. Der Erzählstil ist holprig, teils berichtend, emotionslos, bis dann, an einigen Stellen, wunderschöne Bilder entstehen. Das eigentliche Anliegen des Romans bleibt bis ins letzte Drittel obskur und auch dann fragt man sich: und nun? Ja, man schätzt und genießt das Leben zu wenig. Ja, ein Land und die Wirtschaft gedeiht, wenn Angst und Sorge herrschen. Aber hätte man das nicht weit mehr ausbauen können? Es bleiben auch zu viele Fragen sehr lange ungeklärt: Wie kann er da so lange leben? Wie kommt er an Kleidung etc.

Für Fans des "Rosie-Projekts"
von Isaopera am 13.03.2017

"Das Glücksbüro" hat den alltäglichsten Schauplatz von allen, nämlich ein durchschnittliches Amt mit vielen durchschnittlichen Mitarbeitern, die zu ihrem Geburtstag eine Brötchenplatte ausgeben. Albert (Glück, daher der Name) ist auf den ersten Blick einer der langweiligsten und pedantischsten Mitarbeiter in diesem Amt - aber h... "Das Glücksbüro" hat den alltäglichsten Schauplatz von allen, nämlich ein durchschnittliches Amt mit vielen durchschnittlichen Mitarbeitern, die zu ihrem Geburtstag eine Brötchenplatte ausgeben. Albert (Glück, daher der Name) ist auf den ersten Blick einer der langweiligsten und pedantischsten Mitarbeiter in diesem Amt - aber hinter der Fassade versteckt sich nicht nur ein Hang zum Perfektionismus, sondern ein neurotischer und (gerade deshalb) unheimlich liebenswerter Charakter. Die Bekanntschaft mit der Künstlerin Anna (und dem Formular E45) stellt seine Welt auf den Kopf und ich habe Albert sehr gerne in diesen Verwicklungen begleitet. Schön fand ich dabei, dass das Buch gerade gegen Ende mehr Tiefgang hat als erwartet, aber dennoch sehr leicht zu lesen ist. Der Charakter Albert mag dem Leser des "Rosie-Projekts" von Graeme Simsion vielleicht ein wenig entlehnt vorkommen. Ich denke, dass das Buch für Fans von Simsion durchaus etwas sein könnte, da es einen ähnlichen Charme hat, aber doch nochmal anders ist, für mich kommt es aber nicht ganz an die Faszination heran. Ein sehr schöner und gut geschriebener Roman, der für mich aber durchaus ein paar Seiten mehr vertragen könnte und einen Tick zu schnell weggelesen war. Dennoch eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne!


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