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Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Ausgezeichnet als Wissenschaftsbuch des Jahres, Kategorie Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaften 2012

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Klappenbroschur
Die Welt verstehen, ohne auch nur einen Fuß vor die Haustür zu setzen.
Was bleibt nach der "Geschichte von fast allem" eigentlich noch zu schreiben? Die Geschichte von fast allem anderen, natürlich. Bill Bryson hat sich daher in seinen vier Wänden umgesehen und sich gefragt: Warum leben wir eigentlich, wie wir leben? Warum stehen ausgerechnet Salz und Pfeffer auf dem Tisch, und weshalb hat unsere Gabel vier Zinken? Aber es bleibt nicht bei Geschichten von Bett, Sofa und Küchenherd. Die Geschichte des Heims ist auch immer eine der großen Entdeckungen und Abenteuer: ohne die Weltausstellung in London gäbe es womöglich kein Wasserklosett und ohne die großen Entdecker weder Kaffee noch Tee oder Kakao zum Frühstück. Bill Bryson zeigt uns unser Heim, wie wir es noch nie gesehen haben. Und wir verstehen ein wenig mehr, warum es so ist, wie es ist.
Portrait
Bryson, Bill
Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. 1977 zog er nach Großbritannien und schrieb dort mehrere Jahre u. a. für die Times und den Independent. Mit seinem Englandbuch »Reif für die Insel« gelang Bryson der Durchbruch. Heute ist er in England der erfolgreichste Sachbuchautor der Gegenwart. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt und stürmen stets die internationalen Bestsellerlisten. 1996 kehrte Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurück, wo es ihn jedoch nicht lange hielt. Er war erneut »Reif für die Insel«, wo er heute wieder lebt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 20.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15755-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/4,8 cm
Gewicht 546 g
Originaltitel At Home. A Short History of Private Life
Abbildungen mit 20 Abbildungen
Übersetzer Sigrid Ruschmeier
Buch (Klappenbroschur)
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11,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein tolles Buch über die Geheimnisse der alltäglichen Dinge.

von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr lesenswert !!

Was uns ständig unbeachtet umgibt
von Michael Lehmann-Pape am 05.09.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Beim Durchstreifen des eigenen Hauses sich mit allem, was den Alltag, was das Haus selber ausmacht, näher zu beschäftigen, sich auf das eigene Heim in ganz anderer Weise einmal einzulassen und der grundlegenden Frage nachzugehen, warum wir eigentlich so leben, wie wir leben. Dazu ni... Auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Beim Durchstreifen des eigenen Hauses sich mit allem, was den Alltag, was das Haus selber ausmacht, näher zu beschäftigen, sich auf das eigene Heim in ganz anderer Weise einmal einzulassen und der grundlegenden Frage nachzugehen, warum wir eigentlich so leben, wie wir leben. Dazu nimmt Bill Bryson den Leser mit in sein eigenes Haus in Norfolk und lässt teilhaben an all den Dingen, die diese Räume beleben und die Räume selber ausmachen. Herauskommt, da ist der Titel des Buches übrigens hoch missverständlich, beileibe keine „Kurze Geschichte“ im Sinne eines schmalen Buches. Knapp 580 Seiten füllt Bryson und das mühelos. Flüssig, mit Humor, wie in einer Konversation geschrieben, plaudert Bryson kurzweilig aus den heimischen vier Wänden und dringt durchaus mit teils verblüffenden Fragen in die Tiefen des alltäglichen Lebens vor. Was ist nicht alles entstanden im Rahmen der neolithischen Revolution, dieser, aufs Ganze gesehen, unglaublich kurzen Periode der jüngeren Menschheitsgeschichte, die Zivilisation genannt wird. In diese bietet Bryson zunächst einen ausführlichen und informativen Einblick und bereitet damit die Entstehungsgeschichte der vielen Entwiclungen und Baumaterialien vor, auf die er im Lauf des Buches zu sprechen kommen wird. Führt sodann ein in die Geschichte der „Eingangshalle“, die im Lauf der Hausentwicklungen ihren ursprünglichen Sinn völlig verloren hat. Im weiteren Verlauf verdeutlicht Bryson u.a., das Lebensmittelpfusch beileibe keine Erfindung der letzten Jahrzehnte ist, sondern schon im 16. Und 17. Jahrhundert ausführlich betrieben wurde und führt redegewandt durch die Geschichte der zunehmend (mit guten Gründen!) strengeren Kontrollen und Reinheitsgebote. Spannend auch, wie es Bryson immer wieder versteht, bildhaft anschaulich vor Augen zu führen, welche Entwicklung die einzelnen Räume im Lauf der Jahrhunderte genommen haben. So hätte es Mitte des 19. Jahrhunderts in der Küche kein Spülbecken gegeben (es gab separate Spülküchen). Oder dass erst mit der Entwicklung wichtiger Baumaterialien eine Unterkellerung moderner Machart möglich wurde. Ob Wohnzimmer oder Esszimmer, Kinderzimmer und Dachboden, Garten, Badezimmer und Ankleidezimmer, ausführlich beschreibt Bryson die historische Entstehung, das „Wachsen des Privat Hauses“, die ursprüngliche Nutzung und Einrichtung und deren Veränderung im Lauf der Jahrhunderte. Er verknüpft dies mit vielen kleinen Geschichten bekannter und weniger bekannter Menschen und bietet somit im Gesamten ein Potpourri der „Hausgeschichte“, das vieles an Erhellendem für unsere Alltagswelt zu bieten hat. Als Kritik wäre tatsächlich der Umfang zu nennen. Teils assoziativ reiht Bryson Idee an Idee, Geschichte an Geschichtchen, Anekdote an Erläuterung. Da steht der Leser in Gefahr, hier und da den roten Faden aus dem Blick zu verlieren (was nun Ötzi wirklich mit dem Ankleideraum zu tun haben soll, erschließt sich nicht so ganz, auch wenn die Geschichte um den gut erhaltenen Ötzi durchaus anregend erzählt wird). Kurzweilig, anregend, informativ, in Teilen ein wenig zu ausufernd, legt Bill Bryson ein im Gesamten höchst lesenswertes Buch zur Kulturgeschichte des „Hauses“ vor, das mit treffender Sprache trotz des Umfangs kurzweilig und informativ zu lesen ist.


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